MEET & READ mit Kerstin Gier! So war´s!!

ES GIBT BEREITS EIN FOTO-UPDATE GANZ UNTEN IN DIESEM EINTRAG!!

Es ist jetzt genau 01:45 Uhr…. der letzte Besuch ist um 00:30 Uhr losgedüst, ich habe meine Wohnung wieder einigermaßen hergerichtet (was jetzt nicht heißen soll, dass Kerstin & Co. viel Unordnung reingebracht haben 😉 ), ich habe alle Fotos gesichtet und sortiert und habe gerade Angst, dass ich es nicht schaffe, alles zu schreiben, was heute passiert ist.

Aber kennt Ihr das? Ihr erlebt was total wunderschönes, aufregendes und wollt es am liebsten nieeee vergessen, aber schon direkt nach dem Event könnt Ihr Euch an ganz viele Dinge gar nicht mehr erinnern, weil es einfach viel zu viele Einflüsse waren. Deshalb hoffe ich inständig, dass ich nichts vergesse!! 🙂

Kerstin kam mit ihrer Freundin Biggi um 15 Uhr bei mir an. Aufregend ist ja immer der allererste Moment, indem man sich plötzlich gegenübersteht. Ich war total aufgeregt! Ehrlich!! Ich hatte sogar Herzklopfen! Aber nur ganz kurz, denn kaum stand Kerstin in meiner Tür, fielen wir uns auch schon mehr oder weniger in die Arme. Will sagen: Die Begrüßung war sehr herzlich und die Aufregung wie weggewischt. Ich hatte von Anfang an ein supertolles Gefühl und irgendwie war es so, als hätte man sich schon total oft gesehen und sich „nur“ auf einen Kaffeeklatsch verabredet. Es war superlocker.

Habe Kerstin und Biggi dann erstmal meine Wohnung gezeigt und wir haben festgestellt, dass orangefarbene Tapeten appetitanregend sein sollen (Memo an mich: Büro umstreichen!!). Jerry ließ sich auch ganz kurz blicken, aber so richtig geheuer war es ihr nicht.

Den „To-Do“-Haufen hat Kerstin dann direkt erledigt, bevor die ersten Gäste eintrudelten. Ist ja immer etwas stressig, wenn alle auf einmal kommen, aber so war es nun mal geplant. Ich nahm meinen Platz am Türöffner ein und mußte ca. 14 mal draufdrücken, bis alle Gäste komplett waren.

Dann begann die Lesung, bei der kein Auge trocken blieb. Nicht, weil wir alle so schrecklich weinen mußten, sondern natürlich, weil Kerstin aus ihrem Buch Gegensätze ziehen sich aus vorgelesen hat. Ach… was sag ich… sie hat es nicht einfach nur vorGELESEN, sondern vorgetragen. So richtig mit „Stimmen verstellen“ und so. Super lustig!! Wenn man ein Buch selber liest, liest man es ja oft ganz anders, als der Autor es eigentlich gemeint hat und so haben wir viele viele Kostproben davon bekommen, wie Kerstin ihre Protagonisten sieht. Und vor allem, dass die Geschichte zwar in der Ich-Form geschrieben ist, das Buch aber definitiv nicht über sie selber handelt 😀

Kerstin hat so eine lustige Art und Weise, ihre Bücher zu beschreiben, dass wir wirklich viel gelacht haben. Ihre herzliche Art macht es leicht, sie zu mögen. Aber ich habe es nicht anders erwartet, denn durch unseren Kontakt, der mittlerweile ca. ein Jahr besteht, habe ich sie mir immer genau SO vorgestellt. A propos Kontakt…. sie erzählte uns dann auch, wie sie MICH eigentlich kennengelernt hat….

Ich hatte sie ja vor über einem Jahr mal angeschrieben, um sie um ein Interview zu bitten und war ganz erstaunt, dass sie damals schrieb, dass sie mich bzw. mein Tagebuch kennen würde und schon lange lange mehrmals die Woche hier mitliest! Ich war damals natürlich total platt!! Aber ich wußte irgendwie nie, wie sie denn eigentlich auf mich gestoßen ist. Ich hatte die ganze Zeit gedacht, dass sie mich aus einem Buchforum „kennt“, in welchem sie auch schreibt. Aber dem war gar nicht so.

JETZT weiß ich es! Aber ich werde es Euch nicht verraten 😉 Eigentlich ist es lustig… aber wenn sie mag, kann sie es Euch ja irgendwann mal selber erzählen. Ist schon sehr originell und daran kann man auch mal sehen, wie sich Dinge entwickeln können, die anfangs vielleicht ganz anders schienen. Auf jeden Fall bin ich froh, DASS sich alles so entwickelt hat!!

Nach ca. einer Stunde war die eigentliche Lesung dann vorbei und Kerstin mußte richtig hart arbeiten. Denn meine Freunde hatten ihre gesamten Kerstin-Gier-Bücher mitgebracht, die Kerstin nun natürlich signieren mußte. Besonders gefreut haben wir uns, dass sie einen riiiiieeeesigen Karton mit Büchern mitgebracht hat, von denen sich jeder nun sogar noch welche aussuchen durfte!!

Nach der Signierstunde habe ich ihr dann ein Geschenk überreicht. Ich mache es bei den Meet & Reads immer so, dass ich Freunde der Autoren frage, womit man ihnen eine Freude machen könnte, denn natürlich sehe ich es nicht als selbstverständlich an, dass die Autoren zu mir nach Hause kommen und wir möchten diese Freude darüber immer gerne wieder zurückgeben.

In Kerstins Fall habe ich hinterrücks ihre Freundin Eva Völler angeschrieben und diese hat mir ein paar Tipps gegeben, die ich dankend angenommen habe. Unter anderem haben wir Kerstin Parfüm, eine Bodylotion und ein Duschgel ihrer Lieblinsmarke geschenkt, die wir im Anschluss sogar noch getestet haben (ich muss mir den Duft unbedingt merken, denn er riecht KLASSE!!)

