Hier der Beweis, dass es KEINE Fototapete ist 🙂
Am besten in HQ (High Quality) anschauen, weil es sonst ein wenig „krüsselig“ ist.
Viel Spaß beim Spannen hihi
Hier der Beweis, dass es KEINE Fototapete ist 🙂
Am besten in HQ (High Quality) anschauen, weil es sonst ein wenig „krüsselig“ ist.
Viel Spaß beim Spannen hihi
Die neue Silbermond-Single wird
Ich bereue nichts
sein. Ab Mai wird sie im Radio zu hören sein, im Juni kommt dann die Single auf den Markt und ich freue mich sehr darauf. Neben Die Liebe lässt mich nicht ist dies einer der Songs, der mir am besten gefällt. Was nicht schwer ist, denn es gibt keinen Song des Albums, der mir NICHT gefällt 😉
Ich habe mich auch schon oft gefragt, ob ich Dinge bereue. Ja, manche waren vielleicht unnötig und doch sind sie Teil meines Lebens und haben mich geprägt und zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Auch negative Erfahrungen gehören zu meiner ganz eigenen Entwicklung dazu.
Und dann gibt es auch die Dinge, die man einfach getan haben MUSS. Die von den Gefühlen geleitet wurden und auch wenn es am Ende nicht so funktioniert hat, wie man es sich anfangs vielleicht erträumt hat, so hat man es doch wenigstens versucht.
Ich lebe mit dem Standpunkt, dass ich das tu, wonach mir der Sinn steht. Es gibt soooo viele Dinge, die wir vielleicht nicht tun, weil wir uns nicht trauen. Aber vielleicht sind es am Ende eines Lebens genau die Dinge, die wie bereuen, indem wir bereuen, sie NICHT getan zu haben.
Also… wenn es etwas gibt, was Ihr einen bestimmten Menschen fragen wollt oder was Ihr ihm sagen möchtet oder irgendwas, was Ihr gerne tun möchtet, dann ziert Euch nicht, indem Ihr Euch „nicht traut“. Das Leben kann so schnell vorbei sein…. und wir möchten am Ende doch nicht die ungeschehenen Dinge bereuen oder?
Ich bereue nichts…..
Lieblingstextstelle:
„Die Zeit läuft gegen uns, das letzte Korn fällt stumm
Und langsam ist die Runde um.
Wir haben auf Sand aufgebaut, das hat uns viel Kraft gebraucht
Doch alles davon, war es mir wert
Und ich dank dir für jeden Tag bei dir“
(Ich bin ja der Meinung, dass das Wort in der 3. Zeile „geraubt“ sein muss, aber Silbermond singt „gebraucht“. Ich singe aber immer „geraubt“ und ich denke, damit muss Silbermond jetzt einfach mal leben) 😉
Gelesen habe ich im April folgende Bücher:
Obsession von Simon Beckett
Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher
Das hätt‘ ich vorher wissen müssen von Evelyn Sanders
Luisito – eine Liebesgeschichte von Susanna Tamaro
Mein Tag ist deine Nacht von Melanie Rose
Allein auf Wolke Sieben von Jana Voosen
Die Mittwochsbriefe von Jason F. Wright
Toll waren ALLE Bücher, aber entschieden habe ich mich für Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher, denn das Buch hat mich wirklich am meisten gefesselt!
Ich glaube, ich hatte meine Rezension hier bereits veröffentlicht, aber damit Ihr nicht lange suchen müsst, hab ich sie hier noch einmal für Euch! ABSOLUT LESENSWERT!!
Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern
Vor dem Lesen dieses Buches solltet Ihr Sicherheitsvorkehrungen treffen. Nämlich die, die Euch absolut ungestört lesen lassen. Ihr werdet jede Ablenkung, jedes Telefonklingeln, jedes Ansprechen und jede Türklingel dafür hassen, dass es Euch aus dem Bann dieses Buches zieht. Immer wieder werdet Ihr nervös sein, auf das Buch schielen und innerlich darum flehen, endlich weiterlesen zu können! Wetten?
Zwei Wochen nach dem Selbstmord von Hannah bekommt Clay ein Päckchen nach Hause geschickt. In diesem befinden sich sieben Spielkassetten, die mit der Stimme von Hannah besprochen sind. Hannah erklärt gleich zu Anfang, dass jeder Zuhörer, der seinen Namen auf diesen Kassetten hört, einen Teil dazu beigetragen hat, dass sie sich das Leben nahm.
Ebenso verweist Hannah auf eine Karte, die einige Zeit zuvor an den Zuhörer dieser Kassette per Post eingegangen ist. Auf dieser Karte befinden sich Kreuze. Kreuze, die Orte markieren, die wichtig für die Handlung sind und an die sich Clay begeben wird.
Obwohl der Ich-Erzähler zunächst an einen üblen Scherz glaubt, klebt er direkt förmlich an den Kassetten und somit an den Erzählungen von Hannah. Genau wie der Leser will er der Sache auf den Grund kommen. Er will wissen, was all das zu bedeuten hat und natürlich warum Hannah sich das Leben nahm.
Warum erwähnt Hannah Namen seiner Mitschüler und warum haben sie alle etwas mit ihrem Tod zu tun? Haben sie schlimme Sachen mit Hannah gemacht oder haben sie einfach Dinge getan, die im Nachhinein den berühmten Rattenschwanz hinter sich herzogen und somit eine Lawine ausgelöst haben?
Die Kassettenerzählungen von Hannah sind in dem Buch zum besseren Verständnis in Kursivschrift gehalten, die Gedanken von Clay sind in normaler Schrift gedruckt. Immer wieder wechselt der Autor zwischen der Erzählung von Hannah und den tatsächlichen Erlebnissen von Clay hin und her. Aber zu keiner Zeit wirkt dieses Ping-Pong-Spiel verwirrend, sondern man taucht regelrecht in das Geschehen ein.
