Aktuelle Kossi-Mucke

„I need you like a heart needs a beat… it´s nothing new.“

Nein keine Angst, ich schreibe jetzt nicht englisch. Mich verfolgt nur seit nun mehr als zwei Jahren der Song APOLOGIZE von One Republic. Dem aufmerksamen Leser meines Tagebuches ist das sicher nicht entgangen. Ich finde ihn toll und habe das auch schon oft hier erwähnt, aber er erinnert mich an unschöne Dinge. Immer noch. Und da ich den Song gerade im Radio gehört habe, ist mir genau dieser Satz wieder so ins „Ohr gestochen“…. hach

Und was mir auch ins Ohr gestochen ist in den letzten zwei Wochen, sind natürlich die Songs von Michael Jackson. Nein, ich werde hier über die Thematik an sich nichts schreiben, denn das machen die Medien zu Genüge.

Ich war jetzt nie ein riesiger Fan von ihm, mochte aber einige seiner Songs sehr. Ich habe lediglich die Schallplatte von seinem BAD-Album und eine CD der Jackson 5. Und seitdem nun das Radio seine größten Hits rauf und runter spielt, bin ich als Werbeopfer natürlich wieder mal sowas von anfällig dafür, dass ich mir jetzt dieses Album bestellt habe:

King of Pop

Nun denn…. bei Shampoo, Duschgel, Schmuck, Büchern und Parfüm bin ich ja auch nicht anders. Zeigt mir alles jeden Tag 100 mal und irgendwann kauf ich’s.

Werbe-Opfer Kossi 😉

PS: Diese beiden Alben höre ich natürlich auch noch rauf und runter bis zum Gehtnichtmehr:

Milow von Milow

Nichts Passiert von Silbermond

Neue Videorezension online! “Tote Mädchen lügen nicht” – Jay Asher

Es war mein „Buch des Monats April 2009“ und endlich kann ich Euch die passende Videorezension zu Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher anbieten!!

Nicht wundern! Das Video ist schon ca. zwei Monate alt, da hatte ich meine Haare noch anders. Außerdem habe ich erst gerade gemerkt, dass mein pinkfarbenes Shirt nicht wirklich gut zum Rot des Buches passt 😉

Und erwähnte ich bereits, dass ich diese „Snapshots“ bei den Youtube-Videos immer ganz grauselig finde? Das hier ist wirklich das schlimmste Startbild ever! hihi

Dennoch: Gute Unterhaltung!!

Kossilistische Leckerschmackofatze!

Im Moment besteht mein Leben aus vielen vielen kossilistischen Leckerschmackofatzen und das finde ich mehr als gut! 🙂

Vorhin habe ich mich totaaal gefreut, als ich im Radio eine Single-Auskopplung aus dem tollen Album von Milow gehört habe!

You don´t know ist seine neue Single und ich finde sie mehr als klasse! Wie ja den Rest des Albums (und des Mannes) auch 😉

Und dann gibt es noch einen lieben Leser von mir, der mir neulich ein Foto zuschickte und den ich daraufhin bat, doch etwas weniger nett und kossilistisch auszusehen, wenn’s möglich ist. Ist ja unerhört sowas oder? 😉

Und dann gibt es da noch meinen Lektor, der mir heute eine ganz wunderbare Frage stellte, auf die ich natürlich direkt mit JA geantwortet habe! Um was es geht? Ich werde berichten! Sobald ich mehr weiß. Aber manchmal ist JA sagen gar nicht sooohooo schlimm, wie man vielleicht denkt! 😉

Und dann haben wir noch Joey, meinen „längsten“ Freund! Er weiß jetzt, wie mein MÄNNERTAXI funktioniert und findet es klasse! Und das, obwohl ich ihm keine Millionen dafür bezahlt habe, um diese Meinung anzunehmen 😉

Jungs…. you all made my day und ich schließe Euch in mein Kossi-Herzchen ein!!

Milow: Und immer noch und immer wieder: Damn I like the way you move!! 😉

Und an Jerry: Du bist zwar ein Määäähäääädchen, aber ich liebe es, dir bei Gewitter die Ohren zuhalten zu dürfen, damit du den Donner nicht so hörst, weil du Angst davor hast! Es ist göttlich, wenn du so anhänglich neben mir liegst und ich dich trösten darf! Herrlich!! Vor allem, weil ich weiß, wieviel Angst man bei Gewitter haben kann. Hatte ich als Kind auch. Aber jetzt nicht mehr. Denn jetzt bin ich ja (Katzen)-Mama und muss mein Babe trösten 😉

Kochen mit Kossi & Fotos von Monis Geburtstagsparty

Ja nu, der aufmerksame Leser meines Tagebuches weiß inzwischen, dass ich nieee nieeeeeee nieeeeeeee beim perfekten Dinner mitmachen könnte. Als Gast schon, aber als Köchin wohl eher nicht. Es ist zwar nicht so, dass ich GAR NICHT kochen kann, aber ich mag es halt nicht und finde es lästig und die Küche ist danach immer so unaufgeräumt und es ist irgendwie uncool. Zumindest für mich.

