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1 Jahr sporty-Kossi :-D

Genau heute vor einem Jahr begann meine Sportlerkarriere (haha) und ich finde, das ist Grund genug, jetzt hier auch mal kräftig damit auf die Kacke zu hauen! Denn ihr wisst ja, dass ich Sport zuvor GEHASST habe! Warum? Weil ich schwitzen hasse und weil ich es gehasst habe, mich anzustrengen. Klar, damals hatte ich noch viel mehr Gewicht mit mir rumzuschleppen und da war Sport nun mal schwierig. Und jetzt? Habe ich es schon ein ganzes Jahr durchgezogen! Obwohl ich meinen inneren Schweinehund am Anfang ganz schön davon überzeugen musste und es echt hart war. Aber die Konsequenz und Disziplin war es dann, dir es mir von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und von Monat zu Monat immer leichter machte.

Aber von Anfang an …

Da ich bei Instagram mehreren Leuten folgte, die (wie ich) Weight Watchers machen, bin ich auch immer wieder über Fotos gestolpert, auf denen „Shred-DVDs“ gezeigt wurden. Shred? Wassn das? Irgendwann wurd ich neugierig und googlete mal. Aha … sonne Fitness-DVD mit der man angeblich innerhalb von 30 Tagen schlank sein soll! Ja nee, is klar. Dass das n schöner Werbegag ist, war ja klar.

Dennoch ließ es mir keine Ruhe, das selber auch mal auszuprobieren. Nicht, um abzunehmen, denn das tat ich ja eh. Sondern, weil ich mich einfach fitter fühlen wollte und mal gucken wollte, ob „das mit dem Sport und den Endorphinen“ bei mir wohl auch funktioniert. Also schnell bei Youtube das Video dazu rausgekramt und gedacht „Na ja, probieren kann ich es ja echt mal!“

Das einzige, was ich dazu brauchte, war ne Matte und ein paar Hantel und die waren schnell gekauft. Turnschuhe hatte ich noch. Schon seit Jahren. Waren natürlich wie neu hihi. Schweißhandtuch hatte ich natürlich auch 😀

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Und dann ging es los mit Shred. Die ersten Tage absolvierte ich noch über Youtube, aber als ich merkte, dass ich Spaß dran hatte, kaufte ich mir die deutsche DVD. Ich finde es wichtig, dass man auch wirklich versteht, was Jillian sagt und da es mir schon anstrengend genug war, die workouts zu machen, wollte ich mich nicht noch damit beschäftigen, ihr amerikanisch ins Deutsche zu übersetzen. Ich sag nur „in hell, ex hell“ (hab ich mal in irgendeinem BlubberBlabberVlog drüber geredet). Ich mein, Sport UND denken? Geht ja gaaaar nicht! Und damit ich nach den 30 Tagen auch was zum Weitermachen hatte, kam auch noch die „Bauch Beine Po Intensiv„-DVD mit in den Warenkorb:

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Parallel dazu dokumentierte ich ab diesem Zeitpunkt alles bei Instagram unter dem Hashtag #sportelnmitKossi

Nicht unbedingt, um zu dem Zeitpunkt schon damit zu „prahlen“, was ich alles kann (denn das war ja echt nicht viel!), sondern um durchzuhalten. Hallo? Ich wollte doch nicht als Mimi dastehen, wenn ich nach einer Woche schon keinen Bock mehr gehabt hätte! Meine Follower dort waren echt ne tolle Motivation! Ohne, dass sie es überhaupt wussten! 🙂

Wie „Shred“ funktioniert, könnt ihr am besten im Netz nachlesen. In Kurzform ist es so erklärt: Es gibt 3 Level und man macht jedes Level 10 Tage hintereinander. Und dann ist man nach 30 Tagen schlank. Nicht! 😀 Aber! In Level 3 wurden zB. Situps gemacht und ich hätte NIE NIE NIE NIE gedacht, dass ich sie jemals schaffen würde! Nach den 20 Tagen Vorbereitung zuvor war es aber (fast) ein Klacks! Denn ich hatte plötzlich Bauchmuskeln! Shred ist sauanstrengend und obwohl man nur 20 Minuten sportelt, ist man am Ende nassgeschwitzt! Einige Übungen konnte ich aufgrund meiner damaligen Anatomie gar nicht hinbekommen und machte sie etwas lower. Hampelmänner zum Beispiel. Wenn ich die damals gemacht hätte, hätten meine Nachbarn gedacht, die Welt geht mit einem heftigen Erdbeben unter. Ich habe dann eine einfachere Variante gewählt und dann ging es. Hauptsache, man bleibt nicht stehen und bewegt sich halt trotzdem.

Aber mein Ehrgeiz war geweckt und so zog ich die kompletten 30 Tage durch! Und startete danach dann direkt mit der Bauch-Beine-Po-DVD, die ich eine zeitlang dann auch jeden Tag machte. Außer an 1 – 2 Pausentagen in der Woche, denn die sollte man einhalten, um den Muskeln die Chance zu geben, sich zu erholen und zu wachsen.

Irgendwann wurden mir dann die Workouts aber zu wenig. Ich wollte „mehr“ und mir fiel mein altes Trimmrad wieder ein. Das hatte ich mal vor ca. 14 Jahren gekauft. Damals wollte ich auch Sport machen, bin aber kläglich gescheitert und so wanderte das Fahrrad irgendwie immer zwischen Keller und Wohnung hin und her.

Ich bat zwei Freunde, dass sie es mir aus dem Keller holten und da stand es dann nun in meinem Wohnzimmer und ich wusste nicht so recht, was ich damit anstellen sollte. Ich kann mich noch erinnern, dass ich mit 15 Minuten angefangen hatte und danach feddich war wie n Brötchen.