Ja… und dann war irgendwie alles ganz schnell vorbei. Wir haben uns herzlich verabschiedet und leider habe ich gar nicht auf die Uhr geschaut, wann Kerstin und Biggi wieder abgedüst sind. Ich weiß nur, dass die Zeit vieeeel zu kurz war und dass Kerstin so richtig schön in unsere illustre Runde gepasst hat und dass wir gerne noch mehr Zeit mit ihr verbracht hätten.

Ein paar der Gäste sind dann kurze Zeit später auch gefahren, aber der harte Kern blieb dann eben noch bis nach Mitternacht.

Es war ein suuuuper toller Tag, den ich so schnell nicht vergessen werde. Und wenn ich damals bei Sebastian Fitzek schrieb, dass wir damals alle ein bißchen verliebt in ihn waren, so war der Tenor heute eigentlich fast der gleiche!! Denn wenn „verliebtsein“ bedeutet, dass man euphoriegetränkt und glücklich ist, dann waren/sind wir es sicher nach diesem Meet & Read heute auch alle!! 😉

Kerstin, ein einfaches DANKE ist eigentlich viel zu wenig für den Spaß, den du uns bereitet hast! Ein RICHTIGES DANKE singt dir der Typ auf der Karte ja nun immer dann, wenn du es gerne hören magst (wir hatten ihr eine „Danke“-Karte geschenkt, bei der ein Lied ertönt, wenn man sie aufklappt und das Lied ist eigentlich sooo schrecklich, dass es schon wieder klasse ist!! :-D), aber ich möchte von hier aus nochmal ein Drückerchen zu dir schicken!! Wäre ich nicht so schüchtern gewesen, hätte ich dich vielleicht wirklich geknutscht, wie es ja eigentlich geplant war. Aber mit Zunge wolltest du dann ja auch nicht 😉

Es war toll, dass du hier warst und ich freue mich schon jetzt auf weitere Treffen mit dir. Bleib so wie du bist, denn so bist du wie ich dich mag!! 🙂

Und an meine Gäste: Danke, dass Ihr mitgeholfen habt, den heutigen Tag so rund zu bekommen! Ich bin froh, dass ich Freunde wie Euch habe!! 🙂

Und hier nun die von Euch so langersehnten Fotos:

Die Kuchentafel:

VIPs:

Völlig ungestelltes Foto:

Kerstin liest aus ihrem aktuellen Buch:

Irgendwann mußte Jerry mal Kontrolle machen und schauen, ob alles mit rechten Dingen zuging:

Fotografenduell:

Lesen, lesen, lesen:

Die „Tupper-Dame“ bei der Vorstellung ihrer Produkte hihi…. Darf ich das mal anfassen?

Tupperparty 🙂

Der große Ansturm:

Kossis-Welt-Gewinnerin Cornelia meets Kerstin:

Auch Christine durfte neben Kerstin sitzen:

Joey wollte unbedingt mal auf Kerstins Arm (Jerry war danach eifersüchtig und hat sich direkt ins Bett verzogen):

Beate und Kerstin beim Unterschreiben des Vertrages für die Waschmaschine:

Moni und Kerstin völlig natürlich und ungestellt:

Karin und Kerstin (die mittlerweile sicherlich schon Muskelkater vom „Posen“ hatte) 😉

Smalltalk und Interview mit Pressedame Inga am Rande:

Gruppenbild mit Dame Herrn:

Und weiter gehts mit Melanie und Kerstin:

Kossis Mama!! Und Kerstin natürlich!

Anja und immer noch Kerstin:

Petra und Kerstin in trauter Zweisamkeit:

Sandra, Micha (ein Mann, ein Mann!!) und Kerstin:

Einfach mal „nur“ Kerstin:

Nastalie (Gewinnerin der Zeitung „InForm“) und Kerstin 😀

Kossi, Mini-Danke-Karte, Kerstin:

Daaankeschööön, ich sag daaaankeschöööön, einfach nur daaaankeschööööön (das hättet Ihr echt hören müssen!!)

Kerstin mit ihren Geschenken:

Ob wir uns riechen können? YES, WE CAN!! 🙂

0,5 Kossi, Zimmerecke, Kerstin:

Zum Anknabbern:

Und weiter ging die Sache mit den Autogrammen! Yvonne und Kerstin:

Spanner! (die nette Dame mit dem orangefarbenen Shirt ist übrigens Kerstins Freundin Biggi)

Irgendeine Frau, die wir von der Straße geholt haben, damit Kerstin noch ein paar Autogramme geben konnte. Und Kerstin natürlich:

Der Schlüssel in der Hand beweist, dass wir Kerstin nicht hierbehalten haben, sondern dass sie leider leider leider wieder fahren mußte:

Als alle weg waren, „mußte“ ich die Geschenke meiner Gäste auspacken. Ist das nicht ein tolles Bild??? Das ist mein PAUL!!!! Und das Bild hat Sandra selber gemalt!

Gastgeschenke:

Dieses Notizbuch von Dazzle Cover hat Kerstin mir als „Ideenbuch“ geschenkt! Das Buch sieht soooo toll und vor allem edel aus und ist eigentlich viel zu schade, zum Vollkritzeln! Aber ich kann es supergut gebrauchen, weil ich meine Ideen sonst immer nur auf alles schreibe, was ich gerade zur Hand habe… und dann war da ja noch die Sache mit dem Klopapier hihi (kleiner Insider):

Das hat Kerstin mir in mein Gästebuch geschrieben. Ich hoffe, Ihr könnts lesen:

Und natürlich haben auch meine Gäste sich dort verewigt:

Ich hoffe nun, dass ich Euch, die nicht dabei sein konnten, wenigstens etwas von dem Spaß und der Freude abgeben konnte, die wir heute erfahren durften!! Mittlerweile ist es 03:20 Uhr und ich werde mich so langsam aber sicher Richtung Bett begeben. Ob ich schlafen kann, weiß ich noch nicht genau, denn ich bin noch ziemlich aufgedreht!!