In der Geschichte wird Clay in die vergangenen letzten Wochen gezogen, als Hannah noch lebte. Durch ihre Schilderungen kann er sich an einzelne Personen und Handlungen erinnern, die ihm damals vielleicht nebensächlich erschienen, die jetzt aber auf einmal eine ganz andere Bedeutung für ihn haben. Er sieht viele Dinge auf einmal klar, die damals unverständlich war. Der Autor legt sehr viel Empathie in die Beschreibung der Protagonistin Hannah. Schon sehr schnell kann der Leser nachempfinden, wie sie sich gefühlt haben muss. Gerade zum letzten Drittel hin mußte ich ein paar mal tief durchatmen und kämpfte mit den Tränen, weil mich die Geschichte sehr bedrückte.
Der Autor hat es geschafft, mich direkt von der ersten Seite in seinen Bann zu ziehen und dieser Bann hat nicht eine Sekunde nachgelassen. Die ganze Zeit fragt sich der Leser, wie das Buch wohl enden mag und taucht zeitgleich in die Empfindungen und in die Psyche von Hannah ein. Was hat sie so dermaßen verletzt, dass sie ihr Leben beendet hat? Und was bewirken Gerüchte und Unwahrheiten, die ihren Lauf nehmen und unkontrolliert die Seele eines Menschen verletzen?
Eigentlich ist dieses Buch im Genre der Jugendbücher angesiedelt, aber das sollte den erwachsenen Leser absolut nicht abschrecken. Denn die Geschichte von Hannah könnte in jeder Altersklasse stattfinden und zwar immer dann, wenn mehrere Menschen zusammenkommen, die viel zu wenig voneinander wissen, aber dennoch meinen, sich ein Urteil über andere Menschen machen zu können. Das Buch macht betroffen, regt zum Nachdenken an und macht zum großen Teil auch traurig.
Dieser Debütroman des Autors hat mich absolut überzeugt und für mich ist dieses Buch ein Geheimtipp, der nicht einen Tag länger geheim bleiben sollte. Kauft dieses Buch und taucht zusammen mit Clay in den Strudel der menschlichen Emotionen und lasst Euch gefangennehmen von der Spannung, die Euch die Kehle zuschnüren wird. Ihr werdet es nicht bereuen!!
Chapeau für ein bis ins Detail bestens geschriebene Buch, an das ich noch lange Zeit zurückdenken würde. Vor allem Hannah und Clay werden noch lange in mir wohnen. Ich freue mich auf weitere Bücher dieses Autors!
‚Tote Mädchen lügen nicht’…. denn sie haben nichts mehr zu verlieren….

Und hier mein aktueller SuB von Mai 2009. Gelesene Bücher in diesem Monat sind durchgestrichen.
Anzahl der Bücher: 43
Das Richterspiel von Sabine Kornbichler
Immer ist gerade jetzt von Amelie Fried
Mängelexemplar von Sarah Kuttner
Venus allein zu Haus von Jana Voosen
Lucy in the Sky von Paige Toon
Stolz und Vorurteil von Jane Austen
Die Brautprinzessin von William Goldman
Wer bin ich – und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise von Richard David Precht
Das Böse in uns von Cody McFadyen
Die Hexe und der Herzog von Brigitte Riebe
Es von Stephen King
Nicht so schlimm von Nicolas Fargues
Der Tod wartet nicht von Stefanie Baumm
Das Lied der Sterne von Julian Lees
Die zehn Geheimnisse der Liebe von Adam Jackson
Der Lauf des Flusses von Anne Cuneo
Mord am Hellweg 4: Kriminalstorys Diverse Autoren
Ehebrecher und andere Unschuldslämmer von Kerstin Gier
Männer und andere Katastrophen von Kerstin Gier
Die Braut sagt leider nein von Kerstin Gier
Schneemann von Jo Nesbo
So was wie Liebe von Anna McPartlin
Wilde Hunde von Markus Zusak
Todeskampf von Michael Robotham
Fear von Jeff Abbott
Der wunde Punkt von Mark Haddon
Grabesstille von Jan Burke
Tod auf der Fashion Week von Hans H. Sprado
Going. Schritt für Schritt zur Wahnsinns-Power! von Peter Walker und Nancy Spinner
Die Wächter von David Baldacci
Vergebung von Stieg Larsson
Das zweite Königreich von Rebecca Gablé
Alles ist erleuchtet von Jonathan Safran Foer
Ein liebender Mann von Martin Walser
Das andere Kind von Robin Cook
Tödliches Lachen. Ein Julia-Durant-Krimi von Andreas Franz
Kaltes Blut von Andreas Franz
Unsichtbare Spuren von Andreas Franz
Schrei der Nachtigall von Andreas Franz
Der Schamane von Noah Gordon
Die Erben des Medicus von Noah Gordon
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2 von Bastian Sick
Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier
Bis ich dich finde von John Irving
The Hotel New Hampshire von John Irving
Wer will schon einen Traummann von Susan Elizabeth Phillips
Der Mann aus Sankt Petersburg / Die Löwen Doppelband von Ken Follett
Die Truhen des Arcimboldo von Hanjo Lehmann
Eine Braut zu viel von Sarah Harvey
Schade, dass Du nicht tot bist von Rita Mae Brown
Die Pestburg von Ralf Günther
Neue Vahr Süd von Sven Regener
Zuletzt aktualisiert am 29.05.2009
Es gibt Menschen, die uns eine zeitlang in unserem Leben begleiten. Wir gehen Wege mit ihnen zusammen und irgendwann trennen sich diese Wege wieder. Manchmal absichtlich. Manchmal einfach so, ohne dass man es merkt. Manchmal fällt es uns erst dann auf, wenn wir denjenigen vielleicht durch Zufall irgendwo wiedertreffen. „Hey, DICH habe ich ja lange nicht gesehen!“ Aber man hat ihn vielleicht auch nicht vermisst.
Und dann gibt es Menschen, die eine zeitlang wichtig für uns waren. Und für die wir ebenso wichtig waren. Und dann passieren manchmal vielleicht Unstimmigkeiten, Mißverständnisse, Kleinigkeiten und die Wege trennen sich. Manchmal weinen wir und trauern diesen Menschen hinterher. Manchmal sind wir erleichtert, deren Gesellschaft nicht mehr um uns haben zu müssen. Manchmal trennen sich die Wege auch ganz einfach schleichend. Vielleicht, weil die gemeinsame Zeit einfach vorüber ist.