Über Instagram und die ganzen Sportpostings lernte ich dann Nadja kenne. Meine Sportgöttin 😀 Wir tauschten uns desöfteren aus und ich schrieb sie irgendwann an, weil ich sah, dass sie ein Nike-Fuel-Band hatte. Ein sogenanntes Selftrackingband, das man halt trägt, um sich zum Bewegen zu motivieren. Man kann einstellen, dass man pro Tag soundsoviele Fuelpunkte erreichen will und wenn man es geschafft hat, dann kann man sich beruhigt auf die Couch legen und muss sich den ganzen Tag nicht mehr bewegen 😀

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Ich fragte Nadja also, ob sie mit ihrem Band zufrieden ist und als sie bejahte, kaufte ich es mir kurzerhand auch. Da fragte ich mich dann schon „Hallo? Kossi? Gehts noch? Bist das wirklich DU?“ Und WIE ich ich war!! 😀

Durch den Kontakt zu Nadja kam es dann, dass sie mir ab und zu Tipps gab, wie ich meine Kondition auf dem Rad verbessern könnte. Sie schlug mir vor, es so und so zu machen. Ich machte es, merkte, dass es zwar anstrengend war, aber dass ich alles hinbekam, was sie mir „auftrug“.

Aus diesen Tipps sind dann irgendwann „Sportpläne“ geworden. Bis zum heutigen Tag schreibt Nadja mir jede Woche einen Sportplan. Allein das ist Anreiz und Ehrgeiz genug für mich, diesen Plan dann auch wirklich KOMPLETT zu absolvieren. Ich kann natürlich Wünsche aussprechen. Zum Beispiel macht es mir bei über 30 Grad in der Butze schon zu schaffen, wenn ich dann noch die Kettlebells schwingen würde. Vorletzte Woche war es ja so warm. Da hab ich halt vorher in die Wetter-App geschaut und meinen Sportplan für die erste Hälfte der Woche härter machen lassen, als für die zweite. Hauptsache, ich hab nicht ne Woche wegen der Hitze ausgesetzt 😀

So wechselten sich Workout- und Radtrainingtage ab und mein Training wurde somit ganzkörperlich. Irgendwann kaufte ich mir alle anderen DVDs von Jillian Michaels dazu. Bis auf die Joga-DVDs, denn Joga ist nicht ganz so meins. Obwohl ich neulich Joga-Übungen gemacht habe und anhand meiner viel viel besseren Körperstruktur gemerkt habe, dass ich viele Übungen viel besser hinbekomme, als vor einem Jahr noch. Da bin ich nämlich regelmäßig umgekippt bei den komischen Verrenkungen 😀

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Hier mal meine Jillian-DVDs in meiner Lieblingsreihenfolge:

Bauch Beine Po intensiv: http://amzn.to/1J1Qd2r

Nicht auf dem Foto: Bauch weg http://amzn.to/1J1QceF

Der perfekte Knack-Po: http://amzn.to/1K9fdrq

Shred Bauch, Beine, Po: http://amzn.to/1J1QnGR

Hard Body: http://amzn.to/1J1QmCW

Shred – Schlank mit Gewichten: http://amzn.to/1K9fn25

Extreme Shred: http://amzn.to/1J1Qx0U

Seit April diesen Jahres gibt es Shred für Einsteiger. Ich kenne die DVD nicht, aber vielleicht ist das ja was für den ein oder anderen unter euch: http://amzn.to/1J1QAKc

Vor ca. einem Dreivierteljahr wurde ich dann von einer Freundin auf das Bellicon aufmerksam gemacht. Das Bellicon ist ein Mini-Trampolin, das nicht, wie viele andere Trampoline mit Federn ausgestattet ist, die irgendwann tierisch quietschen können, sondern mit einfachen Gummibändern. Wenn man drauf rumhüpft, hört man NICHTS. Ich kann sogar mitten in der Nacht trainieren, wenn mir danach wäre und es würde sich kein Nachbar gestört fühlen.

Nach endlosen Recherchen auf der Shopseite, kaufte ich es mir dann eines Tages. Und da das Auge ja irgendwie auch mitsportelt, musste es natürlich in Pink sein. War klar, ne? Auf dem Foto könnt ihr mein Uralt-Fahrrad sehen (das ich heute immer noch benutze!) und auch noch ein Stepp-Brett, das ich aber wieder verkauft hatte, nachdem das Bellicon bei mir stand, denn aufs Brett bin ich dann irgendwie gar nicht mehr gegangen:

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Anfangs machte ich workouts auf dem Bellicon, die auch auf Youtube fand. Doch irgendwann bürgerte es sich so ein, dass ich morgens direkt nach dem Aufstehen eben eine viertelstunde freestyle drauf mache und nachmittags oder abends, wenn zb. das Teewasser gerade kocht und der Tee zieht, hüpfe ich auch drauf rum. Einfach gute Mucke anschalten und abdancen. Das ist extrem effektiv! Was das Bellicon an sich alles kann und wie es auf den Körper wirkt und was es auch mit dem Geist und der Seele macht, könnt ihr am besten im Netz nachlesen. Ich kann nur sagen: für mich gibt es keinen Tag mehr ohne!

Irgendwann kaufte ich mir dann noch ein paar Wrist-Weights dazu. Denn mit Hanteln traue ich mich nicht aufs Bellicon und so kann ich trotzdem ein bisschen was für meine Arme machen:

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Eigentlich war mein Sportplan inzwischen gut gefüllt und abwechslungsreich, aber dann fixte mich Nadja wieder mit was Neuem an: Kettlebells. Ich hatte zuvor schon mal davon gehört, wusste aber nicht, ob es was für mich ist! „Das ist total was für dich!“ So in der Art sagte Nadja es damals und so zogen diese drei wunderhübschen Kügelchen bei mir ein:

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Dazugehörige Wortkouts findet ihr auch bei Youtube und inzwischen mach ich am liebsten die workouts von FitnessBlender. Das ist ein Ehepaar. Gut, ich muss sagen, dass ich Kelli ab dem Moment doof fand, als ich hörte, dass die beiden verheiratet sind, denn ich bin schwer verliebt in Daniel und stöhne mit ihm einfach am liebsten 😀 Aber ich LIEBE LIEBE LIEBE LIEBE die workouts der beiden total. FitnessBlender und Jillian Michaels sind meine absoluten Favoriten. Und wer nicht weiß, was man mit Kettlebells machen kann, der könnte sich mein Lieblingsworkout anschauen, das ich schon uuuuunzählige Male absolviert habe.