Aber was mein letzter Gedanke sein wird (oder besser eine Frage, die ich mir stellen werde), wissen nur Kerstin und meine Gäste, die heute davon erfahren haben, wie Kerstin daaaamals auf mich aufmerksam wurde 😉

Als ich vorhin an meinen Rechner kam, entdeckte ich in meinem Postfach noch eine total liebe Mail von Kerstin, die ich vor allem meinen Gästen nicht vorenthalten möchte:

„Liebe Andrea!

Ich bin zurück, und bevor ich jetzt ins Bett kippe, will ich noch mal schnell schreiben, wie OBERSÜß ich das heute bei dir fand. Obwohl ich mich vermutlich wieder mal seltsam benommen habe (angeboren, sorry) und nicht so nett/gut/höflich/ruhig war, wie ich hätte sein sollen – aber ich fand´s so nett bei dir, ich wäre am liebsten noch geblieben. Wir sind aber supergut durchgekommen auf dem Rückweg und waren um viertel nach acht im Restaurant, wo Mann und Sohn schon warteten – also alles genau im Zeitplan.

Morgen schreibe ich noch mal „richtig“, wollte nur nicht einschlafen, ohne noch mal danke zu sagen. Für die wahnsinnig tollen Geschenke. Und wie klasse du das alles gemacht hast! Das war so gemütlich und lustig und alle waren so nett, und sogar die Katze ist reingekommen 🙂 Aaaaaah: Und Sohnemann hört jetzt zum hundertsten Mal das „Danke-Lied“ und singt mit.

Das war die erste Lesung in diesem Jahr, und ich glaube kaum, dass die noch zu toppen ist 🙂

Liebe Grüße und bis morgen vormittag

Kerstin“

ICH DANKE EUCH ALLEN FÜR DIESEN TOLLEN TAG!!!!

***********************************************************************

Es sind ein paar Fotos von Yvonne eingetrudelt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Moni und Kerstin beim autogrammieren:

Nochmal „all together now“:

Vorübergehend geschlossen:

Ersteröffnung:

Suchbild: Wo versteckt sich Kerstin?

Sie wollte knutschen… ich nur mit Zunge… so wird datt nie watt Kerstin 🙂

Daaankeschöööön, ich sag daaaankeschöööön, einfach nur daaaaankeschööööön:

Und danke auch an Yvonne für die Fotos:

Überraschungspost für “PAUL”!!!!

Vor ein paar Tagen hatte das Beetle-Forum, in dem ich Mitglied bin, sein 10-jähriges Bestehen! Wenn man an dem Abend um punkt 20 Uhr im Forum war und in einem bestimmten Topic einen bestimmten Satz gepostet hätte, hätte man einen wuuuunderschönen silberfarbenen Beetle-Schlüsselanhänger gewinnen können!!

Ich war da! Und habe gepostet! Den richtigen Satz! Nur leider zu falschen Zeit, denn über meinem Posting stand leider nicht 20:00 Uhr, sondern 19:59 Uhr. Schrieb ich nicht gestern noch, dass ich IMMER zu früh bin????? 😀

Auf jeden Fall fand ich es total schade, denn der Schlüsselanhänger sieht wirklich klasse aus! Ich nahm mir aber vor, ihn mir in den nächsten Tagen zu kaufen. Das brauche ich jetzt nicht mehr, denn:

Als ich vorhin an meinen Briefkasten ging, nahm ich einen Umschlag raus und in dem befand sich… tatatataaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa…. der superschönedrollige- elegantechiceeinzigartighübschehinreißendatemberaubende Schlüsselanhänger!!!! „Paul“ (mein Auto) wird sich bestimmt noch mehr darüber freuen, als ich es ohnehin schon tu!

MARCEL, du bist verrückt und wärst du jetzt hier neben mir, müßtest du damit leben, dass ich dich in meine frischgeduschten, nach „Gaultier“ duftenden Arme nehme und einfach mal knuddele und knutsche!! 😀 DANKE!!!! Ich freu mich total!!!!!

Und natürlich freue ich mich auch weiterhin auf Kerstin und meine anderen Gäste. Viel machen muss ich dank meiner suuuuuper Vorbereitung heute ja nicht mehr. Ich danke auch allen Lesern, die mir so tolle Mails geschrieben haben, in denen sie mir Spaß wünschen! Den werden wir mit Sicherheit haben! Und Ihr bestimmt auch, wenn Ihr meinen Bericht lesen werdet. Spätestens morgen wird er hier online sein!!

Genießt das Wochenende! Ich werd’s auch tun!! 😀

mini-img_3359.JPG

3. Backup des vorherigen Eintrags – The day beforeMeet & Read mit Kerstin Gier

Back-up 15:00 Uhr!!

Fäääääääärtig!!!!

Früher als erwartet bin ich fertig. Mit der Wohnung. Mit dem Backen. Mit dem Putzen. Mit der Welt 😀 Ich habe die Silbermond-CD mindestens 75 mal auf REPEAT gestellt und lauthals mitgesungen. Meine Nachbarn haben fluchtartig ihre Koffer gepackt und sind allesamt in den Urlaub gefahren. Oder ausgewandert. Keine Ahnung. Dabei habe ich mir echt alle Mühe beim Singen gegeben!! 😀

Das Gebäck ist angerichtet und ich habe nur ein klitzekleines Stückchen Brownie probiert. Wirklich!! Ehrlich!! Und das auch nur, weil es beim Schneiden abgebrochen ist. So total zufällig. Außerdem muss man ja testen, was man seinen Gästen anbietet 😉

Die Zitronenmuffins habe ich kurzerhand umgetauft. Das sind jetzt Flunder-Amerikaner. Zumindest sind sie mindestens genauso platt 😀

Die Wäsche wartet jetzt noch drauf, sanft vom Bügeleisen massiert zu werden, aber dann ist auch wirklich ALLES erledigt und ich kann morgen in aller Ruhe ausschlafen und den Tag Tag sein lassen, bis um 15 Uhr dann Kerstin bei mir eintrudelt.