Manchmal überkreuzen sich die Wege auch erneut. Manchmal nach ein paar Jahren. Manchmal nach Jahrzehnten. Und oft ist es genauso wie es damals war. Manchmal ist es auch anders. Ich denke, es ist der Lauf der Zeit, dass Menschen in unser Leben kommen und wieder gehen. Nur wenige bleiben für immer.
Und dann gibt es noch die Menschen, die wir verlieren und die dennoch immer bei uns sind, weil wir sie in unseren Herzen tragen… und damit meine ich nicht nur die Menschen, die wir durch den Tod verlieren… sondern gerade die, die wir durch das Leben verlieren.
Durch besondere Umstände, die ein Wiedersehen schwer machen. Und diese Menschen fehlen uns. Manchmal. Oft. Fast jeden Tag. Menschen, an die wir tagtäglich denken und die wir vermissen und die wir uns herbeisehnen. Jede Stunde. Jede Minute. Jede Sekunde. Jeden Atemzug. Gedanken, bei denen sich das Herz zusammenzieht, so dass es richtig weh tut. Man möchte es hinausschreien, doch man schweigt. Vielleicht schreit man auch nach innen. Doch niemand hört es.
Und wenn man weiß, dass der andere Mensch irgendwo da draußen genauso denkt und fühlt und vermisst und leidet, dann fragt man sich schon ab und zu
Sehn wir uns wieder? (Silbermond & Xavier Naidoo)
Und noch mehr fragt man sich „Sehen wir uns NIE wieder? Und wenn, warum?“
Das Lied bedeutet mir derzeit sehr viel. Und heute bin ich einfach mal nachdenklich. Und sentimental. Und traurig. Aber auch das gehört zum Leben dazu.
Wenn es in Eurem Leben auch Menschen gibt, denen Ihr genau diese Frage gerne stellen würdet, dann wißt Ihr ja, wie es sich anfühlt….
Meine Lieblingstextstelle:
„Dich zu sehen ist wie Linderung für Folter und Verzicht.
Wie eine lebende Erinnerung bist du hier für mich.
Zu dir lief ich barfuß über Scherben und hab mich nie beschwert.
Denn das ich jetzt hier vor dir steh, war jede Anstrengung wert.
Auch wenn es noch Ewigkeiten dauert, bis wir auseinander gehen
Kann ich es jetzt schon kaum erwarten, dich wieder zu sehen.“
„Leute, Leute, Leute….“ Genau das hat meine frühere Erdkundelehrerin immer gesagt, wenn sie vor der Klasse stand und mal wieder niemand auf sie geachtet hat. Ich sage es heute auch! LEUTE LEUTE LEUTE!! Aber nicht, weil NIEMAND auf mich geachtet hat, sondern weil ALLE auf mich geachtet haben!!
Es war eine soooo tolle Woche für mich! Das Highlight war natürlich der WELTTAG DES BUCHES und mein dazugehöriges Coming Out. Ich habe soooo viele E-Mails bekommen, PNs in den Buchforen, SMS-Nachrichten und hier all die lieben Kommentare! Ich bin wirklich überwältigt!! Und nicht selten habe ich vor dem PC gesessen und eine Gänsehaut bekommen, die durch Tränen in den Augen gekrönt wurde.
Ihr habt mir so viel Freude gemacht mit dem was Ihr mir geschrieben habt! Es war wirklich sehr sehr rührend! Ein Freund schrieb mir sogar, dass nach dem Lesen meines Coming Outs „die Tränen liefen“. Es war ein MANN! Und ich glaub es ihm! Denn ich kenne ihn! Und er ist derjenige, der schon seit mindestens 15 Jahren IMMER an mich geglaubt hat! Er hat damals schon immer gesagt, dass ich eines Tages einen Roman schreiben werde. Und ich? Habe ihn immer nur angelächelt und gesagt „Ja ja… red du nur“… 🙂
Außerdem habe ich einen ganz süßen lieben und vor allem JUNGEN Fan „kennengelernt“. Jasmin ist süße 14 (oh Pardon, fast 15!! Darauf legt man in dem Alter ja noch tierischen Wert!!) und sie liest für ihr Leben gern und mag meine Gedichte total gerne. Irgendwann im Sommer werde ich mich mit ihr treffen, denn sie möchte mich gerne mal persönlich kennenlernen und ein Autogramm von mir haben und schauen, ob ich in Wirklichkeit auch so lustig bin wie hier in meinem Tagebuch. Ich hoffe, sie ist nicht enttäuscht, wenn ihr auf einmal so eine alte Frau gegenüber steht hihi…. ich werde natürlich hier davon berichten! Und dich, liebe Jasmin, grüße ich von hier aus mal ganz herzlich!! Ich finde es toll, wenn Kinder junge Damen in deinem Alter schon so viel lesen und noch toller finde ich es, dass Nicholas Sparks auch zu deinen Lieblingsautoren gehört!! 🙂
Am Freitag war dann die Fernsehsendung mit Kerstin Gier und ich war begeistert!! Kerstin war im Fernsehen wirklich genauso wie „im echten Leben“. Eben total lustig und sie strahlt so eine unheimliche Lebensfreude aus, die einfach ansteckt!
Ich hatte ihr vor der Sendung einen Glücksbringer geschenkt, den ich zuvor „besprochen“ hatte. Also ich bin ja jetzt nicht gerade so der esotherische Typ, aber ich habe schon öfters mal Glücksbringer verschenkt und jedesmal habe ich sie in meine Hand genommen, eine Faust gemacht, die Augen geschlossen und laut gesagt, was ich dem Menschen mit diesem Glücksbringer wünsche. Und am Ende habe ich einmal drauf geknutscht (sorry Kerstin, aber da mußt du jetzt durch hihi).
So habe ich es also auch mit dem kleinen Glasherz gemacht, welches ich Kerstin für die Sendung geschenkt habe. Sie hatte es die ganze Zeit in der Hosentasche und später sagte Kerstin mir, dass Ingrid van Bergen meinen, also ihren… also Kerstins, Glücksbringer in die Hand genommen hat!! Vielleicht sind ja ein paar kleine Glücksstrahlen nun auch auf Frau van Bergen übergegangen 😉
Auf jeden Fall fand ich die Sendung klasse und ich war selber so aufgeregt, dass ich manchmal dachte, ich sitze direkt neben Kerstin im Studio.