Die Kettlebells sind für den ganzen Körper optimal. Man sollte sich aber zuvor genau über die Technik erkundigen. Hier kann ich euch die DVD des Physiotherapeuten Dr. Till Sukopp ans Herz legen, denn wenn man die Technik nicht richtig beherrscht, kann der Schuss ganz schön nach hinten losgehen: http://amzn.to/1Fykz7H

Irgendwann  kamen dann noch mehr Kettlebells dazu und heute mach ich sehr viele Übungen bereits mit der 10-Kg-Kugel:

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Das tolle an sovielen verschiedenen Sportarten ist, dass es nie langweilig wird. Und noch toller ist es, dass Nadja halt jede Woche einen Plan für mich ausarbeitet, der mich jede Woche an höhere Grenzen bringt. Ich bin heute ja vieeeeeeeeeel weiter als noch vor einem Jahr und das wäre ich vielleicht nicht, wenn ich weiterhin 15 Minuten auf meinem Rad gesessen hätte und jeden Tag die Bauch-Beine-Po-DVD gemacht hätte.

Nicht selten schaut ein Trainingstag heute so als, dass ich verschiedene workouts innerhalb eines Trainings mache:

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Und je nachdem, welche Kettlebell-Übung man macht, kann es auch schon mal passieren, dass man diese Abdrücke auf den Armen hat. Und wisst ihr was? Diese Brandings machen mich voll stolz hihi

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Weil ich diese Abdrücke nie bekommen hätte, wenn ich meinen Poppes nicht hochbekommen hätte!

Irgendwann fing ich dann auch an, bei Instagram diese Sportpläne zu posten:

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Und das mache ich seitdem jeden Sonntag. Warum? Weil ich STOLZ drauf bin, was ich mache. Weil ich WEISS, wie schwierig es ist, sich zu motivieren und wie leicht es auf einmal wird, wenn man Erfolge verzeichnen kann. I tell you what: vor ein paar Wochen stand auf meinem Sportplan: „Radtraining, 50 KM, Geschwindigkeit egal! Hauptsache, du kommst an!“

50 KM???????????? Ich zehre heute noch von diesem Erfolg! Halloooooooooo! 50 KM! Das ist so weit, wie von hier bis nach Münster. Also quasi bis zum Mooohooooond. Aber … ich habe es geschafft!!

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Ich habe 129 Minuten auf diesem verdammten Fahrrad gesessen und mir auf gut Deutsch gesagt, den Arsch abgestrampelt. (Kleiner Tipp am Rande: Linola, atmungsaktiver Schutz-Balsam: http://amzn.to/1K9jknn Den benutze ich regelmäßig. Ihr könnt euch denken, dass ein langes Radtraining sonst Spuren hinterlassen kann. Und auf jeden Fall solltet ihr eine Radlerhose tragen. Ohne diese würde ich es nicht mal 5 Minuten auf dem Sattel aushalten! Das muss nix teures sein. Sowas hier in der Art reicht vollkommen aus: http://amzn.to/1J1UJxF Hauptsache, es ist ein Polster drin. Schaut zwar total unsexy aus … aber hey … das is doch wohl wurscht)

Aber zurück zu den 50 Kilometern (ich schreib das so gern haha): Ich habe DREI Handtücher vollgeschwitzt und mir nach 40 km mein iPad geschnappt und mir per Lieferheld ne Pizza  bestellt, damit ich SOFORT essen kann, wenn ich vom Rad runter bin, weil ich dachte, ich muss verhungern 😀 Eine Pizza hat mir noch NIE so geil geschmeckt wie an jenem Tag!(Auf dem Foto ist übrigens Zelda zu sehen. Meine Nachbarskatze, die damals eine Woche bei mir „im Urlaub“ war)

Und es ist so ein geiles Gefühl, zu sehen und zu spüren, wie sich der Körper verändert. Ich habe letzte Woche nach langer langer Zeit mal wieder das Bauch-Beine-Po-Workout gemacht und ich war so überrascht und erstaunt und gleichzeitig happy, dass ich ALLE Übungen durchziehen konnte, ohne mir anatomisch gesehen da selber mit irgendwelchen Speckrollen in die Quere zu kommen.

Abgenommen hätte ich sicher auch ohne den Sport, denn ich mache ja weiter WeightWatchers und bin dort mittlerweile auf der niedrigsten Pointzahl angelangt. Aber ich glaube nicht, dass ich mich SO fit fühlen würde, wenn ich keinen Sport machen würde.

Hier mal ein Foto, das nach den 30 Tagen Shred entstand. Ende Juli 2014:

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Und hier eins von vor ca. 9 Wochen:


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Und vor ca. 6 Wochen aus einer etwas anderen Perspektive:sport15

Und hier mal ein Face-Bild 😀 Links genau vor einem Jahr. Rechts vor ein paar Tagen:

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Das Gewicht ist von Sportbeginn an bis jetzt ca. 30 Kilo weniger geworden. Insgesamt habe ich ja noch viel mehr abgenommen, aber damit möchte ich an dieser Stelle nicht „hausieren“ gehen. Ja, ich weiß, dass ihr sehr neugierig seid und das gerne wissen möchtet, aber lasst mir bitte noch diese kleine Privatsphäre 😉 Es muss reichen, wenn ich sage, dass ich in ein paar Kilos nur noch „half of me“ bin. Und nein, vorher-nachher-Fotos, die genau das dokumentieren poste ich (zu diesem Zeitpunkt) nicht. Ein Foto mit meinem Höchstgewicht habe ich eh nicht, aber auch ein anderes Vorher-Foto wäre mir zu diesem Zeitpunkt noch zu peinlich. Vielleicht kann ich eines Tages besser dazu stehen, aber derzeit ist es mir einfach unangenehm, dass ich es überhaupt jemals soweit habe kommen lassen. Wer zumindest mein Gesicht von damals sehen möchte, könnte sich ein altes Video von mir von Januar 2011 anschauen. Das war der Monat, in dem ich mich bei Weight Watchers anmeldete. Das Programm mache ich übrigens nur per App. Ich brauch nicht die Motivation von anderen, als dass ich da in die Gruppe rennen müsste. Ich brauche nur die Kontrolle über das, was ich in meinen Körper schaufle und da reicht mir das Aufschreiben in der App.

Ach ja und ich muss noch dazu sagen, dass ich leider zwei kleinere Sportpausen einlegen musste. Im Dezember erwischte mich ne Erkältung, die mich eine Woche flach legte und im Januar bekam ich dann ne Kehlkopfentzündung, bei der ich Antibiotikum nahm und ca. 3 Wochen pausierte. Ich kann euch sagen, dass ihr nach so einer Pause VON VORNE anfangt. Kondition weg, Muskeln weg, alles weg. Nur eines ist geblieben: meine Kämpfernatur, mein Wille, mein Ehrgeiz, meine Motivation!

Wo ich die herbekomme? Aus mir selber! Weil ich mich (und ich werde nächsten Monat 46 Jahre und lebe demnach schon sehr sehr lange auf dieser Welt) noch NIE (!) in meinem Leben in meinem eigenen Körper SO dermaßen wohl gefühlt habe wie jetzt! Und dieses Gefühl will ich beibehalten! Ich habe mir ein Ziel gesetzt, das ich gewichtstechnisch erreichen möchte und dazu fehlen mir noch ein paar Kilo. Ich will nicht „dünn“ sein, sondern einen trainierten, leistungsfähigen Körper haben und ich weiß, dass ich es schaffen werde! Denn der Weg bis HIER hin, war wesentlich härter, als das, was jetzt noch kommt!

Und jetzt wollt ihr wissen, wie IHR es auch schaffen könnt, ne Sportsau zu werden, oder? Ich sags euch: Fangt an! JETZT! Sofort! Man muss sich nicht in einem Fitnesscenter anmelden und bleibt dann da jahrelang in irgendeinem Vertrag stecken. Ein paar Anschaffungen reichen. Ihr habt ja meinen Weg jetzt verfolgt. Schnappt euch ne Matte und zwei Hanteln oder legt euch auf nen Teppich und nehmt zwei Wasserpullen in die Hand und los gehts.

Es gibt keine Ausreden. Und wenn doch, dann bist du noch nicht soweit und musst vielleicht erst andere Dinge in deinem Leben ändern. Denn das musste ich auch, bevor ich mit Weight Watchers anfing. Ich habe so ziemlich alles hinter mir, was es an Diäten und Pülverchen und so auf dem Markt gibt. Aber wenn es im Kopf nicht wirklich KLICK macht, ist alles für die Katz!

Man KANN es aber durchaus selber schaffen. Ich bin das beste Beispiel. Sicher haben die Krebserkrankungen meiner Freunde auch einen großen Teil dazu beigetragen. Sie haben mir Angst gemacht, selber krank zu werden. Aber auch um meine Seele musste ich mich kümmern und Dinge in meinem Leben ändern, die mir das Leben schwer gemacht haben. Es war seit 2011 ein sehr sehr weiter, langer und harter Weg für mich. Aber … ich bin ihn gegangen … weil ich irgendwann endlich einen Schritt in die richtige, gesunde Richtung gegangen bin! Und mit jedem Schritt, der folgte, wurde der Weg weniger mühsam für mich.

Und ich kann es nicht oft genug sagen: ich bin wirklich stolz auf mich! Und ihr wisst, dass ich eigentlich immer viel zu bescheiden bin, wenn es um Dinge geht, die ich gemacht habe. Denn in meinem Leben war ich selten auf irgendwelche Erfolge stolz. Aber dieses Ziel jetzt ist einfach mehr, als ich mir je in meinem Leben erträumt habe. Und deshalb haue ich zum ersten Mal in meinem Leben mal so richtig auf die Kacke damit! Weil ich 243264543 Tiefschläge erleiden musste, was das Abnehmen angeht und weil es jetzt endlich geklappt hat!

Und ich freue mich sehr, dass ich soviele von euch damit motivieren kann. Unter dem obengenannten Hashtag gibt es mittlerweile fast 900 Beiträge, die nicht alle von mir sind. Sondern von EUCH! Die zeigen, dass ihr auch auch ein Bellicon gekauft habt oder dass ihr Shred macht oder dass ihr die Kettlebells schwingt oder auf den Crosser steigt oder auf ein Fahrrad. Es ist so ein irre geiles Gefühl, dass ich euch mit MEINEM Verhalten motivieren kann!

Ob ich mein Leben lang SO weiterleben werde, kann ich zu diesem Zeitpunkt ja nicht wissen. Ich weiß nur, dass ich es WILL und alles dafür tun werde. Der innere Schweinehund traut sich ja schon laaaaaaaaaaaaaaange nicht mehr raus und meine gesunde Ernährung ist für mich in Fleisch und Blut übergegangen und ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, mit ner Tafel Schokolade faul auf der Couch zu liegen. Das hab ich lange genug gemacht. Jetzt ist Zeit für GESUND! Aber ich übertreibe es nicht. Das ist auch ganz wichtig. Ich halte meine Pausentage ein und ich esse genug. Das dann aber sehr ausgewogen. Alles spielt ja auch im Körper irgendwie zusammen und ergibt dann am Ende das Resultat, das ich gerade verspüre.

Mehr Bewegung kann man immer in seinen ganz normalen Alltag einbauen. Wenn ich irgendwo mein Auto parke, dann stelle ich es ganz hinten auf den Parkpatz, um bis zum Eingang des Supermarktes noch ein paar Schritte laufen zu können. Wenn ich den Müll rausbringen möchte, dann bring ich ihn SOFORT runter und lass ihn nicht stehen, bis ich eh runtergehen will. Ich laufe von A nach B, weil es mir Spaß macht, mich zu bewegen. Weil ich es KANN. Und zuvor konnte ich es nicht. Beziehungsweise bin ich da natürlich auch gelaufen, aber mit wesentlich mehr Anstrengung. Und Unlust!

Jillian sagt in einem ihrer Workouts, dass man die Stärke, die man beim Sport erfährt, auch in den Alltag übernehmen kann und das fühle ich genauso. Wenn ich sehe, was ich sportlich gesehen alles geschafft habe, dann fühle ich diese Kraft auch in anderen Dingen. Und das Schönste: ich spüre meinen Körper. Zig Jahre hatte ich das Gefühl, dass mein Körper und mein Geist zwei völlig verschiedene Welten sind. Nach und nach sind sie immer mehr zusammengewachsen und ich bin heute viel mehr ich, als ich es jemals war.

365 Tage sportliches Denken und Handeln sind vergangen und ich bereue nicht einen einzigen Tag!

Jetzt möchte ich an dieser Stelle aber auch noch ein paar Dankeschöns loswerden 🙂

Nadja, dir danke ich am allermeisten an dieser Stelle! Ohne deine Sportpläne hätte ich mich nie so dermaßen verbessert. Ich freue mich jeden Sonntag drauf und bin stolz, wenn ich dir täglich sagen kann, dass ich alles erledigt habe. Und ständig fixt du mich mit Sachen an, die ich dann auch uuuuuuuuuuunbedingt haben möchte. Der Revoblend-Mixer ist das jüngste Beispiel und nach dem Fitbit-Band schiele ich auch schon, da mir mein Nike-Fuel-Band ja mittlerweile etwas zu locker am Handgelenk sitzt und ich es einfach nirgendwo in „S“ finde 😀 Folgt Nadja bei Instagram! Die Frau ist echt Inspiration und Motivation pur, wenn es um Sport und Gesundheit geht!

Danken möchte ich aber auch dem teewicht, weil er in der Zwischenzeit nicht nur zu einem guten Freund geworden ist, sondern weil er auch Sport macht und wir uns gegenseitig battlen und damit prahlen, wer was an welchem Tag für sportliche Aktivitäten gemacht hat. Aber vor allem sage ich „Danke“, weil er mich ständig mit Tee versorgt. Meine Küche ist ein teewicht-Außenlager, ich schwör 😀 Ich bin mir so so so so sicher, dass ich nur deshalb keine riesigen Hautlappen habe (was bei einer großen Abnahme ja oft der Fall ist), weil ich nicht nur Sport mache, sondern auch 3 – 5 Liter Tee täglich trinke! Vor allem den Oolongtee kann ich euch sehr ans Herz legen. Googlet mal danach, was er alles kann! Natürlich ist meine Haut nicht straff wie bei ner 20jährigen. Aber … hallo? Dafür hab ich auch 30 Jahre lang Mist gefressen und meinen Körper vernachlässigt. Deshalb muss ich damit jetzt auch leben. Aber ich konnte es eben noch im Rahmen halten und würde über eine Hautstraffung nicht mal nachdenken. Ich steh dazu und trage die Ernte meines falschen Handels wie Narben auf meiner Haut. Isso! Dem teewicht dürft ihr übrigens auch gerne bei Instagram folgen. Er schreibt so witzige Dinge dort! Ich glaube, das hat er alles von mir gelernt hihi: https://instagram.com/teewicht

Na ja und dann danke ich Jillian Michaels, die das hier natürlich nieeeeeeeeee lesen wird. Dafür, dass sie mich bei den workouts immer so schön anschreit und mich nicht in Watte packt. Ich brauche es einfach hart! So mimimimimäßig geht bei mir gar nix!

Und Daniel von FitnessBlender danke ich, dass ich verliebt sein darf in ihn und wir immer so schön gemeinsam stöhnen, dass meine Nachbarn wohl schon wer weiß was denken 😀

Und ich danke allen, die meinen Abnehm- und Sportweg bis hier hin verfolgt haben und mich auch weiterhin begleiten. Schaffen würde ich es auch ohne euch. Aber mit euch ist es einfach schöner! <3

Auf ein weiteres sportlich aktives Jahr, in dem ich mich auch weiterhin verbessern will! Ich hab schließlich noch Ziele und möchte sogar meinen Sport-Art-Radius noch ein wenig ausweiten, denn es gibt ja noch zig andere Sportarten, die man machen kann und die ich vielleicht nach und nach austesten werde! Wenn ihr weiterhin up to date sein wollt, bleibt einfach dran: https://instagram.com/andreakossmann/

Tschaaakkkkaaaaaaaaa!

12 Kommentare

2 Pings

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  1. Janina

    Du bist einfach wundervoll und dein Beitrag motiviert total endlich den Hintern hoch zu bekommen… Ich verneige mich vor deiner Leistung und deinem Willen. Herzliche Grüsse aus Thüringen. ♡

  2. Diana

    Hey Kossi 🙂

    Hut ab! Ich habe den größten Respekt vor dir und bewundere dich! ♥

    Ich habe dich also schon über ein Jahr auf Instagram gestalkt 😀 Denn ich kenne noch all die Bilder, ich weiß noch von den Sportanfängen, wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht 🙂

    Auf Shred bin ich damals auch durch Instagram gekommen (weiß gar nicht mehr, durch wen, vllt. auch durch dich :P) und habe mir letztes Jahr die DVD „Shred – Schlank in 30 Tagen bestellt“. Natürlich weiß ich auch, dass ich in 30 Tagen niemals schlank sein werde, aber fit werden und sein wollte ich schon immer. 🙂 Nachdem ich letztes Jahr dann aber in die Klinik kam, hatte ich die Motivation wieder komplett verloren und aufgegeben.

    Im Dezember starb eine Instagram Freundin an Darmkrebs, sie war jünger als ich. Das schockierte mich so sehr, dass ich anfing, mein Leben umzukrempeln. Ich hatte solche Angst und bin seitdem auch sehr ängstlich im Bezug auf Krankheiten die ich bekommen könnte, ja fast hypochondrisch. Das Rauchen hatte ich damals vor Angst aus Lungenkrebs aufgehört und wusste damals nicht, dass auch eine ungesunde Ernährung zu Krebserkrankungen führen kann. Da ich auch meine Oma und meinen Onkel an Krebs verloren hatte, habe ich ja schon immer diese Grundangst vor dieser Krankheit. Im April ging’s los. Ich führte online Abnehmtagebücher und zählte Kalorien, meine Ernährung war da aber immer noch nicht wirklich gesund. Also entschied ich mich Anfang Mai für Weight Watchers und anhand von Fitformeln und Co. erlernte ich innerhalb eines Monats gesunde Ernährung. Weiß, dass ich auf nichts verzichten muss, satt werde und dennoch abnehme 🙂 Gleichzeitig kam der Sport dazu und dank dem Vivofit Band dann auch das Walken und Spazieren, denn das Band motiviert mich seit über 5 Wochen täglich zum Erreichen meiner 10.000 Schritte. 🙂 (Ich kann dir so ein Schritteband wirklich empfehlen! Das Fuelband zählt ja keine Schritte oder?) . Ich kann deine Worte immer wieder unterschreiben: Es muss Klick im Kopf machen, ansonsten klappt es nicht, zumindest war’s bei mir damals immer so.

    Auch ich war nie die große Sportliebhaberin, aber ich sehe beim Sport meine Ziele schneller, meine Kondition hat sich verbessert und es macht Spaß. Abwechslung benötige ich aber auch immer, ihc könnte nicht jahrelang immer dasselbe machen und die 10 Tage Level 1 und immer dasselbe Workout am Tag finde ich schon langeweilig, aber ich wills durchziehen und heute ist schon mein 8. Tag! 🙂 Hampelmänner kann ich ganz gut, dafür habe ich Probleme mit Liegestützen 😀

    Und nun muss ich dich mal mit Fragen überschütten 😀
    1. Das Bellicon. Ist das gefährlich? Ich war vor gefühlten 100 Jahren zuletzt auf einem Trampolin, fühlte mich aber darauf immer unsicher.

    2. Kettlebell interessieren mich auch und ich habe im Internet für Frauen am Anfang die Empfehlung für eine 8kg Kettlebell erhalten. Ist das nicht zu schwer für den Anfang? Ich habe derzeit durch Shred und die Powerwalks zuvor (die Powerwalks hatte ich bei dir damals auch gefunden :P) Erfahrung mit 2 x 1,5 kg Hanteln.

    Liebe Grüße und auf weitere Sportlerjahre! 🙂 ♥

  3. Britt

    Liebe Kossi,

    ich verfolge das auf Instagram einige Zeit und Du hast allen Respekt verdient. Das Band und das Trampolin klinen interessant, schaue ich mir an. Aber sie werden sich bestimmt nur zudem schon vorhandenen Stepper gesellen. Aber irgendwann, irgendwann werden sie alle auch genutzt!

    Liebe Grüße

    Britt

  4. Ayanea

    HI Kossi,

    wirklich ein toller Artikel. Ich folge dir ja auch auf instagram und bewundere schon seit jeher deinen Ehrgeiz. Und du hast ganz recht: zuallerst muss auch wirklich das „wollen“ einsetzen- dann klappt es auch mit dem Abnehmen 🙂 Ich muss seit ich denken kann auch immer mal wieder abnehmen. Ich verfolge den low carb Trend mit sehr guten Erfolgen 🙂 Hatte durch meine Schwangerschaft 25 kg zugenommen. Die sind nun dadurch endlich runter und noch weit mehr 🙂
    Sport mache ich natürlich auch (Ultimate Frisbee, joggen, usw). Als Motivationsband nutze ich die M400 und Polar 😀 Echt genial!
    Bin aber auch auf der Suche nach immer neuen Sachen. Mir hat es dein Trampolin echt angetan- finde die aber recht teuer .( Für welche Größe hattest du dich denn bei Bellicon entschieden? Das kleinste, mittlere oder größte? Ich überlege nun auch mir so ein Teil anzuschaffen, hadere aber noch wegen dem Preis… 😀 Kannst du mich beraten?

  5. Kossi

    Liebe Diana, ich stalke dich ja auch bei Instagram und hatte dir ja dort schon mal geschrieben, dass ich es toll finde, was du machst. Ich meine, ich hätte im letzten Jahr bei dir auch gesehen, dass du immer versucht hast, abzunehmen und dann immer wieder gescheitert bist, bis es dann Klick gemacht hat. Ich kann mich jetzt natürlich auch täuschen und du warst das gar nicht 😀
    Zu deinen Fragen: Das Bellicon ist nicht „gefährlich“. Ich kann ja jetzt nur meine eigenen Erfahrungen schildern. Also, als ich das erste Mal draufstand, konnte ich ein wenig schlecht das Gleichgewicht halten und stand sehr sehr unsicher auf dem Teil. Mir wurd sogar ein wenig übel, aber das war nur deshalb so, weil ich mit volle Lotte Kohldampf draufgestiegen bin 😀
    Je öfter ich draufging, desto besser wurde mein Gleichgewichtssinn, der automatisch mit dem Bellicon trainiert wird. Zusammen mit den Kettlebells hat sich dieser Sinn bei mir sowas von verbessert! Ich weiß noch, dass ich anfangs teilweise Mattenworkouts gemacht habe, bei denen das Gleichgewicht gefragt war. Ich konnte es nicht halten. Selbst bei normalen Ausfallschritten hab ich rumgezappelt und dachte, dass ich es nie schaffen würde, fest auf dem Boden stehenzubleiben. Heute habe ich damit gar keine Probleme mehr.
    Aber natürlich sollte man nicht gerade unkonzentriert auf dem Bellicon stehen. Wenn man zu hoch springt und nicht aufpasst, kann man natürlich stürzen. Ist mir schon passiert. Ich wollte schauen, wie hoch ich springen kann und dabei die Beine anziehen. Das wäre an sich kein Problem gewesen, wenn ich dabei nicht zur Seite geschaut hätte, um mich im Spiegel zu beobachten 😀 Ich bin zum Glück dann nur auf dem Poppes gelandet und zum Glück auch direkt auf der Mitte des Bellicons, aber der Schuss hätte auch nach hinten losgehen können.

    Für Menschen, die sich auf dem Bellicon unsicher fühlen, gibt es ein „Geländer“. Ich weiß nicht, wie der Fachbegriff dafür ist. So eine Halterung, die man an das Bellicon macht und daran kann man sich festhalten. Vielleicht hätte ich das anfangs auch benötigt, aber … da bin ich ehrlich … ich wollte nicht als Mimi dastehen haha 😀 Du kannst dich auch super bei Bellicon selber informieren. Die haben da einen Physiotherapeuten, den man anrufen kann. Das habe ich damals auch gemacht, weil mir anfangs meine Fußsohlen etwas schmerzten. Man kann barfuß aufs Bellicon gehen oder aber auch mit Turnschuhen. Da ich das barfußlaufen nicht so gewohnt war, brannten mir die Fußsohlen und ich dachte, das liegt an meinen Platt-Senk-Spreizfüßen 😀 Der Physio gab mir dann aber damals den Tipp, ein paar Minuten mit Turnschuhen und dann ein paar Minuten barfuß drauf zu gehen und irgendwann gewöhnt der Fuß sich dann dran. Und dem war auch so.

    Nun zu den Kettlebells: Im Prinzip ist das Gewicht wirklich egal! Denn man „stemmt“ die Kugel nicht wie ein Gewicht. Die ganze Kraft kommt von der Hüfte aus! Ich hätte damals nur zuviel Respekt vor so viel Gewicht gehabt und hab deshalb mit 3 Kilo angefangen. Wenn man mich heute fragen würde, würde ich dazu raten, 6 und 8 Kilo am Anfang zu benutzen. Die 10 Kilo nehme ich zB auch nur bei den normalen Swings. Da gibt es soviele verschiedene Übungen und Begriffe und es wäre zu umfangreicht, das jetzt hier alles zu erklären. Deshalb auch hier nochmal mein Tipp zu der DVD von Till Sukopp. Er erklärt jede einzelne Übung und sagt, worauf es ankommt und was wichtig ist.

    Ich hoffe, ich konnte deine Fragen beantworten! Demnächst möchte ich ja auch mal wieder Videos drehen und dann halt auch über meinen Sport und da werde ich dann nochmal ein bisschen ausführlicher auf die einzelnen Sportarten eingehen, die ich mache und halt über meine Erfahrungen berichten. Hanteln aus pinkem Kunststoff würde ich mir heute zB im Leben nicht mehr kaufen, weil sie einfach zu glitschig sind, wenn du schweißtreibende Workouts machst. Und meine Matte von damals ist auch kacke. Aber das hab ich erst nach und nach gemerkt 😀

    Alles Liebe und: stay strong!! 🙂
    Kossi

  6. Kossi

    Huhu Ayanea, ich habe das mittlere genommen. Das wird wohl auch am meisten gekauft, weil es einfach die perfekte Größe hat. Klar, es ist nicht gerade günstig. Aber mach dir mal den Spaß und stell dich im Laden mal auf ein günstiges Mini-Trampolin und dann geh mal auf ein Bellicon (falls es dort im Laden eines gibt) und dann wirst du den Unterschied merken. Das Bellicon wird auch in vielen physiotherapeutischen Praxen als Therapiegerät benutzt. Bei mir im Kreis gibt es zudem ein Fitnesscenter, das sogar Belliconkurse anbietet. Leider sind dort immer alle Plätze für die Mitglieder dort belegt und für Gäste ist meist alles ausgebucht. Sonst würde ich glatt mal einen Kurs dort mitmachen.

    Ansonsten kann ich dir natürlich nichts dazu sagen, außer: dass ich es noch keinen Tag bereut habe, eines zu besitzen 😀

  7. Kossi

    Diana, PS: das Nikeband zählt auch Schritte, aber nicht so genau wie ein richtiger Schrittzähler. Deshalb tendiere ich mehr zu dem Fitbit Charge HR (http://amzn.to/1Ni81rs). Das kann man sogar mit ner W-Lan-Waage koppeln und es merkt, wann du schläfst und all son Kram. Das Vivofit mag ich von der Optik her nicht so und der Verschluss ist mir zu fummelig 😀

  8. Joana

    Hallo Kossi,

    ich finde das großartig, was Du geschafft hast. Kompliment, wirklich!
    Nur eins finde ich schade, nämlich wenn ich lese „Ein Foto mit meinem Höchstgewicht habe ich eh nicht, aber auch ein anderes Vorher-Foto wäre mir zu diesem Zeitpunkt noch zu peinlich. Vielleicht kann ich eines Tages besser dazu stehen, aber derzeit ist es mir einfach unangenehm, dass ich es überhaupt jemals soweit habe kommen lassen.“

    Ist es nicht schade, dass Frauen nicht einfach zu sich selbst stehen können, auch, wenn sie einige Kilos zu viel mit sich rumtragen? Muss man sich verstecken und darf sich erst auf Fotos zeigen, wenn man eher der Norm entspricht? Ich weiß, Du hast das für die Gesundheit gemacht und wie gesagt, der Erfolg ist großartig. Aber Mädels, die das (noch?) nicht geschaffen, bei denen wirken Sätze wie „es mir einfach unangenehm, dass ich es überhaupt jemals soweit habe kommen lassen“ vielleicht nicht motivierend, sondern eher schuldeinflössend.

    Ist nicht bös gemeint, ging mir einfach so durch den Kopf. Vielleicht auch, weil mein Schweinehund immer noch die Oberhand hat, wer weiß 😀

  9. Kossi

    Huhu Joana, danke für deine Meinung. Ich möchte hier kein Foto mit meinem (fast)-Ausgangsgewicht online stellen, weil ich grundsätzlich nichts hochlade, das mir peinlich oder unangenehm ist oder bei dem mein Bauchgefühl „nein“ sagt. Weißt du, was einmal im Netz ist, ist im Netz. Ich handle seit 2006 so, dass ich nur etwas poste, zu dem ich stehe und mit dem ich im Reinen bin. Denn wenn ich hier oder woanders im Netz etwas posten würde, das mir ultraunangenehm ist, dann bin ICH diejenige, die damit 24 Stunden am Tag leben muss. Ich bin die, die dann ständig ein doofes Bauchgefühl hat. Anders kann ich es gerade nicht erklären. Mag sein, dass sich meine Meinung dazu irgendwann ändert, aber zu diesem Zeitpunkt bitte ich dich einfach, meine Meinung und meine Einstellung zu akzeptieren 😉

  10. Diana

    Ja, genau das war ich! 😀 😀

    Ich habe gelernt, dass mir täglicher Sport nicht zu viel ist, solange ich Abwechslung habe und dadurch schaffe ich es auch derzeit das täglich durchzuziehen. Es gibt ja heutzutage echt so viel. Ob Hometrainer, DVD, Wii, Youtube Workouts, draußen walken, radfahren, (schwimmen und Inline skaten will ich auch bald wieder!), wandern (oh gott, hätte man mir mit 15 gesagt, dass ich freiwillig wandern würde ;D ;D) .

    Das klingt super und sofern ich darauf achtsam bin, sehe ich dann auch kein großes Risiko. Das mit dem Spiegel hätte ich sein können 😀 Zum Glück ist’s aber nochmal gut ausgegangen! Da finde ich den Kundenservice auch super mit dem Physiotherapeuten. Kann nicht jeder Shop bieten und ich werde es mir definitiv mal auf meine Wunschliste packen (die wird immer länger :D) , vorallem zur Stärkung des Gleichgewichts (denn das ist bei mir auch nicht so stark ausgeprägt).

    Bei Amazon bin ich gerade dabei, mir eine Kettlebell (8kg) zu bestellen und bin gespannt, wie die Workouts damit werden 🙂

    Dein Video ist bei mir im Tab noch offen. Die ersten 20 Minuten habe ich schon gesehen 🙂 (war nebenbei auf dem Crosstrainer) und bin wie von all deinen Blubber Blabber Vlogs begeistert und kann dich auch verstehen! Das Leben kann sich durch zig Situationen ändern, auch Geschmack verändert sich und Hobbys und vieles mehr. Ich finde es auf alle Fälle super, dass du auch Videos über Sport machen wirst und freue mich schon drauf! 🙂

    Ich wünsche dir einen schönen Restsonntag und eine sportliche neue Woche! 🙂 ♥

  11. Kerstin

    Hi Kossi,

    ich treibe seit 7 Jahren aktiv im Fitness Studio Sport und trainiere dort Kondition und Kraft. Ich bin also schon etwas trainiert. Wenn ich mal eine Woche schludere, fehlt mir was. Ich bin zwar immer noch glücklicher, wenn ich die Stufen von Fitness Studio runter als rauf gehe…Sprich, den inneren Schweinehund besiegt habe! 😀

    Mehr noch als den physischen Erfolg bemerke ich den Psychischen. Ich bin mental beweglicher und bedeutend ausgeglichener geworden.

    Durch dich angeregt, werde ich mir ‚Jillian – Shred für Einsteiger‘ kaufen, weil ich bewundere was sie bei dir bewirkt hat und neugierig geworden bin.

    Mach weiter so! Glückwunsch zum Einjährigen. Chapeau!

    Alles Liebe,
    Kerstin

  12. Kerstin

    Update…

    Sprach‘ ich soeben von etwas trainiert? 7 Jahre Fitness Studio? Denkste, Puppe! Ich habe mir in den letzten 3 Tagen Level 1 von Shred gegeben und niemals so geschwitzt. 😀
    Von meiner Fitness habe ich da nicht allzu viel bemerkt, obwohl ich zweimal die Woche zusätzlich jeweils eine Stunde auf dem Laufband walke.

    Wenn ich dann bei Jillian’s Drill kaum noch Schnaufen kann und mir der Schwächeanfall droht, denke ich an dich, Kossi…

    In die Hölle – aus der Hölle

    Na, schönen Dank auch. :-*

  1. Die 5 … , #14 | Tinas Lounge

    […] ein längerer Beitrag werden. 🙂 Bis dahin schau unbedingt mal bei Kossi vorbei, sei es auf ihrem Blog, ihrem Youtube-Kanal oder ihrem Instagram-Account. Sie ist ein wunderbarer Mensch und wird auch Dir […]

  2. {Blogaktion} Mein persönliches Glücksrezept | Büchernische

    […] wohlfühlt, die DVD und ein paar Hanteln, zur Not zwei Pullen Wasser. Fertig, los geht’s. Nichts anderes macht auch Kossi seit einem Jahr, und kann verdammt stolz darauf sein. Ich möchte nun als nächstes wieder Fahrrad fahren und freue […]

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