Ich bin, was solche Events angeht (sei es Geburtstage oder Feiertage oder ähnliches) wirklich ein wenig komisch. Manche meiner Freunde (vor allem Moni) können es nicht verstehen. Ich mach mir vorher immer den totalen Endstress und knie mich rein und mach und tu und habe dann im Endeffekt noch maaaaassig Zeit, bis es zum eigentlich Showdown kommt. Ich bin auch nie nie nie unpünktlich, denn ich hasse Unpünktlichkeit. Lieber bin ich schon lange vorher fertig mit allem und kann dann ganz relaxed an die Sache rangehen. Andere hätten sicher erst morgen früh mit dem Putzen und backen angefangen, aber ich bin halt froh, dass jetzt alles schön ist und ich morgen nachmittag völlig ausgeruht sein kann. So bin ich halt. Und ich würd auch gern so bleiben, wenn es geht. Moni! 😉

Ich werde Euch natürlich wie immer sofort Bericht erstatten, wenn alle people wieder fort sind und ich die Fotos zensiert und ausgewählt habe hihi… glaubt mal ja nicht, dass ich hier unvorteilhafte Fotos von mir und uns allen posten würde!! 😉

Ich wünsche allen, die morgen dabei sein werden jetzt schon mal vieeeel Spaß und mir natürlich auch. Und Kerstin ganz besonders! Ich freu mich drauf und der liebe Wettergott anscheinend auch, denn er hat uns das straaaahlendste Wetterchen geschickt! Hach… toll oder?

Und zum Schluss noch zwei Fotos meiner „Babys“ 😀

Das fertige Fertiggebäck:
mini-img_3352.JPG

Jerry down under auf der Flucht vor dem Stauuuubsauuuuger 😀
mini-img_3351.JPG

2. Backup des vorherigen Eintrags – The day beforeMeet & Read mit Kerstin Gier

Backup 10:00 Uhr

Das Badezimmer blitzt und blinkt. Die Wäsche muss gleich in den Trockner.

Die Muffins sind… ja… also…

Hier erstmal der Teig… leckere Zitronenmuffins (Teig nach Rezept zubereitet und mich gewundert, was 2 EL heißes Wasser im Teig sollen… *schulterzuck*.. na, wenns draufsteht: rein damit:

So sah dann der Teig in den Förmchen aus. Die hatte ich zusätzlich gekauft, weil ich orangefarbene einfach schöner finde als schnöde weiße… ich wußte ja nicht, dass die viel zu dünn sind:

20 minutes later… und ich möchte jetzt KEINE Kommentare dazu lesen! KEINE!! Es sei denn, Ihr möchtet uuuunbedingt wissen, wie man solch außergewöhnliche Designer- und teilweise siamesische Zwillings-Muffins hinbekommt… vielleicht.. und auch nur VIELLEICHT… verrate ich Euch die Kunst des Ganzen!! Aber ich sag Euch gleich: Das schafft nicht JEDER!! Neee… mit Sicherheit nicht!:

Dann noch die Zitronenglasur anrühren… womit? Mit Wasser… ähm.. mit HEISSEM Wasser? :-O

Ich finde ja, dass die Muffins nun mit der Glasur nen echt schlanken Fuß machen und man gar nicht mehr sieht, dass ihre Form so ungewöhnlich ist…. (sagt NICHTS!!)…. aber dafür ist ganz viel Liebe mit drin und ganz viele liebe Gedanken an Kerstin und meine Gäste… und deshalb schmecken sie trotzdem!! So!!!

Und außerdem sind meine Brownies total schön geworden!! Müssen nur noch auskühlen, dann schneide ich sie in kleine Stücke!

So, und die restlichen Muffins sind auch schon im Ofen! Ohne heißes Wasser und mit den richtigen Förmchen:

Und am Ende kann ich sagen, ich habe ALLES ALLEINE gemacht! ALLEINE!! Ohne fremde Hilfe! Und ich schicke eine tieeefe Verbeugung an alle Mütter dieser Welt, die ihren Kindern jedes Jahr Muffins und Brownies backen, die IMMER gelingen!! Kerstin, in die Mütter-SOCIETY würde ICH es nie schaffen! Aber… der Wille zählt oder? 😉

Wer hat DAS Foto denn bitteschön hier eingeschleust? Mennoooo… ich habe die Dinger ALLEINE gebacken!! Ganz ALLEINE!!

So… und jetzt singe ich lauthals das 9. Lied auf dem Silbermond-Album und widme es dem Doc… Ihr wißt schon… der, der sich auf dem letzten Foto eingeschlichen hat 😀

P. S.:
Die letzte Fuhre Muffins ist WUN-DER-SCHÖN geworden und ich überdenke nochmal, ob ich nicht eines Tages doch eine suuuuper hausfrauliche Bäckerin abgeben könnte:

1. Backup des vorherigen Eintrags – The day beforeMeet & Read mit Kerstin Gier

UPDATE 08:30 Uhr

Sooo meine Lieben!!

Ich bin heute schon um 07:46 Uhr aufgestanden! FREIWILLIG!! Und das, obwohl ich erst um 02:00 Uhr im Bett war!! Der Wecker wäre um 09:00 Uhr angegangen, aber die Sonne schien schon so herrlich in mein Schlafzimmer, dass mich dort nichts mehr gehalten hat.

Die Wäsche wäscht im Waschkeller bereits vor sich hin und die ersten Brownies sind auch schon im Ofen.