Und dann gibt es noch neue Schuhe! Ein wichtiger Moment im Leben einer Frau! So ganz tief innendrin bin ich ja irgendwie doch immer ein Mädchen geblieben und ich möchte es auch ungerne ablegen. Das bewahre ich mir bis ins hohe Alter! Und damit ich es jetzt auch nach außen zeigen kann, habe ich mir neue Schuhe gekauft. Chucks. Erstmal ja gar nicht mal sooooo was besonderes. Ich liebe dieser Dinger und habe inzwischen schon viele verschiedene Farben. Aber eine hatte ich eben noch nicht: PINK! Leute, Pink ROCKS!! Die Farbe ist eigentlich soooo schrecklich, dass sie eben schon wieder superkossilistisch klasse ausschaut!! In der Beschreibung steht:
„Die Chucks für Selbstbewusste in pink. Das ist natürlich ein Hingucker ersten Grades, und sicher auch ein Grund für manches Gemurmel im Bus oder so, aber dafür sind sie ja schliesslich pink!“
So… Bus fahre ich nicht mehr seitdem ich meinen Führerschein mit 18 gemacht habe und was sonst so gemurmelt ist, ist mir wurscht! Ich bin eben ein Mädchen! Da muss man schon mal über solche Dinge hinwegsehen. Ich finde die Schuhe cool und anderen müssen sie ja nicht gefallen! Ich muss jetzt nur zusehen, dass ich schnell diesen typischen „Used-Look“ hinbekomme. Ich mag schmutzige Schuhe ja eigentlich überhaupt nicht, aber Chucks MÜSSEN einfach alt und abgetreten aussehen! Also… werd ich demnächst wohl mal wandern gehen… ich hoffe nur, dass der Anlass nicht gerade der Weg zur Tankstelle ist… so mit leerem Benzinkanister in der Hand 😉 @Yvonne: Nicht vergessen: Am 02. Mai treffen wir uns! „Aufn Schuh!“ hihihihihi
Außerdem habe ich eine neue Videorezension gedreht. Noch wird nicht verraten, um welches Buch es sich handelt, aber eines sage ich Euch jetzt schon mal: Ich schäm mich für nix! Also das hat jetzt nichts mit dem Buch zu tun, sondern mit dem, was Ihr sehen werdet! Kossi mal anders! Lasst Euch überraschen, denn es wird total bescheuert… aber irgendwie… vielleicht auch gut… hach… ich würd am liebsten jetzt schon wieder alles erzählen, aber auch diesmal reiße ich mich zusammen. Kommt Zeit, kommt Video!! 😉
Und dann das Wetter! Leute, ist das nicht der Hit? Mein Paul strahlt in vollem Glanz! Von innen UND von außen!! Und es macht irre viel Spaß, mit offenem Dach, toller Musik, Basecap aufm Kopf und Sonnenbrille auf der Nase durch die Stadt zu cruisen. Ich liebe das ja total!
Und nachher? Werde ich zum Strand gehen. Da wartet Milow bereits auf mich. Er wird seine Gitarre mitbringen, wir machen das Lagerfeuer an, vergraben unsere Zehen im Sand und schauen der Sonne beim Untergehen zu. Er macht sich lustig über mich, weil ich einen Sonnenbrand auf der Nase habe, aber es stört mich nicht weiter, denn es ist nicht mein Kopf, auf dem jetzt eine kleine Sandburg steht, die ich eigenhändig darauf gebaut habe. Und die ich danach direkt mit einem PLATSCH wieder kaputt mache. Der Sand läuft ihm ins Shirt… nicht mein Problem. Frauen sollte man eben nicht ärgern. Wir lachen und er schüttet uns rote Getränke in zwei mitgebrachte Gläser. Für ihn Rotwein. Für mich roten Traubensaft. Weil ich Alkohol nicht mag, es aber liebe, Menschen dabei zu beobachten, wenn sie Rotwein trinken.
Das Meer breitet sich ruhig und sanft vor uns aus, wenn Milow mit seiner tollen Stimme „Ayo technology“ (mir hat es ja die Stelle angetan, in der er singt: „We can switch positions, from the couch to the counters of my kitchen“… öhmmm) singt und ich werde mitsingen und rufen „Mehr! Ich will mehr! Gib mir mehr!“ und er wird mir mindestens 14 weitere Songs ins Ohr säuseln, die ich bis dahin hoffentlich alle auswendig kann! Und irgendwann… spät in der Nacht… wenn wir des Singens müde geworden sind… wird er nah an mich ranrücken…. und mich in den Arm nehmen… ich werde seine Nähe und seine Wärme spüren… er wird mir am Ohrläppchen knabbern und mich danach mit seinen tollen, weichen, warmen, wollüstigen Lippen küssen…. und er wird mich fragen… „Hey… Babe…. wie war deine Woche?“ und ich werde sagen:
„Milow, die Woche war einfach SENSATIONELL KOSSILISTISCH!! Und ich bin glücklich, dass es Euch alle gibt!“ DANKE!
So meine Lieben,
mein Doppelleben der letzten Monate und die Geheimniskrämerei haben heute endlich ein Ende. Ich hätte es nicht einen einzigen Tag länger ausgehalten, glaubt mir!
Ganz oft schon schrieb ich in den vergangenen Monaten, dass es derzeit etwas stressig in meinem Leben zugeht. Meine Freunde und meine Familie (die hier natürlich auch alle täglich reinschauen) wußten Bescheid, was ich damit meine, aber viele viele andere Leser nicht.
Ich habe unzählige E-Mails bekommen, in denen ich gefragt wurde, ob es mir denn gut geht und dass man sich ein wenig Sorgen um mich machen würde (vor allem auch deshalb, weil ich in den letzten Monaten weniger Bücher gelesen habe, als üblich). Ich habe aber zum größten Teil dichtgehalten, denn ich wollte eines nicht: Mich selber unter Druck setzen!
Komm schon Kossi, jetzt schreib endlich, was du seit mittlerweile einem guten halben Jahr mit dir „rumschleppst“. Hört sich schwanger an oder? Bin ich es? Bin ich es nicht? Sieht man schon was? Sieht man noch nichts?