Neulich telefonierte ich mit meiner Leserin Andrea. Sie hatte Geburtstag und ich hab ihr gratuliert. Freudestrahlend berichtete sie mir, dass die Lasagne für VIERZIG PERSONEN (!!!!) bereits im Ofen vor sich hinbrutzelt!

Ich habe EINMAL in meinem Leben eine Lasagne selber gemacht. Für VIER Personen! Okay, sie war superlecker, aber ich war überfordert! Total! Neee, das ist nix für mich. Wie gesagt, ich koche um zu überleben und nicht weil es mein Hobby ist.

Heute möchte ich Euch gerne aber mal zeigen, was es bei mir zum Abendessen gibt! Ich kann jetzt schon Eure verzerrten Gesichter erahnen. Die Augen weit aufgerissen, der Mund zu einem „Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih“ verzogen. „Sowatt isst die????“ hihi…. manchmal ist Essen eben Gewohnheitssache. Und manchmal auch Geschmackssache. Und manchmal auch eine Kindheitserinnerung, die man nie in seinem Leben vergißt.

So zählt nämlich diese Mahlzeit zu meinen Lieblingsmahlzeiten seit ca. 35 Jahren! Reis! Mit obstigem! Eigentlich mag ich die Verbindung zwischen Obst und anderen Lebensmitteln gar nicht. Also ein Stück Fleisch mit ner Birne drauf würde überhaupt nicht kossilistisch sein. Reis aber umso mehr! Hier erstmal das Foto:

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Ja, Ihr seht richtig! Reis mit Erdbeeren! Und es definitiv KEIN Milchreis, sondern ganz schnöder Wasserreis, in der Mikrowelle (ähm) gegart. Etwas gesüßt mit Süßstoff. Und noch lauwarm muss er sein! Und ganz ganz wichtig: Man darf ihn nur mit einem Teelöffel essen! So wie bei Oma damals. Vor eben besagten 35 Jahren! Kein Scherz! Ich könnte das NIE mit einer Gabel oder einem großen Löffel essen! Der kleine Löffel ist wichtig für mein Wohlbefinden und die schönen Erinnerungen.

Alternativ kann man übrigens die Erdbeeren auch gegen Ananas austauschen. Ist dann dasselbe in grün gelb. Aber davon habe ich gerade kein Foto. Ach ja und Nudeln esse ich übrigens auch gerne mit Pflaumen aus dem Glas. Wobei mir die Pflaumen dabei gar nicht so wichtig sind, sondern eher der Saft. Auch kein Scherz! Und auch da weiß ich, dass mit Sicherheit „Iiiiiih“-Rufe kommen! So what?

Aber eines kann ich Euch garantieren: Der Reis ist mir (im Gegensatz zu Nudeln und Kartoffeln) noch NIE angebrannt! Der gelingt IMMER! Und nee, er ist nicht von diesem komischen Onkel Ben 😉 Seitdem ich nämlich die „Reis-Funktion“ an meiner Mikrowelle entdeckt habe, kommt er einfach in einen Tuppermikrowellenpott und wird dann 20 Minuten gegart. In der Zeit kann man sich ne schöne Haarpackung aufs Haupt klatschen. Oder ne Maske ins Gesicht. Und man kann sogar telefonieren, ohne das was passiert. Vorausgesetzt, die Mikrowelle schaltet sich von alleine aus.

Guten Appetit!!

PS.: Suche Verlag, der mit mir ein kossilistisches Kochbuch veröffentlichen will! Haha 😉

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Und weil es gestern Abend so schön war (da wurde ich nämlich sozusagen im Garten begrillt) kommen hier nun auch ein paar Fotos der Gartenparty von Moni anlässlich ihres 40. Geburtstages! Viel Spaß beim Schauen.

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Vater, Mutter, Kind
(allerdings nur für die Kamera. Moni wollte Chris später dann aber gar nicht mehr zurückhaben. Ich finde, wir machen uns gut als Patchwork-Family hihi. Das Kind ist übrigens von Antje)

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Vater, Kind, Mutter
(so wie es die Natur vorgegeben hat hihi)

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Kossi & Geburtstags-Moni
Ich bin weeeesentlich jünger! Nämlich genau drei Wochen! Und ich finde, das sieht man auch totaaaaal! 😉

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Antje, Kossi, Beate
Drei Engel für Moni 🙂

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Nora & Kossi
Uns trennen 23 Jahre. Ihr erratet NIE, wer von uns beiden jünger ist!! (Gestern gab es zwei laszive Blicke für den Preis von einem!) 😀

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Kossi & Beate
Nach dem total natürlichen und ungestellten Lachen haben wir einen Keks ´ne Bratwurst bekommen 😉

Antje, danke für die Fotos! Du bist engagiert als „Kossis Haus- und Hoffotografin“! 😀

Moni, danke für die Party! Toll war´s! Und zum Glück hatte ich ne Taschenlampe mit, sonst hätte ich meinen Paul auf dem Parkplatz wohl nie gefunden!!

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Backup

Auf vielfachen Wunsch gibt es den lasziven Blick jetzt auch nochmal in groß 😀

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Gewinnspiel “Kaltduscher” – Matthias Sachau! DIE REZENSIONEN!