Hier das Beweismaterial:

Die Vorbereitung

DAS nenn ich cremig! Aber kein Wunder… sind ja auch 64 Eier und 853566 Liter Speiseöl drin 🙂

Bettel-Jerry

Vorher (an der Farbe der Rührschüssel erkennt Ihr, dass ich jetzt nicht soooo die Bäckerin bin, denn die Schüssel habe ich schon seit ca. 20 Jahren…. aber sie nutzt sich einfach nicht ab… 🙂 )

Nachher… öhm… flöööt

Ready for heat:

Ready in minutes:

Ich muss nicht erwähnen, dass mir gerade etwas… ähm… übel… ist, oder? So cremiger Brownies-Teig auf nüchternen Magen kommt jetzt nicht wirklich soooohooo gut, wie ich dachte! Aber ich arbeite weiter hart an meiner To-Do-Liste! Back-ups folgen!! 😀

Freitag = FREItag = the day before!!Meet & Read mit Kerstin Gier

Heute habe ich einen Tag Uuuurlaub! ABER! Den werde ich nicht zum Ausruhen nutzen, sondern zum Aufhübschen. Aber ich werde nicht MICH aufhübschen (dafür bräuchte ich nicht nur einen Tag Urlaub, sondern mindestens ein ganzes JahrZEHNT!! hihi), sondern ich werde hier alles fürs morgige Meet & Read mit Kerstin Gier aufhübschen!!

Werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten! Stündlich! Minütlich! Sekündlich! Nanosekündlich! Oder vielleicht auch nur ab und zu… wenn mein Terminplan es zuläßt….

Wenn dieser Tagebuch-Eintrag online geht, ist es genau 00:01 Uhr. Und dazu passend kommt jetzt hier meine TO-DO-Liste für den heutigen Tag, damit ich auch jaaaaa nix vergesse:

– 08:00 Uhr aufstehen und ein wenig grummeln, dass der Wecker mich aus dem Tiefschlaf geweckt hat… okay… vielleicht stell ich den Wecker auch auf 09:00 Uhr

– Waschen, Zähneputzen und eventuell kleine Pickelchen oder Mitesser ausdrücken, Zopf machen weil mir die Haare sonst beim Putzen immer ins Gesicht fallen und ich das hasse!

– Antifaltencreme auftragen

– Bad verlassen

– Jerry kraulen, sie auf den Arm nehmen, ihr sagen, dass sie meine Lieblingskatze ist, Futter in ihren Pott füllen und dann auf ihren Poppes schauen, mit dem sie mich von da an anschauen wird

– Wäsche in den Keller bringen und kurz mit Nachbarin reden, die auch gerade im Waschkeller ihr Unwesen treibt

– Schnittken essen und n Tässchen White Cappuccino trinken

– Silbermond-Album in den Player packen und volle Suppe aufdrehen

– die ersten Songs nur ab und zu mitträllern und den Mund falsch zum Text bewegen, weil ich die Texte noch nicht ganz auswendig kann… also genau das tun, worüber ich früher in der Disco immer gelästert habe…

– Backofen vorheizen und gleichzeitig Teig für Muffins und Brownies vorbereiten

– Muffins in den Ofen schieben

– Badezimmer putzen

– Zum 4. Song des Silbermond-Albums lauthals mitsingen, weil ich jede Silbe auswendig kann und froh sein, dass (außer Jerry) niemand da ist, der es hören könnte

– Gästeklo saubermachen

– Hände gründlich waschen

– Muffins aus dem Ofen holen, neuen Teig anrühren und direkt in den Ofen schieben

– Jerry sagen „Du brauchst gar nicht so miauen, du kriegst keinen Kuchen!!“

– Wäsche im Keller aus der Waschmaschine nehmen und in den Trockner packen

– Wohnzimmer putzen und Möbel umstellen (Couch und Sessel und so… damit ich den Platz halt effektiv nutzen kann)

– Muffins aus dem Ofen nehmen und Jerry sagen… ach… Ihr wißt schon…

– Küche aufräumen

– Noch ne Maschine Wäsche anstellen

– Zu Jerry sagen: „Duuuhuuuu Jerry… ich hol jetzt den STAUUUUBSAUUUUUGER!“ und schauen, wie Jerry sich unterm Sofa verkriecht! Kein Scherz! DEN Satz kennt sie!! Und sie hat ganz doll Angst vorm Staubsauger!

– Die ganze Wohnung saugen

– Jerry vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer rennen lassen, Schlafzimmertür schließen

– Die ganze Wohnung wischen

– warten bis alles trocken ist

– Schlafzimmertür wieder öffnen

– Jerry kraulen und Leckerli geben

– Stühle von meiner Nachbarin holen und im Wohnzimmer verteilen

– Wäsche aus der Waschmaschine in den Trockner packen, die andere Wäsche nach oben tragen

– Jerry kraulen, weil sie mich vermisst hat

– Pfefferminzbonbon lutschen und dabei bügeln

– Wohnung inspizieren und schauen, ob ich nicht irgendwas vergessen habe

– Duschen mit superneuem Duschgel. Muss ich Euch uuuunbedingt nächste Woche mal zeigen!! Also das Duschgel! Nicht Kossi unter der Dusche! 😉 Aber das Zeug riecht einfach FAN-TAS-TISCH!!!!

– Feierabend machen, Füße hochlegen und drauf konzentrieren, NICHT an die Muffins und Brownies zu gehen, die so verlockend duften

– Ins Bett gehen und mit einem guten Gefühl und etwas Vorfreude-Bauchkribbeln einschlafen

Ich bin gespannt, ob ich mich GENAUSO an meine To-Do-Liste halten werde! Werde mich zwischendurch immer mal wieder melden und Beweis-Fotos posten 😀

Und Kerstin: ich freu mich (trotzdem) auf dich!! hihihi 🙂

TOP-Rezensentin beim Club

Nee… DAMIT hab ich ja nun wirklich nicht gerechnet!!