Wenn man das Wörtchen „schwanger“ so benutzt, wie ich es ab und zu gerne mache, wenn ich danach gefragt werde, wie sich Ideen zu Gedichten oder Geschichten in mir formen, dann bin ich es tatsächlich! Allerdings wird es dann wohl ein Elefantenbaby, denn bis zur „Geburt“ wird es noch ca. schlappe 14 – 15 Monate dauern. Aber…. JA! Ich bin schwanger („gegangen“). Und das schon seit dem Spätsommer 2008!!
Also, jetzt kommt hier mein ganz persönliches, großartiges, lange verschwiegenes COMING OUT:
ICH HABE EINEN ROMAN GESCHRIEBEN!! Und das ist auch gut so! 😉
Ja, ich habe es tatsächlich getan! Und zwar nicht einfach nur so! Nein nein. Ich habe es getan, weil mich jemand dazu herausgefordert hat!! Und zwar Timothy Sonderhüsken, ein Lektor der Verlagsgruppe Droemer/Knaur, den ich an dieser Stelle mal gaaaanz lieb grüßen möchte. Danke schon mal von hier aus für all die vielen virtuellen „Sie-schaffen-das-Post-its“ und dass Sie von Anfang an an mich geglaubt haben 🙂
By the way: Der Kreis hat sich geschlossen! Denn schaut Euch mal die Danksagungen in den Büchern der „Anne-Hertz“-Schwestern an! Na? Was findet Ihr da? Genau! Lobeshymnen auf Herrn Sonderhüsken, denn er ist es, der ihre Bücher lektoriert. Und nicht nur die von Anne Hertz, sondern unter anderem auch noch die Bücher von Tanja Kinkel und Markus Heitz!! Na? Wie klingt das?? 😀
Irgendwann im letzten Spätsommer verirrte sich also eine Mail in meinen Postkasten, von der ich anfangs dachte, dass es sich um eine Fun-Mail handelte. Da schrieb mich doch tatsächlich dieser wunderbare Lektor an und fragte mich ganz frech und unverblümt, ob ich nicht mal Lust hätte, „MEHR“ zu schreiben als Gedichte und Kurzgeschichten.
Wie „MEHR“? Eine XXL-Kurzgeschichte? Oder ein 400-Seiten-Roman?? 350 Seiten würden ihm reichen, schrieb er zurück und immer noch dachte ich, da will mich jemand veräppeln. Der Lektor wurde von einem meiner „Fans“ auf meine Internetseite aufmerksam gemacht (Daniel, von hier aus jetzt auch ein Dank an dich!!), las sich wohl durch alle meine Welten und sah dann anscheinend etwas in mir, was man wohl „Potential“ nennt. Und von dem Tage an wurde ich ihn (glücklicher Weise) nicht mehr los.
Wie gut, dass ich bereits seit DREI Jahren eine Idee in meiner Schublade liegen hatte. Damals hatte ich mal angefangen, ein Manuskript zu schreiben, aber da ich es wohl nie an einen Verlag geschickt hätte, habe ich es dann nach bereits… ähm… 10 Seiten aufgegeben.
Ja, und immer und immer wieder wurde ich von soooo vielen meiner Leser gefragt „Warum schreibst du nicht endlich mal ein Buch“? Und immer und immer habe ich dann gesagt „Weil ich das noch machen kann, wenn ich 70 bin. Oder 80.“ In Wahrheit hatte ich ganz einfach Angst, dass überhaupt niemand ein Buch von mir lesen möchte. Und ja, Bauchweh habe ich natürlich auch jetzt noch! Ich werde mich wohl erst so richtig richtig über all das freuen können, wenn mindestens 10 Menschen, die weder mit mir befreundet, noch verwandt oder verschwägert sind und die meine Internetseite und dieses Tagebuch NICHT kennen, mir sagen, dass mein Buch TOLL ist 😀
Ich meine… HALLO???? Seitdem ich lesen kann, verschlinge ich Bücher, die Autoren für MICH geschrieben haben. Für mich, Kossi aus Marl!! Ich stand immer nur auf der Haben-Passivseite der Bücherwelt und nun habe ich selber ein Buch geschrieben und schwuppdiwupp bin ich auf der Sollseite der Bücherwelt gelandet. Ich weiß, wie anspruchsvoll Vielleser/innen sein können, schließlich bin ich selber eine 😉 Und glaubt mir, all das ist für mich nun eine Wahnsinns-Herausforderung. Die ich aber gerne angenommen habe!
Das Manuskript dazu gebe ich übrigens morgen an meinen Lektor. Er hatte mir geraten mir einen „internen Zeitpunkt“ zu überlegen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte ich das Manuskript einmal runtergeschrieben haben. Dann sollte ich es ein paar Wochen ruhen lassen und mir dann alles nochmal genau durchlesen. Man mag kaum glauben, welche Fehler einem da auf einmal ins Auge springen, von denen man wirklich glaubt, die hätte plötzlich jemand da hineingezaubert!!
Ich hatte das Manuskript dann auch noch Pia und Karin geschickt (von hier aus liebe Grüße und ein dickes DANKESCHÖN!!). Sie sind die einzigen, die es bisher gelesen haben. Das Schreiben an sich ist eine sehr einsame Sache und irgendwann kam ich an den Punkt, an dem ich wollte, dass mal jemand reinschaut und mir vielleicht sagt, dass es toll ist, was ich da so fabriziere hihi. Aber ich wollte auch negative Kritik haben, wenn diese angebracht schien. Und die haben mir beide Mädels auch gegeben. Okay… sie werden noch künstlich beatmet, sind aber schon auf dem Wege der Besserung 😀
Nein, im Ernst, Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wieviele logische Fehler sich auch in so eine Geschichte einschleichen können, die man als Autor gar nicht selber bemerkt. Und dafür war es gut, dass zwei recht objektive Leserinnen das Buch für mich „vorgetestet“ haben.
Am liebsten hätte ich Euch all das damals schon berichtet, nachdem das Manuskript Mitte März fertiggestellt war. Wenn man erstmal knapp 350 Seiten geschrieben hat, kann man ja doch leichter auf die Kacke hauen, als wenn man es nur zu 10 Seiten geschafft hat oder? Hihi… aber ich wollte mir eben einen ganz besonderen Tag für dieses besondere Event aussuchen und deshalb habe ich den schönsten Tag der Bücherwelt dafür ausgesucht. Den Welttag des Buches eben!
Glaubt mir, ich habe harte Monate hinter mir. Denn ganz am Anfang stand ja nur die 10-seitige Anfangsidee einer Geschichte. Sie war ja noch gar nicht ausgereift, sondern ich hatte vor drei Jahren einfach mal den Anfang einer Geschichte aufgeschrieben. Mehr nicht.
Ich mußte/konnte/durfte/wollte dann ein sogenanntes Exposé schreiben. Das ist im Prinzip eine Art Zusammenfassung des ganzen Buches, aufgeteilt in die einzelnen Kapitel. Leute, ich habe nachts von den Protagonisten GETRÄUMT!! Mit dem Lesen von anderen Büchern tat ich mich super schwer, denn ständig hatte ich meine eigene Idee im Kopf und alles was mich davon ablenkte, strengte mich zudem auch noch an.
Herr Sonderhüsken und ich schickten uns die Mails nur so um die Ohren, bis die Mailboxen dampften. Ich schrieb eine Kapitel-Idee, er fand sie klasse, ich habe ihn geliebt und hätte ihn am liebsten geknutscht oder aber er hatte was zu moppern, ich fand ihn doof und ich hätte ihn am liebsten geteert und gefedert 😉 Glaubt mir, die ganze Sache war sehr sehr nervenaufreibend, aber da ich ja ein absoluter Newbie auf diesem Gebiet bin, war ich natürlich auch dankbar für jeden Tipp, den er mir gab!!
„Konstruktive Kritik“ eben! Ich fragte ihn natürlich auch, ob es normal sei, dass ein Autor so dann und wann mal Mordgedanken gegenüber seines Lektors hegen würde. Ja, das wäre ganz normal und sollte mich nicht beunruhigen war seine Antwort. Wahrscheinlich hatte er nur Angst um sein Leben 😀 Aber so lernte ich eben nach und nach, auf was es bei einem Roman ankommt, was wichtig ist und was eben unwichtig.
Diese Zeit war sehr aufregend, interessant, witzig und natürlich unheimlich motivierend. Vor allem, dass es da nun jemanden gab (gibt) der so sehr an mich und meine Schreiberei glaubt. Fast wie der Anfang einer aufblühenden Liebe oder? hihihi Und Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie schwierig es für mich war, all das hier nicht bekannt zu geben! Ich hätte es ja tun können, aber wie gesagt, ich wollte mich damit nicht selber unter Druck setzen!
Das fertige Exposé umfasste dann letztendlich mehr als 20 DIN-A-4-Seiten. Ich muss gestehen, dass das bisher das schwierigste Unterfangen war. Ich mußte mir ja den ganzen Verlauf erstmal weiter in meinem Kopf „zusammenspinnen“, mir die Personen ausdenken, die Story rund machen und und und.
Nachdem das dann aber irgendwann geschafft war, stand eine 50-seitige Leseprobe im Raum. Und nachdem DIE dann auch fertig war, waren mein Lektor und auch der Rest der Lektoratsabteilung einig, dass ich das komplette Buch schreiben soll. Gesagt – getan. Nur, was sich hier jetzt so lockerleicht anhört, war es letztendlich gar nicht.
Denn so ganz „nebenbei“ bin ich ja noch voll berufstätig und das Ganze auch noch in Wechselschicht. Also hatte ich nicht jeden Tag Zeit (oder den Kopf frei!) um an meinem Manuskript zu schreiben. Aber die Wochenenden habe ich IMMER dazu genutzt! Es ist kein Scherz, wenn ich sage, dass ich mir manchmal Sonntags den Wecker auf 6 Uhr (!!) gestellt habe, um die frühen Morgenstunden zum Schreiben zu nutzen. Denn ich habe festgestellt, dass ich ein Morgenschreiber zu sein scheine. Ich habe das Gefühl, da hat mein Kopf noch unendlich viel Platz für all die Phantasie, die ich beim Schreiben ausleben konnte.
Zudem habe ich eine Speicherzwangsneurose entwickelt. Kein Scherz! Ich glaube, die muss unbedingt demnächst mal therapiert werden! Nachdem nämlich ganz am Anfang mal mein Schreibprogramm meinte, sich verabschieden zu müssen (es hat nicht mal Tschüß gesagt, oder dass es nur mal eben Zigarettenholen ist oder joggen oder aufm Klo!!) und alles Geschriebene von dem Tage weg war (obwoooohl ich zwischengespeichert hatte!!) und ich die 15 Seiten dann im Nachhinein (meiner Meinung nach) nieeee wieder so hinbekommen habe, wie beim ersten Guss, habe ich diese Neurose entwickelt und speicher manchmal nach jedem (guten) Satz! (Ich ertappe mich sogar ab und zu dabei, dass ich beim REDEN nach der Speichertaste suche!! :-D)
Das Ganze kommt dann erstmal auf meine Festplatte. Also mehr auf die des PCs natürlich 😉 Zusätzlich dann noch auf eine externe Festplatte und auf ZWEI USB-Sticks. Vierfach hält einfach besser! Könnte ja mal passieren, dass der PC komplett schlapp macht und aus irgendeinem Grund dann auch die externe Festplatte zerstört wird. Gut, dann hätte ich noch den USB-Stick, aber was ist, wenn Jerry meint, gerade auf diesem rumzukauen? Genau!! Dann habe ich immer noch den Ersatz-USB-Stick. Ich überlege sogar, mir noch einen dritten Stick zuzulegen. So als Ersatz für den Ersatz-Stick. Oder doch besser gleich noch einen zweiten PC? 😀
Und gleichzeitig habe ich alles immer noch an ein geheimes Postfach gemailt. So für den Fall, dass doch nochmal was anderes Unvorhergesehenes passiert. Ja, ich weiß, ich bin jetzt irgendwie total durchgespeichertknallt, aber so wird man wohl, wenn man *räusper*… *zupf-am-Blüschen*… *setz-gerade-hin* Romanautorin ist 😀
Ja ja und ich weiß auch, dass Ihr endlich wissen wollt, um was für einen Roman es sich denn nun eigentlich handelt. Eigentlich wollte ich ja was Wissenschaftliches schreiben. Irgendwas über die südliche Hemisphäre und die Zusammenhänge der Polarkreiszeichen in den Ardennen zu Zeiten des Wirtschaftswunders in Südostaustralien, aber nur wenn man die Insuffizienz der atomaren Auseinandersetzung zwischen Autoreifen und Bäumen herstellt. Es wäre sicher interessant geworden. Für mich. Vielleicht noch für meine Eltern, die das Buch stolz der ganzen Familie gezeigt hätten und bei denen es dann sicher auch auf dem Nachttisch gelegen hätte. Und für meine Freunde, die mit Stolz verkündet hätten, was für eine gebildete Freundin sie haben. Aber 10 Exemplare zu verkaufen, ist ja nicht gerade der Wunsch eines Autors 😀
Also habe ich mich dazu hinreißen lassen, einen LUSTIGEN Roman zu schreiben. Auch wenn Humor ja nicht so meine Stärke ist hihi 😉 Also.. eigentlich habe ich es ja schon freiwillig getan! Wirklich! Auaaaaa… die Kette mit der dicken Kugel hier an meinem Fuß tut saumäßig weh. Aber den Schlüssel hat der Lektor und er schließt das Schloss erst auf, wenn das Buch druckreif ist. Knebelvertrag halt. Hätte ich mal das Kleingedruckte gelesen… *schulterzucken*
Wie gesagt, die Idee dazu hatte ich bereits vor drei Jahren und wenn das Buch irgendwann im Sommer 2010 erscheint (so lange müsst Ihr Euch leider noch gedulden), werde ich auch verraten wie und wann die Idee dazu entstanden ist. Denn momentan weiß ich noch nicht, wieviel ich vom Inhalt erzählen darf und verrate deshalb mal noch nix. Ist ja immer alles seeeeehr geheimnisvoll bis so ein Buch auf den Markt kommt!!