Die ersten Rezensionen zum Kaltduscher sind eingetroffen! Ganz besonders doll freue ich mich, dass Aleksandra und Tanja mir tatsächlich Fotos geschickt haben, auf denen sie einen „Handtuchturban à la Kossi“ tragen (Mädels, Ihr traut Euch was!!) hihi 🙂

Nina Kissling:

Wolltet ihr schon immer mal Mäuschen spielen, wenn Männer unter sich sind? Dank „Kaltduscher“, dem neusten Werk von Matthias Sachau könnt ihr dies endlich ungestört tun! Dabei werdet ihr sehen, dass neben den üblichen verdächtigen Themen wie Fussball , Musik, Drogen und Saufgelage auch die Liebe ein grosses und bedeutendes Thema sein kann.

Oliver Krachowitzer genannt Krach wohnt mit seinen 4 Mitbewohner in einem sanierungsbedürftigen Haus und der Vermieter tut alles um ihnen das Leben schwer zu machen. Da fällt schon mal der Strom aus oder das Warmwasser wird abgestellt um die Jungs zum Auszug zu bewegen. Damit nicht genug, Krach sollte ausserdem für die Aufnahmeprüfung der Schauspielschule üben, nebenher noch die Stimme von Ernie aus der Sesamstrasse sprechen, sich mit aufdringlichen Russen befassen, gegen den Stasi-Opa der sie belauscht vorgehen und mit seinen chaotischen WG- Kollegen samt Anhängseln, wird es ihm auch keine Sekunde langweilig. Das grösste Problem stellen aber die Frauen dar. Wie nur soll er es anstellen, dass sein heimlicher Schwarm Amelie auf ihn aufmerksam wird? Und da ist ja ausserdem noch deren beste Freundin Julia, die ihn völlig aus dem Konzept bringt. Als diese ihm dann noch eine SMS schreibt, gerät er völlig ins Schwitzen. Warum müssen Frauen auch immer in Codes sprechen und wie um alles in der Welt soll er diese entschlüsseln …? (Für mich unbegreiflich, wie viel man in eine einzige SMS hinein interpretieren kann, aber schön zu sehen, dass auch Männer über Liebesangelegenheiten so grübeln können.)

Alles in allem ist „Kaltduscher“ ein überraschend spritziger und urkomischer Roman, bei dem ein Dauerangriff auf die Lachmuskeln vorprogrammiert ist. Es macht riesen grossen Spass, diesen chaotischen Männerhaufen in ihrem Alltag zu begleiten und ein Höhepunkt jagt den nächsten, ohne das die Geschichte dadurch überspitzt wirkt. Bravo!!

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Tanja Hilger:

Den Autor „Matthias Sachau“ kannte ich eigentlich nur von einem Interview auf „kossis-welt“, gelesen hatte ich noch nichts von ihm (wohl schon das Buch „Schief gewickelt“ an werdende Eltern verschenkt).

Nachdem ich die „Kossi-mit Handtuch-Turban-Rezension“ dann gesehen und gehört hatte, interessierte mich der „Kaltduscher“ dann doch und ich musste mir das Buch noch nicht einmal kaufen, sondern gewann es bei Kossi’s Gewinnspiel, sogar mit Signatur und Widmung des Autors.

Das Buch handelt von Oliver Krachowitzer (genannt Krach), der mit vier Mitbewohnern in einer Männer-WG in Berlin wohnt. Alle jungen Männer, die in der Wohnung leben, hat Matthias Sachau durch ihr Handeln und ihre Dialoge so lebensecht und gut dargestellt, dass man sie sich direkt bildlich vorstellen kann. Reto, den neu dazu gezogenen Mitbewohner mit seinem etwas gewöhnungsbedürftigen schweizerischen Akzent; Gonzo, den Experten für das Knacken von Schlössern aller Art, der leicht reizbar ist; Francesco, den „schwulen“ Anwalt und Tobi, der mal mit Amelie zusammen war, in die sich Krach dann verliebt.

Die witzigen, teilweise vielleicht auch etwas übertrieben dargestellten, skurillen Situationen, in die die WG-Jungs immer wieder geraten, ließen mich immer wieder mal schmunzeln, mal lauthals lachen.

Situationen wie: Arbeiter, die auf einmal die Wand zu Krachs Zimmer durchbrechen und daraufhin nur sagen: „Chef, da wohnt noch Leut'“.

Als Reto eine zweite Toilette mit Abwasserhebeanlage (noch nie gehört) installiert.

Die Aktion in der H&M-Umkleidekabine, als Krach eigentlich vor hat, sich eine neue Jeans zu kaufen.

Und letztendlich auch die immer wiederkehrenden Besuche des verhassten Vermieters, Herr Wohlgemuth, der sich meist durch ein langanhaltendes Drücken des Klingelknopfes mit „Näääääääht“ ankündigt.

Man begleitet in dieser Geschichte den Hauptakteur „Krach“ eine ganze Weile und erlebt mit ihm diese unglaublichen Geschichten, als wäre man dabei.

Alles in allem eine wunderbar gelungene, pointenreiche Geschichte, die Leuten wir mir, die noch nie in einer WG gewohnt haben, hilft, sich so etwas überhaupt einmal vorzustellen.

Hier das Foto von Kaltduscherin Tanja:

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Aleksandra Eksner:

Schon beim Lesen der ersten Seite wurde mir klar: Genau mein Humor! Was soll ich sagen? Fast jede Seite brachte mich zum Schmunzeln, denn man kann sich ziemlich genau in das Buch reindenken und sich in die Rolle des Protagonisten hineinversetzen, ohne zwanzig-Seiten-lange
Beschreibungen eines Grashalmes studieren zu müssen.

Eine lustige Geschichte eines Schauspielstudenten und seiner Männer-WG, mit ihren fast 😉 alltäglichen Lebenssituationen, die mit viel Witz und Charme beschrieben wird.
Zwar gab es auch bei mir zwischendurch ein paar langatmige Stellen, aber das sind eben diese Dinge, die mehr für Männer interessant sind, als für mich. Aber es geht ja auch schließlich um eine Männer-WG und in einer Männer-WG haben Frauenthemen eben (fast) nichts zu suchen und trotzdem ein toller Mix aus allem:

Karriere, Liebe, Freunde und eben die alltäglich schönen Katastrophen und Ärgernisse, die einen
jungen Mann Mitte 20 erwarten. Es war ein Genuss für mich, dieses Buch an regnerischen Abenden, die es in diesem „Sommer“, leider oder eben gottseidank oft genug gab, mit einer Tafel Schokolade zu verschlingen.

Und hier das Foto von „Handtuchturbinenfrau“ Aleksandra:

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Herzenswünsche 2010

Alle Jahre wieder erscheint im Juli der neue Postkarten-Kalender der Grafik-Werkstatt-Bielefeld fürs nächste Jahr!

Dieses ist der dritte Kalender, in dem ich mit einem meiner Texte abgedruckt bin und ich freue mich sehr, dass mein Text „Zukunftswünsche“ der September-Monats-Text geworden ist. Die Postkarten sind ALLE superschön und blumig und luftig und herzlich! Genau so wie man es von dem Verlag gewohnt ist!

So sieht der Kalender aus:

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Und so mein Text:

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Der Kalender ist überall erhältlich, wo es die Artikel der Grafik Werkstatt gibt. Wenn Ihr nicht wißt, wo ein Laden in Eurer Nähe mit deren Produkten ist, so schreibt den Verlag einfach an und teilt den Mitarbeitern Eure PLZ mit. Sie sind dann so lieb und schicken Euch die Adresse des nächsten Geschäftes.

Natürlich könnt Ihr die Produkte auch über den Webshop des Verlages beziehen.

Und auch wenn Ihr denkt „Aaaach, bis 2010 ist es doch noch soooo lange hin“, so täuscht Euch mal nicht! Die Kalender sind sehr beliebt und sehr schnell vergriffen. Also… auf gehts… „Kossi kaufen“ 😉

Ich bin verliebt!!

Ja genau! Ich bin verliebt!! Es hat zwar diesmal etwas länger gedauert… obwohl… nee… eigentlich bin ich schon länger verliebt, aber ich habe es mir erst jetzt so richtig eingestanden.

In viele viele Dinge verliebe ich mich ja eh immer unheimlich schnell (nur nicht in Männer…. da warte ich immer erst, bis SIE in MICH verliebt sind hihi… lebe da wohl eher auf der „safe side of life“…. auch wenn ich dadurch schon ab und zu in Kauf nehmen mußte, dass ich immer noch in sie verliebt war, obwohl sie es bereits nicht mehr waren…. hey… ich mach das Nähkästchen mal lieber wieder zu) 😉

Aber ich drifte ab… also, wie gesagt, ich verliebe mich manchmal sehr schnell in irgendwelche Dinge… in Bücher… in Schuhe…. in Stehlampen… in Wandtattoos… in Babykatzen…. in neue Mineralwassersorten…. in Filme…. in LeckerschmackofatzeausmFernsehen…. in eine Million Dinge halt.

Aber diesmal ist es was wirklich ERNSTES!! Was dauerhaftes und langwieriges! Was Schönes und Beständiges!! Und Schuld daran sind Menschen, die sowas erfinden: PANDORA Und ich frage mich: „Warum GIBT es überhaupt Menschen, die diese Dinge erfinden??“

Ich mein… hallo???? Wissen die nicht, was sie einem *räusper* MÄDEL (!) wie mir damit antun, wenn diese Dinge erstmal unter meine Augen getreten sind?? Gesehen habe ich diese tollen Armbänder und Ketten schon total oft, und genauso oft habe ich mir gedacht „Neee, damit fang ich jetzt nicht auch noch an! Ich hab ja genug Schmuck!“ Aber dann habe ich mich entschlossen, doch damit anzufangen. Meine Hemmschwelle bei Schmuck ist einfach zu niedrig angesiedelt. Was soll man machen? Issebenso. Für meine Gene kann ich ja nix 🙂

Ich werde mir zu meinem 20., 30., okay okay 40. Geburtstag so ein Armband selber schenken und es dann nach und nach mit diesen Beads aufhübschen. Boah, was es da alles für tolle Dinge gibt! Diese Glaselemente! Wow!! Echtes Murano-Glas!! Superschöne bunte, knallige Farben und Muster! Und Sternzeichen! Und Silberelemente! Und… hach… alles einfach absolut kossilistisch!!