Am Montag fand ich ein kleines Päckchen in meinem Briefkasten. Absender: Der Club! „Mh“, dachte ich. „Da hab ich doch gar nix bestellt!“ Also mal schauen, was drin ist. Zuerst hab ich den Brief gelesen:

„Liebe Frau Koßmann,

wir, Der Club, möchten uns bei Ihnen für Ihr Engagement auf www.derclub.de bedanken. Mit Freude haben wir wahrnehmen können, dass Sie bereits eine Vielzahl an Rezensionen verfasst haben. Nicht nur die Anzahl, sondern auch die Qualität Ihrer Kritiken hat uns überzeugt und lässt uns mit Stolz verkünden, dass Sie zu unseren TOP-Rezensenten gehören! Als Dankeschön möchten wir Ihnen sehr gerne das beiliegende Buch schenken.

„Es gibt so viele Bücher, dass es keinen Sinn hat, welche zu lesen, die einen langweilen.“
(Gabriel Garcia Màrquez)

[….]

Tjaaaa, und dann war im Päckchen das Buch „Ein gefährliches Wiedersehen“ von Sue Cook (sogar „in schön“, also gebunden!). Ich freue mich total, denn DAMIT hätte ich nun wirklich nicht gerechnet!!

Von hier aus auch mal ein Dankeschön an alle Leser, die meine Rezensionen immer für hilfreich halten und mir dies in den diversen Buchforen und online-Buchhandlungen auch immer wieder durch positive Klicks und liebe Mails bestätigen! DANKE!! 🙂

mini-img_3317.JPG

Buch des Monats März 2009

Gelesen habe ich im März folgende Bücher:

Hartmut und ich von Oliver Uschmann

Schmitz‘ Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf Schmitz

Boese Tagebücher: Unaussprechlich peinlich von Mirja Boes

Irgendwie auffällig, dass es nur drei Bücher in einem Monat waren oder? Und noch auffälliger: Es waren ausschließlich lustige Bücher 🙂

Aber ich schrieb Euch ja bereits, dass ich derzeit in einer… ich sag mal… etwas sehr aufregenden Phase meines Lebens bin, in der ich sehr sehr viele andere Dinge im Kopf habe. Dinge, die mich beschäftigen. Dinge, die mich fordern. Aber auch Dinge, die mir unheimlichen Spaß machen. Leider mußte ich das Lesen deshalb etwas nach hinten verschieben, aber ich gelobe Besserung, denn das bin ich Euch ja auch irgendwie schuldig 😉

Und wieder einmal fiel es mir schwer, aus diesen Büchern mein Buch des Monats zu küren. Da ich alle drei Bücher KLASSE fand, habe ich Jerry zu Rate gezogen. Und wie sollte es anders sein? Sie hat natürlich gesagt, dass sie sich köstlich über Ralfs Katze amüsiert hat. Und ihr war nach dem Lesen wirklich ein wenig übel. Wenn Ihr jetzt nicht wißt, was ich damit meine, so lest Euch einfach meine Rezension durch! Mein Buch des Monats:

Schmitz‘ Katze von Ralf Schmitz

10-9-8-7-6-5-4-3-2-GO!!!!
Saukomisch!!

Eigentlich wollte ich gerade schreiben, dass ich mich in diesem Buch zu 100 % wiedererkenne. Aber das wäre gelogen, denn nur 50 % handeln von mir (dem Katzenpersonal), die anderen 50 % erzählen das Leben MEINER Katze!! Ich frage mich, woher Ralf Schmitz sie kennt! Oder sind nachts doch alle Katzen grau? Sprich: Sind alle Katzen wirklich gleich? Sind alle Katzen SO? JA, SIE SIND ES!!

Dass Ralf Schmitz ein wunderbarer Comedian ist, wissen wir ja mittlerweile alle aus seinen Fernsehauftritten. Aber dass er genauso wunderbar saukomisch SCHREIBEN kann, wie er redet, macht dieses Buch zu einem wahren ganz persönlichen kleinen Auftritt für den Leser.

Der Autor erzählt uns seine ganz eigenen Erfahrungen mit seiner Katze Minka, die nun immerhin schon 23 Jahre bei und mit ihm lebt. Angefangen von der Frage „Was man alles falsch machen kann“ über die Kötzelangewohnheiten von Katzen, das Miauen, das Stören, wenn man sich gerade mit zwischenmenschlichen Dingen (ähm) beschäftigen will, bishin zu den Katzenkrankheiten ist in diesem Buch alles vorhanden.

Nur eines nicht. Nämlich die Antwort auf die Frage, nachdem WARUM. Warum lässt die Katze zunächst einen Countdown von 10 – 0 abspielen, bevor sie….(das müßt Ihr selbst herausfinden!) Warum sind (einige) Katzen wasserscheu? (Und andere so gar nicht?) Warum gibt es Unterschiede zwischen Katzen und Frauen? Aber gerade das macht es doch interessant oder? Wer möchte eine Katze schon verstehen? Ich zumindest nicht. Vor allem dann nicht, wenn es so lustige Bücher über diese Tierrasse gibt! Wenn alles logisch und verständlich wäre, hätte der Autor dieses Buch nicht schreiben können und oftmals ist es doch so, dass wir gerade über das lachen, was wir nicht verstehen. Und über das, was wir schon 1000 mal bei unserer Katze beobachten konnten und es ist erst dann so richtig lustig, wenn ein anderer darüber schreibt und man sich und sein Tier vollkommen in der Beschreibung wiederfindet.

