… meinem Bauch?
… in meiner Duftlampe?
… in meinem Kaffeepott?
… in meinem Blickfeld wenn ich aus dem Fenster schaue?
… in meinem Wäschetrockner?
… in meinem Herzen?
… in meiner Leselotte?
Ja, und der Leselotteninhalt war der eigentliche Grund dieses Postings. Der Rest war nur ein kleines Kossi-Quatsch-Gedönse 🙂
Denn: Ich lese das Buch seit gestern und bin jetzt schon totaaaaal begeistert und zwar so sehr, dass ich es euch direkt mitteilen wollte. Den Inhalt des Buches findet ihr HIER und ich möchte darüber jetzt auch noch gar nichts sagen.
Nur, dass der Schreibstil total klasse ist, die Beschreibungen interessant, die Personen sehr detailliert und charakteristisch toll ausgebaut. Und weil das Thema an sich ja sehr vorsichtig zu behandeln ist, hat die Autorin eine ellenlange „Vorgeschichte“ eingebaut, die den Leser nach und nach mit dem Inhalt konfrontiert. Mit dem Wort „ellenlang“ verbinde ich eigentlich immer Langeweile, viel Gähnen und Fragen wie „Wie lange noch?“, aber in diesem Fall ist es genau richtig, dass das „Vorgeplänkel“ so lang ist. Und es ist zu keiner Zeit, in keinem Satz, auf keiner Seite, langatmig. Sondern absolut notwendig.
Ich habe erst knapp 200 Seiten gelesen und kann deshalb noch nicht sagen, ob sich diese Spannung, diese Neugier, dieses fast schon ängstliche Erwarten weiter bis zum Schluss aufbauen (ich hoffe es aber!) und was noch kommen mag, aber ich kann jetzt schon sagen, dass mich das Buch absolut in seinen Bann gerissen hat.
Meine Begeisterung fing übrigens direkt auf der ersten Seite an, als ich dieses Zitat (mehrfach!!) las:
Du kannst deine Augen vor Dingen verschließen, die du
nicht sehen willst, aber du kannst dein Herz nicht vor
Dingen verschließen, die du nicht fühlen willst.
Anonym
Wer also eh vorhatte, das Buch zu lesen, der hat von mir schon mal diese kleine „Bestätigung“, dass es das Buch auf jeden Fall wert ist. Man merkt ja oft schon auf den ersten zehn Seiten, ob einem ein Buch liegt oder eher nicht. Und dieses hier liegt mir sowas von gut! Und nicht nur in der Leselotte, sonder vor allem auch in meinem Leserherzen.
Bin gespannt, wie es weitergeht und bin deshalb jetzt wieder weg!
Euch allen einen schönen Sonntag! Heute ist es mir übrigens so ziemlich schnurzegal, dass es schon den ganzen Tag regnet, denn auch im Sommer kann man ja IN der Wohnung supergut lesen (Think positive) 🙂
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Nachtrag 19:25 Uhr:
Ich habe das Buch zu Ende gelesen und fühle mich, als hätte ich einen ganzen Ozean voll verschiedener Gefühle ausgetrunken. Ich fühle gerade echt alles auf einmal: Wut, Liebe, Sehnsucht, Trauer, Hilflosigkeit … alles in einem. Dieses Buch ist wie ein Rausch der Gefühle, aus dem man auch nach der letzten Seite nicht mehr herauskommt. Ich denke, es wird noch einige Tage in mir nachwirken. Und das ist gut so. Schon allein deshalb, weil ich so das Gefühl habe, die beiden Protagonisten Maya und Lochan nicht ganz gehen lassen zu müssen …
Ein tolles Buch mit einem Thema, das sehr feinfühlig angefasst wird und den Leser dennoch am Ende sprachlos zurücklässt …