Manche sagen, diese Armbänder seien kitschig. Okay, kann ich verstehen, denn nicht jeder steht auf solche Sammelarmbänder. Aber wenn sie wirklich kitschig sind, dann bin ich gerne kitschig. Weil ich ja, wie Ihr wißt, ein Määähääähäääädchen bin! Außerdem hatte ich als Kind auch schon ein Bettelarmband! Und außerdem gibt es viel viel kitschigere Dinge! Und außerdem ist es egal, was andere sagen. So!

Leider habe ich meinen Kindheitsschmuck nicht mehr. Habe gerade extra in meiner Schmuckschatulle nachgeschaut. Das Armband habe ich nicht gefunden. Dafür aber meinen ersten gezogenen Backenzahn, der drunter leiden mußte, damit meine restlichen Zähne einigermaßen gerade wachsen konnten. Sowas hebt man ja irgendwie auch auf. Warum auch immer hihi… und direkt daneben lag ein güldener Ring, den ich mir damals 1987 von meinem ersten richtigen Gehalt gekauft habe. Son ganz kleiner, zierlicher, dünner Ring, den ich heute im Leben nicht mehr tragen würde. Aber die Erinnerungen an die damalige Zeit sind mehr wert, als Gold es je sein könnte.

Ich weiß nicht mal, ob ich das Kinderarmband irgendwann mal verloren habe, oder ob es vielleicht noch bei meinen Eltern auf dem Dachboden schlummert. Ich sollte da mal nachhaken. Das war so ein kleines süßes Armbändchen mit kleinen Bildchen aus verschiedenen Urlaubsorten, in denen meine Großeltern waren und die sie mir dann immer aus dem Urlaub mitgebracht haben. Und kleine Glücksbringer waren dran und Schutzengelchen und sowas. Ich habe dieses Armband GELIEBT!!

Und jetzt komme ich anscheinend auch wieder in dieses Alter, indem man anfängt, irgendwelche Dinge zu sammeln (Das Männersammeln ist dann quasi vorbei und man fängt an, Dinge zu sammeln, die keine Widerworte geben können) 🙂

Vielleicht, damit man wieder schöne Erinnerungen aufbewahren kann. Denn so kann ich immer sagen: „Das habe ich mir zu meinem 20., 30., okay okay 40. Geburtstag selber geschenkt!“ Ist doch ne schöne Erinnerung, oder? 😉

So, Mädels und jetzt könnt IHR Euch auslassen!! Ich weiß, dass einige von Euch mit Sicherheit auch Pandora-Sachen sammeln! Petra hatte das glaub ich neulich in meinem Schmuck-Posting erwähnt. Vielleicht gibt es Fotos? Wenn ja, dann schickt sie mir doch einfach mal zu (kossi@kossis-welt.de) und ich werde sie hier posten! Ich lieeeebe es, mir schöne Dinge auf Fotos anzuschauen!! Bin seeeehr gespannt!!

Pandora? Love it!!

Und an dich Moni: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM 20., 30., 40. GEBURTSTAG!! Wie fühlt man sich eigentlich, wenn man so ALT ist? Ich finds gut, dass du sooooo wesentlich älter bist als ich 😉 Freue mich schon auf die Party am Samstag!! Sag dem Zivi, er soll dich chic machen und leg deine Zähne noch ein paar Tage in Kukident hihi… ich kann so gemein sein! Aber ich weiß auch, dass ich all das in ein paar Wochen heimgezahlt bekommen werde 😀

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Kossi in love

Buch des Monats Juni 2009

Folgende Bücher habe ich im Juni gelesen:

Als Tom mir den Mond vom Himmel holte von Silke Schütze

Immer ist gerade jetzt von Amelie Fried

Der Sünde Sold: Dühnforts erster Fall von Inge Löhnig

Links und rechts vom Glück von Silke Schütze

Das Mädchen mit dem Perlenohrring von Tracy Chevalier

Die Braut sagt leider nein von Kerstin Gier

Sicher könnt Ihr Euch auch in diesem Monat denken, welches Buch ich zum „Buch des Monats“ gekürt habe, denn ich habe vor ein paar Wochen ja bereits freudestrahlend meine Begeisterung dazu hier kundgetan 🙂

Ich habe mich für Als Tom mir den Mond vom Himmel holte von Silke Schütze entschieden, weil es so herrlich lustig, amüsant, schön, romantisch und… hach… einfach TOLL ist!! Ein Buch so richtig zum Verlieben!

Derzeit aktuell lese ich übrigens Schwimmende Väter von Silke Schütze und auch davon bin ich jetzt schon total begeistert. Ich liebe Bücher, die so lustig sind, dass man die Zeit um sich herum vergißt. Und am Ende ist man traurig, dass das Buch schon zu Ende ist. Dann bin ich immer froh, dass die Gewißheit besteht, dass der Autor/die Autorin bereits das nächste Buch in der Mache hat. In diesem Fall ist es genau SO.

2010 wird das nächste Buch von Silke Schütze erscheinen, es wird Kleine Schiffe heißen und die Inhaltsangabe dazu liest sich mehr als interessant!!

Und die Bücher sind übrigens definitiv nicht nur für Frauen!! Ich kenne einige Männer, die genauso gerne diese Art von Büchern lesen wie ich! Toll übrigens im Sommer auf dem Balkon, im Garten oder am Pool. Wunderbar aber natürlich auch im regnerischen Herbst auf der Couch. Ein „All-Time-Feel-Good“-Buch sozusagen!

Und weil´s so schön ist (und für die, die sie noch nicht kennen) kommt hier nochmal meine Videorezension zum Buch:


Viel Spaß beim Lesen!!

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Stapel ungelesener Bücher – Juli 2009

Und hier mein aktueller SuB von Juli 2009. Gelesene Bücher in diesem Monat sind durchgestrichen.

Anzahl der Bücher: 43

Gnadenlos von Simon Kernick

Gefühlsecht von Andrea Russo

Beziehungswaise von Michel Birbaek

Flammenbrut von Simon Beckett

Rattentanz von Michael Tietz

Neunzehn Minuten von Jodi Picoult

Nele & Paul von Michel Birbaek

Das dunkelste Blau von Tracy Chevalier

Hexendreimaldrei von Claudia Toman

An einem Tag wie diesem von Peter Stamm

Die Lieder des Mr. Blake von Tracy Chevalier

Stolz und Vorurteil von Jane Austen

Die Brautprinzessin von William Goldman

Wer bin ich – und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise von Richard David Precht

Die Hexe und der Herzog von Brigitte Riebe

Es von Stephen King

Nicht so schlimm von Nicolas Fargues

Der Tod wartet nicht von Stefanie Baumm

Das Lied der Sterne von Julian Lees

Die zehn Geheimnisse der Liebe von Adam Jackson

Der Lauf des Flusses von Anne Cuneo

Mord am Hellweg 4: Kriminalstorys Diverse Autoren

Ehebrecher und andere Unschuldslämmer von Kerstin Gier

Männer und andere Katastrophen von Kerstin Gier

Schneemann von Jo Nesbo

So was wie Liebe von Anna McPartlin

Wilde Hunde von Markus Zusak

Todeskampf von Michael Robotham

Fear von Jeff Abbott

Der wunde Punkt von Mark Haddon

Grabesstille von Jan Burke

Tod auf der Fashion Week von Hans H. Sprado

Going. Schritt für Schritt zur Wahnsinns-Power! von Peter Walker und Nancy Spinner

Die Wächter von David Baldacci

Vergebung von Stieg Larsson

Das zweite Königreich von Rebecca Gablé

Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer

Ein liebender Mann von Martin Walser

Das andere Kind von Robin Cook

Tödliches Lachen. Ein Julia-Durant-Krimi von Andreas Franz

Kaltes Blut von Andreas Franz

Unsichtbare Spuren von Andreas Franz

Schrei der Nachtigall von Andreas Franz

Der Schamane von Noah Gordon

Die Erben des Medicus von Noah Gordon

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2 von Bastian Sick

Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier

Bis ich dich finde von John Irving

The Hotel New Hampshire von John Irving

Wer will schon einen Traummann von Susan Elizabeth Phillips

Der Mann aus Sankt Petersburg / Die Löwen Doppelband von Ken Follett

Die Truhen des Arcimboldo von Hanjo Lehmann

Eine Braut zu viel von Sarah Harvey

Drei Frauen und ein Bräutigam von Sarah Harvey

Schade, dass Du nicht tot bist von Rita Mae Brown

Die Pestburg von Ralf Günther

Neue Vahr Süd von Sven Regener

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2009

In diesem Monat habe ich einige SuB-Bücher verschenkt, die ich mir vor Jaaaahren mal gekauft habe und die ich heute mit Sicherheit nicht mehr lesen werde. Ich denke, meine Freunde werden ihre Freude daran haben.

Gewinnspiel Sebastian Fitzek – SPLITTER – Die REZENSIONEN

Leider sind bisher noch nicht alle Rezensionen eingegangen, aber da Sebastian auf seiner Homepage einen Meet&Read-Platz verlost an alle Leser, die ihm bis heute den Link zu einer Rezi schicken, poste ich jetzt bereits zwei Rezensionen der Gewinner aus meinem Splitter-Gewinnspiel, damit sie die Chance haben, in den Lostopf zu kommen und so vielleicht Sebastian mal persönlich kennenlernen können 😉

Andrea Stübbe:

Wissen Sie wie es ist ein vertüdertes Wollknäuel zu entwirren? Man sitzt davor und denkt: „Ach du liebe Güte, wie soll das denn gehen“? Genau solche Gefühle überkamen mich als ich die ersten Seiten von Splitter las.

Marc Lucas, ein Jurist, der als Streetworker arbeitet, steht mitten in der Nacht, schwer verletzt vor dem Haus eines Psychiaters und will Antworten…

Zwei Erzählstränge führen einen durch die Geschichte. Zum einen ist da Benjamin, der jüngere Bruder von Marc, der, aufgrund eines Selbstmordversuchs, anderthalb Jahre in der Psychiatrie verbrachte und nun entlassen wird und sofort wieder von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Geldschulden, ein Ultimatum und die Erkenntnis, dass er als HSPler, als Highly Sensitive Person, seine Umwelt wesentlich stärker wahrnimmt als Vergleichspersonen dies tun. Unter anderem heißt das, dass es schon reicht, ihn mit ansehen zu lassen wie andere Todesqualen erleiden, spürt er doch den fremden Schmerz intensiver als den eigenen.
Zum anderen ist da die Hauptperson, Marc Lucas, dessen Leben zusammenbrach als sechs Wochen zuvor seine hochschwangere Frau bei einem von ihm verursachten Autounfall verlor. Er selber überlebte, behielt aber einen Splitter zurück, zu nah an der Halswirbelsäule um ihn herauszuoperieren. Durch Zufall liest er in einer Zeitschrift eine Anzeige einer Klinik, die Probanten für ihren Feldversuch „Lernen zu vergessen“ sucht. In seiner Verzweiflung meldet sich Marc für dieses Experiment. Aber schon nach der Voruntersuchung in der Bleibtreu-Klinik ist nichts mehr so wie es war….

Ich machte mich also während des Lesens daran das Wollknäuel zu enttüdeln und neu aufzuwickeln, doch jedes Mal wenn ich ein wenig Klarheit in das Fadengewirr gebracht hatte tauchte der nächste Knoten auf. Bis zum Ende bleibt es eine spannende Angelegenheit sich dem Verwirrspiel zu stellen. Ich konnte das Buch zeitweise nicht mehr aus den Händen legen!

Sebastian Fitzek ist mit Splitter ein phantastisch packender Thriller geglückt. Für mich war es der erste Fitzek-Thriller – aber nicht der letzte!!!!

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Stefan Baumgartner:

Die lyrische Personifizierung von Christian Bales Synchronstimme — der dreitagebärtige Antiheld Marc Lucas — hat bei einem schweren Autounfall seine Frau mitsamt ihrem ungeborenen Sohn verloren. Geplagt von Selbstzweifeln liebäugelt er mit einem Experiment einer psychiatrischen Klinik, das einen Neuanfang und das Ausradieren ungewollter Erinnerungen verspricht. Doch nach dem ersten Besuch bei den Memory-Killern beginnt sich sein Leben ein weiteres Mal umzudrehen: Der Schlüssel zu Wohnung und Arbeit passen nicht mehr, und als ihm seine anscheinend tote, hochschwangere Frau Sandra die Tür zur Wohnung öffnet, beginnt sich die Welt um ihn zu verändern.

Marc Lucas‘ Suche nach der Wahrheit entpuppt sich als regelrechte Achterbahnfahrt. Jeder neue Hinweis dreht die Geschichte wieder um 180 Grad, und der Leser ist genauso verloren wie der Protagonist, der versucht die einzelnen Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenzubasteln. Das Ende kommt dann — wie gewohnt — völlig überraschend und ganz anders, als anfangs erwartet. Am Ende werden sich auch sicher wieder die Geister scheiden. Während sich beispielsweise bei der Auflösung des Vorgängers „Seelenbrecher“ noch ein sehr befriedigendes „Wie konnte ich DIESE Hinweise übersehen“-Gefühl einstellte, erreicht dieses Ende schon beinahe Therapie-Qualitäten, sprich: Darauf wär man echt nie gekommen.

Wer mit diesem turbulenten Umschwung zum Schluss kein Problem hat, darf sich auf ein unglaublich fesselndes Erlebnis freuen. Das Erzähltempo ist sehr treibend, lässt aber doch viel Spielraum für die Entwicklung der durchwegs sympathischen Charaktere, die abseits der gängigen Klischees genug Vielfalt bieten, um den Leser durch die aufregende Geschichte zu begleiten. Im Vergleich zu den anderen beiden Büchern von Sebastian Fitzek, die ich bislang gelesen habe, fällt vor allem die sehr gelungene Darstellung des dreckigen, kriminellen Berlins auf, sowie der herzliche, botschaftsreiche Handlungsfaden der Brüder-Bande Benny und Marcs. Ich denke, jeder der seinem kleinen Bruder mal aus einer misslichen Lage geholfen hat, kann sich in der einen oder anderen Auseinandersetzung der beiden Lucas-Brüder wiederfinden.

Auch wirkt der Stil des Buches viel runder, entwickelter und erfahrener, als es noch bei der Therapie war. Sebastian Fitzek ist mit seinem fünften Thriller nun vom gefeierten Shooting-Star zum ebenso gefeierten Profiautor gewachsen, und auch wenn der Charme des Erstlings nicht ganz erreicht wird, hat man trotzdem einen Roman, mit dem sich am schönsten die Stunden stehlen lassen. Denn Weglegen fällt erst dann leicht, wenn man die letzte Seite umgeblättert hat.

Und noch eins … mit einem Buch, das „The Cure“ zitiert, kann man nicht wirklich viel falsch machen, oder?

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Saskia Horlebein:

Klappentext:

Marc Lucas erlebt das Schlimmste, was er sich vorstellen kann: Bei einem Autounfall, den er selbst verschuldet, kommt seine schwangere Frau ums Leben. Der Splitter, der sich beim Aufprall in seinen Hinterkopf gebohrt hat, schmerzt jede Sekunde des Tages – doch viel schmerzhafter noch ist die seelische Wunde.

Während er immer mehr mit seinem Leben hadert, entdeckt er eines Tages in einer Zeitschrift die Annonce einer psychiatrischen Klinik. Für ein neuartiges Experiment werden Menschen gesucht, die schwerste Traumata durchgemacht haben. Und die sich ein Weiterleben nur vorstellen können, wenn ihre schrecklichen Erinnerungen sie nicht mehr ständig quälen. Marc Lucas sieht hierin seine letzte Chance; er will Sandra und das Baby vergessen. Für immer.
Doch anstatt Hoffnung zu schöpfen, ahnt er bald, dass das wahre Grauen nicht hinter, sondern vor ihm liegt: Als er nach den ersten Tests in der Klinik wieder nach Hause fährt, scheint die Welt ihn vergessen zu haben…

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Das alles hört sich sehr nach einem neuen, spannenden Thriller von Sebastian Fitzek an und meiner Meinung nach wird dieses Versprechen auch gehalten. Man fühlt sich, als würde man Marc Lucas auf seiner wilden Fahrt durch Berlin, auf der Suche nach seinem Leben und seinen Erinnerungen, direkt begleiten. Man empfindet die gleiche Hilflosigkeit, die den Protagonisten zu ergreifen scheint, bei einer weiteren plötzlichen Veränderung bzw. skurrilen Situation.
Ständige Fragen die sich einem beim lesen stellen, sind: Wer spielt falsch und wem kann er vertrauen? Was ist real? Wurden seine Erinnerungen bereits verändert?

An manchen Stellen hofft man, wie Marc Lucas „Bitte, lass mich aufwachen. Bitte, lass das alles nur ein Traum sein.“

Wenn man dann das Gefühl hat man ahnt wie alles zusammen hängt, wird die Vermutung wieder komplett zerschlagen und der Autor lockt einen erneut auf eine falsche Fährte, indem er nach und nach neue Informationen ins Spiel bringt (die sowohl für den Leser als auch für Marc Lucas überraschend und zum Teil schockierend sind).

Der entscheidende Punkt dreht sich um die Aspekte Nächstenliebe vs. menschlicher Überlebenstrieb, wobei der Ausgang einen eher unerwartet trifft. Der Zeitungsartikel am Ende bringt ein wenig Klarheit, aber bei einem Punkt bleibe ich leicht verwirrt zurück.
Für Marc Lucas wäre es wohl doch besser gewesen, er hätte gelernt zu vergessen, aber dann wäre uns dieser äußerst nette Thriller vorenthalten geblieben 😉

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Daniel Corongiu:

„Splitter“ war das erste Buch, das ich von Sebastian Fitzek gelesen
habe – aber mit Sicherheit nicht das letzte. Ein rasanter Thriller,
der sich weitab ausgetretener Pfade bewegt und bis zum Schluss
spannend bliebt.

Die Hauptfigur, Marc Lukas, hat einen schweren Unfall verursacht, bei
dem seine schwangere Frau starb. Jeden Tag wird er von der Erinnerung
und unerträglichen Schulgefühlen gequält. Als er von einem
Gedächnis-Experiment hört, entscheidet er sich, es zu versuchen, um
wieder in Frieden leben zu können. Doch das Experiment bringt keine
traumhafte Ruhe sondern katapultiert ihn mitten in einen Albtraum!

Einmal angefangen wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Spannende Wendungen, psychologisch ausgeklügelte Elemente, originelle
Ideen und überzeugende Hauptfiguren sind die Zutaten die geniale
Mischung, die Sebastian Fitzek verwendet. Bei „Splitter“ hat man fast
das Gefühl, einen Science-Fiction-Roman zu lesen, wegen des
Gedächnis-Experiments, wenn es nicht allzu reell scheinen würde und so
extrem beklemmend wirkt. Lediglich vom Ende war ich etwas enttäuscht,
aber das ist sicherlich Ansichtssache.

Zum Glück kenne ich die anderen Bücher von ihm noch nicht und kann so
die Wartezeit zu seinem nächsten Buch einfacher überbrücken.

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Was mich besonders freut: Stefan schrieb mir, dass ich ihn mehr oder weniger jetzt dazu gebracht habe, ÜBERHAUPT mal wieder Rezensionen zu schreiben und dass seine Splitter-Rezi quasi eine ganze Welle ausgelöst hat, denn von nun an schreibt er wieder öfter Rezis. Ihr könnt mich also demnächst wohl „Stefans Muse“ nennen hihi 🙂

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