Während ich das Buch gelesen habe, lag meine Katze Jerry (9 Jahre, weiblich aber männlicher Name, gewöhnliche Hauskatze mit Countdown der nur von 5 auf 0 zählt!!) auf meinem Bauch und ich glaube, dass ihr im Anschluss an die wunderbaren drei Lesestunden übel war. Nicht etwa, weil ich ihr Milch zu trinken gegeben hätte oder gar rohes Schweinefleisch (das darf man nämlich nicht!!) sondern vielmehr deshalb, weil ich an so vielen Stellen so herzhaft gelacht habe, dass meine Katze sich auf meinem Bauch gefühlt haben muss wie auf einem Schiff bei einer Windstärke von 350!!

Aufgelockert werden die witzigen Schilderungen immer wieder mit lustigen Fotos aus dem Menschen-Katzen-Leben von Ralf Schmitz und es gab auch ganz viele Fußnoten (schön farbig abgehoben), in denen man dann Wissenswertes über die Katzen lernen konnte. Am Ende gibt es noch einen Katzentest (Ich bin Typ A, ich schwöre!!) und die 10 Gebote. Einmal für den Katzenhalter und einmal für die Katze. Zum Ausschneiden. Und Hinhängen. Auch wenn ich bezweifel, dass meine Katze lesen kann. Zumindest nicht ohne Brille. Und ich glaube, die 10 Gebote in sie hineinzubekommen könnte genauso schwierig sein, wie eine Tablette in die Katze zu kriegen!

Alles in allem hat es mir super viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und ich war am Ende wirklich traurig, dass es schon zu Ende war. Wenn ich meine Katze nun anschaue, kann ich sagen ‚Du bist nicht anders! Du bist völlig normal!‘ Und das ist auch gut so!

Herr Schmitz, ich wünsche Ihnen und Minka noch viele viele tolle Jahre und ich bin mir SICHER, dass irgendwann auch wieder eine andere Katze folgen wird. Einmal Personal, immer Personal! Also, bitte mehr davon bitte!! Wenn’s sein muss, lese ich auch Ihr ‚Schmitz‘ Papageien`-Buch, wenn Sie es wirklich eines Tages schreiben sollten. Hauptsache lustig!! 🙂

Danke für ein paar tolle, lustige Lese-Katzen-Stunden!!

buch219.jpg

Stapel ungelesener Bücher – April 2009

Und hier mein aktueller SuB von März 2009. Gelesene Bücher in diesem Monat sind durchgestrichen.

Anzahl der Bücher: 49

Allein auf Wolke Sieben von Jana Voosen

Venus allein zu Haus von Jana Voosen

Lucy in the Sky von Paige Toon

Mein Tag ist deine Nacht von Melanie Rose

Luisito – eine Liebesgeschichte von Susanna Tamaro

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher

Stolz und Vorurteil von Jane Austen

Die Brautprinzessin von William Goldman

Wer bin ich – und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise von Richard David Precht

Das hätt‘ ich vorher wissen müssen von Evelyn Sanders

Das Böse in uns von Cody McFadyen

Die Hexe und der Herzog von Brigitte Riebe

Es von Stephen King

Nicht so schlimm von Nicolas Fargues

Der Tod wartet nicht von Stefanie Baumm

Das Lied der Sterne von Julian Lees

Die zehn Geheimnisse der Liebe von Adam Jackson

Der Lauf des Flusses von Anne Cuneo

Mord am Hellweg 4: Kriminalstorys Diverse Autoren

Ehebrecher und andere Unschuldslämmer von Kerstin Gier

Männer und andere Katastrophen von Kerstin Gier

Die Braut sagt leider nein von Kerstin Gier

Schneemann von Jo Nesbo

So was wie Liebe von Anna McPartlin

Wilde Hunde von Markus Zusak

Todeskampf von Michael Robotham

Fear von Jeff Abbott

Der wunde Punkt von Mark Haddon

Grabesstille von Jan Burke

Tod auf der Fashion Week von Hans H. Sprado

Going. Schritt für Schritt zur Wahnsinns-Power! von Peter Walker und Nancy Spinner

Die Wächter von David Baldacci

Vergebung von Stieg Larsson

Das zweite Königreich von Rebecca Gablé

Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer

Ein liebender Mann von Martin Walser

Das andere Kind von Robin Cook

Tödliches Lachen. Ein Julia-Durant-Krimi von Andreas Franz

Kaltes Blut von Andreas Franz

Unsichtbare Spuren von Andreas Franz

Schrei der Nachtigall von Andreas Franz

Der Schamane von Noah Gordon

Die Erben des Medicus von Noah Gordon

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2 von Bastian Sick

Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier

Bis ich dich finde von John Irving

The Hotel New Hampshire von John Irving

Wer will schon einen Traummann von Susan Elizabeth Phillips

Der Mann aus Sankt Petersburg / Die Löwen Doppelband von Ken Follett

Die Truhen des Arcimboldo von Hanjo Lehmann

Eine Braut zu viel von Sarah Harvey

Drei Frauen und ein Bräutigam

Schade, dass Du nicht tot bist von Rita Mae Brown

Die Pestburg von Ralf Günther

Neue Vahr Süd von Sven Regener

Zuletzt aktualisiert am 17.04.2009

Inside out

Im Büro habe wir ja meistens das Radio an. Und meistens läuft dann unser Lokalsender Hit Radio Vest. Und meistens spielen sie dort super gute Mucke. Und meistens schaue ich dann schon mal in die Playlist, wenn ich einen schönen Song höre und nicht weiß, von wem er ist. Und meistens werde ich dann auch fündig. Und meistens freue ich mich dann total drüber. Und meistens nerve ich dann meine Arbeitskollegen, weil ich die Songs irgendwann auswendig kenne und immer gerne mitträllere. Und das meistens schief, aber mein Gesangsunterricht ist nun mal mehr als 25 Jahre her und leider ist nicht mehr viel davon übriggeblieben, dass ich damals im Chor einen auf Sopran gemacht hab 😀

So ähnlich geschah es auf jeden Fall vor zwei Tagen. Aber leider passt das „fündig werden“ jetzt nicht in diese Erzählung. Denn ich hörte zunächst mehr im Unterbewußtsein den Song und dann kam er immer mehr ins Bewußtsein und ich dachte „Hey.. toll… und der Text kommt mir so bekannt vor… aber diese Version kenne ich gar nicht…“

Also ab in die Playlist… aber die funktionierte leider nicht. Ich merkte mir die Uhrzeit und schaute dann später von zuhause nochmal nach. Fehlanzeige. Nichts ging mehr.