Aber zwei klitzekleine Kleinigkeiten verrate ich Euch doch: Dass meine von Euch so sehr gemochte Isabell Schwärzenbach die Hauptrolle in dem Buch spielt und dass es aller Voraussicht nach (ich hoffe auch inständig, dass an dem Titel nix mehr geändert wird!!) MÄNNERTAXI heißen wird. Ihr ahnt es sicher schon oder? Isa Schwärzenbach… Männer… Taxi… das hört sich verheißungsvoll an. Und lustig. Und vielleicht ein wenig durchgeknallt. Und vielleicht spannend. Und vielleicht auch ein bißchen sexy. Und vielleicht frech. Und vielleicht schön. Und vielleicht toll. Und vielleicht süchtigmachend.
Übrigens verstehe ich jetzt auch den Witz, wenn man sagt „Ich hab mir gerade einen Witz erzählt, den ich noch nicht kannte!“ Leute, das GEHT!! Ist mir passiert! An MEHREREN Stellen des Buches habe ich beim Schreiben sowas von herzlich gelacht, dass Jerry kurz davor war, die 112 anzurufen! Ehrlich! Und das nur, weil ich über meine eigene Witze gelacht habe!! Ich bin jetzt schon sehr gespannt darauf, ob Ihr an den gleichen Stellen lachen werdet. Vielleicht lacht Ihr auch an ganz anderen Stellen. Oder gar nicht. („Menschen, die nicht drüber lachen, kommen ins Gefängnis. Mit Wasser. Und Brot. Und ohne Bücher!“ Memo an meinen Lektor: Das muss unbedingt noch auf den Rückentext!!) 😀
So, jetzt wißt Ihr auf jeden Fall schon mal, welches Geheimnis ich all die Monate gehütet, gepflegt, bearbeitet, aufgehübscht und gepimpt habe! Beim „Aufhübschen“ fällt mir ein, dass ich es anstatt Maniküre einfach Manuskriptüre genannt habe. Könnte passender nicht sein oder? 🙂
Von nun an werde ich Euch auch immer berichten, wie es nun weitergeht. Ich habe dazu extra links ein neues Unterverzeichnis erstellt, welches sich sinniger Weise „Mein erster Roman“ nennt. Falls Ihr mal den Überblick in meinem Tagebuch verlieren solltet, so wird dort immer alles schön chronologisch geordnet sein.
Noch muss das ganze Manuskript nun lektoriert und überarbeitet werden. Ich habe selber noch keine Ahnung, was genau dann demnächst alles so auf mich zukommen wird, aber ich verspreche Euch, dass ich Euch nix mehr verheimlichen werde! Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr von nun an bei dem ganzem Procedere dabei sein. Und das aus erster Hand!!
Hach.. so.. jetzt fühl ich mich freier…. und komme mir nicht mehr vor wie ein Undercover-Autor. Und meine Sonnenbrille kann ich jetzt auch endlich ablegen. Und das Exposé zum Manuskript (also die detaillerte Inhaltsangabe) darf nun auch neben mir liegen bleiben, wenn ich hier Tagebucheinträge schreibe. Ich hatte es nämlich immer beiseite gelegt, aus Angst, dass es sich einfach so ins Tagebuch hineinschleicht 🙂
Ich hoffe, Ihr freut Euch mit mir mit!! Ein ganz großer Traum ist für mich in Erfüllung gegangen!! Und er ist noch lange nicht ausgeträumt!
Danke schon mal an alle meine Freunde und die lieben Menschen um mich rum, die die ganze Zeit davon wußten. Ihr werdet sicher einen Ehrenplatz in meiner Danksagung bekommen! Und sorry an alle Menschen, die ich durch all das ein wenig vernachlässigen mußte. Ich werde bald (hoffentlich) wieder ganz die atemberaubende …ähm…. alte Kossi sein, die Ihr kennt!!
Danke auch an Daniel Biester (Literatina), der mich hinterrücks verkuppelt hat und ohne den mein Lektor mich vielleicht nie entdeckt hätte.
Danke an Timothy Sonderhüsken, meinen Lektor der Verlagsgruppe Droemer/Knaur. Für die Mails, die Post-its, die Tipps, den Glauben an mich und und und… für ALLES eben ! 😉
Mein Dank gilt auch Joey (nicht den Keinohrhasen, sondern die reale Ausführung): Ohne Dich würden meine Texte immer noch in der Schublade vor sich hinschlummern und hätten den Weg in die Öffentlichkeit nie geschafft.
Dirki: Für’s Erschaffen der Internetseite Kossis Welt. Die virtuelle Welt war deine Idee. Die reale hab ich ganz alleine aufgebaut 😉
Jörg Schwab: Du warst „mein Erster“! 😉 Die erste Seite, auf der ich jemals einen meiner Texte veröffentlicht habe: E-Stories
Dank an Tanja Asmus (Rezensenten.de): Dafür, dass du mir immer die Bücher hochlädst, die ich rezensiere und dafür, dass deine Leser meine Rezensionen so mögen und dafür, dass ich heute deine Startseite zieren darf 😉
Mein Dank gilt auch der wunderschönen Literaturseite Lovelybooks. Dank Euch bin ich endlich in der Lage meine Bücher zu katalogisieren und nie die Übersicht zu verlieren. Und ich freue mich, im Sommer 2010 meinen eigenen Roman dort ins Regal stellen zu dürfen. Danke auch für all die „Specials“, die es bereits mit mir gab und vor allem auch für die, die noch kommen werden 😉
Und danke auch an Kerstin Gier, Sebastian Fitzek und Matthias Sachau, denen ich fast von Anfang an reinen Wein eingeschenkt hatte. Ich wollte, dass sie es von mir persönlich erfahren und nicht „aus dem Internet“. Danke, dass ich mit Euch so schön über Exposés, Manuskripte und Abgabetermine fachsimpeln konnte! Und natürlich bin ich stolz darauf, nun bald eine „Kollegin“ von Euch zu sein 🙂 (Sebastian und ich sind dann ja sogar im gleichen Verlag vertreten!)
Aber eines müßt Ihr mir alle versprechen!! Fragt mich nieeeee wieder:
„Und? Wieviel Seiten haste schon geschrieben?“ 😀
So… ich habe fertig. Und jetzt seid Ihr dran! Fragt mich, schlagt mich, hasst mich, liebt mich… whatever! 😉
Oder war es andersrum? Bettina Böttinger trifft Kerstin Gier?
Wie dem auch sei, sie treffen sich! In Köln!! 😀
Freitag Abend habt Ihr die Gelegenheit, Kerstin Gier im Fernsehen zu sehen. In der Sendung Kölner Treff (die ich immer schaue, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet), wird Kerstin bei Bettina Böttinger zu Gast sein und ich denke, dass ihr Auftritt miiiindestens genauso lustig sein wird, wie ihr Auftritt bei meinem Meet & Read 😀
Ich freue mich schon total auf die Sendung und werde natürlich live dabei sein!!!! Ähm… also jetzt nicht im Fernsehstudio…. sondern so zu Hause vorm Fernseher… 😉
Ich liebe diese Art der Diskussionssendungen. Genauso wie auch Riverboat oder die NDR-Talkshow. Vor allem dann, wenn Autoren zu Gast sind.
Viel Spaß mit Kerstin!!
Und an Kerstin: Denk an „The Secret of Kölner Treff“ 😉
Warum vergeht Urlaub eigentlich immer so schnell? Eine Woche war es gerade eben und es kam mir vor wie ein Tag. Ich hatte superviel Glück mit dem Wetter. Die Gartenmöbel stehen auf dem Balkon und laden zum Sitzen und dort draußen lesen ein.
Ich habe viel gemacht und mich dennoch sehr ausgeruht. Ich brauchte das. Und es tat gut. Einfach mal die Seele baumeln lassen, nach Monaten, die sehr aufregend und nervenaufreibend waren. Sogar zum Lesen bin ich gekommen!
Und ich habe Grey´s Anatomy geschaut. Nein, nicht die aktuelle Staffel, die im Fernsehen läuft. Mir fehlte noch der zweite Teil der 4. Staffel. Den mußte ich mir noch ansehen. Auf die 5. warte ich dann so lange, bis sie auf DVD erscheint. Mit anderen Worten: Ich quäle mich derzeit selber!
Zudem brauche ich Musik! Milow ist ja seit ein paar Wochen bereits mein Lecker-schmacko-super-süßer-Mund-und-unheimlich-tolle-Stimme-fatz! Deshalb konnte ich nicht widerstehen und habe mir das hier bestellt (ich hatte noch einen süßen, kleinen, schnuckeligen Gutschein hihi):
Milow von Milow
Ich glaube, ich werde das Foto von Milow knutschen. Also seine wollüstigen Lippen. Habe ich als Kind immer mit den Postern meiner Lieblingsstars gemacht. Jeden Abend!! Solange, bis die Lippen weggeknutscht waren und ein Loch im Poster war, durch das die Tapete lukte. Aber Milow sieht so schnuckelig aus… der sollte nicht ungeküsst bleiben! Ich lass die Plastikhülle drum, versprochen! Ist ja irgendwie auch safer! Nicht, dass ich mir nen Lippenherpes einhandel oder sowas 😉
Das Album wird in den nächsten Tagen bei mir eintrudeln und ich werde es rauf und runter hören. Immer schön abwechselnd mit dem Album Nichts Passiert von Silbermond, von dem ich ja immer noch und immer mehr begeistert bin. Und bei Die Liebe lässt mich nicht muss ich auch immer noch weinen. Das ist sooo… hhhh… sooohooo…. schön. Und traurig. Und so emotional. Hach…. Ihr müsstet mich mal singen hören. Ich kann den Text in- und auswendig. Vorwärts. Rückwärts. Von oben nach unten und wieder zurück. Schön!!
Musik? Musik! Brauch ich. Derzeit. Und immer.
Und ich freu mich! Worauf? Auf Donnerstag! Seid Ihr schon gespannt?? 🙂
Es gibt wieder eine neue Postkarte mit einem meiner Texte. Vielleicht kennt Ihr einen lieben Menschen, dem Ihr immer schon mal genau DAS sagen wolltet:
Tage mit dir
Es gibt Tage,
da möchte ich
Popcorn über den Wolken essen,
mit meinen Füßen
in Champagner baden
und singend in
Luftschlössern tanzen.
Das sind die Tage mit Dir.
© Andrea Koßmann
Erhältlich ist die Karte wie immer überall im Handel, wo die Produkte der Grafik Werkstatt Bielefeld vertrieben werden oder aber direkt im Webshop des Verlages.