Also schrieb ich den Sender an und siehe da, ich bekam prompt eine Antwort. Bei dem Song handelt es sich um

INSIDE OUT von Nosie Katzmann

Das Original von Culture Beat fand ich damals (vor gefühlten 85 Jahren) zwar auch klasse, aber heute bin ich ja älter und mein Herz gerät immer aus dem Rhythmus, wenn ich Beats höre, die schneller als 45 „per minute“ hergeben. Ich mag es lieber so schön locker-leicht-seicht-fluffig-melodiös.

Ich finde, der Song lädt so richtig zum Träumen ein…

Ich liege bei angenehmen 29,4 Grad Celsius und leichtem Wind in der Sonne am Meer…. habe die Augen geschlossen…. Julian McMahon hockt neben mir. Natürlich nur mit einer knackigengen Badehose bekleidet. Er hat sich die Brusthaare rasiert und ist knusprig braun. Er ist es, der für den leichten, gerade erwähnten, Wind sorgt, denn er fächelt mir mit einem Fächer frische Luft zu… nicht zu doll (sonst bekomme ich Halsweh… is bei Klimaanlagen ja auch immer so), aber auch nicht zu wenig… er findet genau die richtige Kossi-Wind-Maschinen-Mischung…. bei jedem zarten Luftzug weht mir der Duft seines irre männlich-markanten After Shaves entgegen.

Natürlich bemerkt Julian, dass meine Haut von der Sonne schon sehr erhitzt ist und behandelt sie anschließend mit Sonnencreme…. meine Haut wird zu Wachs unter seinen Händen…. ich genieße das Leben in vollen Zügen…. „Ich bin glücklich, an deiner Seite durch´s Leben gehen zu dürfen und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als mein ganzes Leben dort zu verbringen“, sagte er mir gestern Abend, als ich den niedlichen, kleinen mit einem riesigen Diamant verzierten Verlobungsring inmitten einem Meer aus roten Rosen fischte….

Ich öffne kurz meine Augen und schaue direkt in die seinen…. „Du bist das Beste, was mir je passiert ist“, flüstert er mir ins Ohr, ohne dabei seine Hände von meinem Körper zu entfernen…

„Darf ich dir noch ein kühles Erfrischungsgetränk reichen? Ich habe dir extra eine Cola-Light-Koffeinfrei besorgt“, raunt er. „Die magst du doch so gerne! War gar nicht so einfach, sie hier auf Hawaii aufzutreiben… aber für dich würde ich sogar den Mond vom Himmel holen, um mit dir darauf in den Sonnenuntergang zu tanzen! Und ich würde dir auch glatt deinen über alles geliebten White Cappuccino aus Deutschland einfliegen lassen!“ Seine strahlendweißen Zähne blenden mich für einen Moment, aber bevor ich etwas sagen kann, schließt er seinen Mund wieder und beugt sich zu mir hinunter… ich spüre seinen heißen Atem auf meinem Gesicht. Er riecht nach Vanillepudding, vermischt mit Babybrei „Apfel in Birne“. Lecker! Ich schließe meine Augen erneut und warte auf den Moment, in welchem seine Lippen die meinen berühren werden….

Mein Herz rast wie verrückt, als es geschieht. Sein Mund ist so unsagbar weich und zärtlich und liebevoll und… hach… wie konnte ich nur jeeemals ohne diesen tollen Leckerschmackofatzkerl an meiner Seite leben?

„Du hast… du hast….“

Er stottert ein wenig und ich fühle, dass er super aufgeregt ist… ich sehe sogar sein Herz an seinem Hals klopfen…. poch poch poch… die Haut hebt und senkt sich….

„Du hast…“ Was will er mir nur sagen?

Dass ich die schönsten Augen habe, in die er je geblickt hat?

„Du hast…“… das schönste wallende Haar, welches ich je wehend im Sommerwind gesehen habe?

„Du hast…“ da etwas vertrockneten Schnodder an deiner Nasenspitze??

„Du hast…“ da noch ein wenig Kaviar vom Mittagessen zwischen den Zähnen?

„Du hast….“ so eine atemberaubende Figur, dass es verboten sein müßte, sich damit in der Öffentlichkeit zu zeigen, weil alle Männer reihenweise ohnmächtig werden?

„Du hast….. POST!“ Scraaaaaaatsch!

Ähm… okay, das passt jetzt gerade irgendwie nicht in den Traum, sondern eher in meine Mailbox.. aber okay, ich hör ja schon auf zu träumen. Wollte Euch nur mal eben deutlich machen, was dieser wunderschöne sommerluftigleichte Song bei mir bewirkt.

Muss jetzt Julian McMahon aber doch eben schnell ne E-Mail schicken, dass ich am Wochenende leider keine Zeit für ihn habe, weil sich Richard Gere gerade angekündigt hat. Er will mir unbedingt seine neue Yacht auf Madeira zeigen und da kann ich unmöglich NEIN sagen. Vor allem deshalb nicht, weil Richard mir schrieb, dass er sich auch extra für mich die Brusthaare rasiert hat (wie damals in „Pretty Woman“, als er mit Julia Roberts zusammen im Whirlpool lag!)….

Und außerdem: Mach dich rar und du wirst wichtig! 😉

Aber eigentlich wollte ich Euch diese meine intimsten Geheimnisse ja gar nicht verraten… der Song ist Schuld… denn „he turned my inside out!“

Hach.. schön…!! 😀

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge