Terminplaner 2010 “Von Herzen”

Und wieder gibt es eine neue Veröffentlichung von mir:

Im neuen Terminplaner 2010 Von Herzen der Grafik Werkstatt Bielefeld bin ich mit meinem Text „Das ist Liebe“ vertreten.

Der Terminplaner sieht klasse aus. Von innen wie auch von außen! Es sind 12 tolle Fotos mit wunderschönen Texten vorhanden und ganz hinten ist noch eine kleine Tasche eingearbeitet, in der sich vier wunderschöne Postkarten verstecken, die man herausnehmen kann. Außerdem kann man den Kalender mit einem schönen Gummiband schließen.

Er ist superschön handlich und passt in jede Handtasche! Und auch in große Taschen! Denn ich persönlich habe nur ein einziges Handtäschchen und das auch nur, weil ich sie mal für eine Hochzeit brauchte hihi…

Erhältlich ist er wie immer bei amazon, im Webshop des Verlages und überall dort, wo die Produkte der Grafik Werkstatt Bielefeld vertrieben werden.

Und so schaut er aus:

mini-terminplaner-von-herzen.jpg

Wenn Worte….

erinnern…. berühren…. Emotionen lösen…. Wünsche wecken…. Sehnsucht verstärken…. Tränen in die Augen treiben…. mitnehmen in die Welt der Vergangenheit… und gleichzeitig in die Zukunft blicken lassen…. und sensibel machen für das, was war, weil es sich anhört wie genau das was war und ist…. dann sind sie kossilistisch und haben es verdient, hier erwähnt zu werden…. auch wenn man selber nicht um Verzeihung bitten muss…. sondern vielleicht höchstens endlich vergeben möchte….

Still feels like the first night together….

I remember everything….

I remember you

Ich liebe diesen Song!

Mein lieber Benno….

…. wissen Sie eigentlich, dass ich Sie mag? Sehr? Sehr! Und das nun schon seit über einem halben Jahr….

Und wissen Sie, dass sich Ihre Worte anfühlen wie samtweicher Stoff unter meinen Händen? Und dass sie schmecken wie Honig? Und dass meine Augen sich an ihnen weiden, als würde ich über den weiten Ozean blicken? Weit in die Ferne…. in die Zukunft…. in das, was kommen mag….

Danke, dass Sie so sind, wie Sie sind und dass Sie so zu mir sind, wie Sie es sind. Es tut mir gut. SIE tun mir gut!

Das mußte endlich mal gesagt werden! 🙂

Und weil Sie mir eine so schöne Zeit geschenkt haben, möchte ich Ihnen heute auch etwas schenken! Eine eigene Rubrik. In meinem Tagebuch. Nur für Sie. Und mich. Wenn Sie mich lassen. Lassen Sie mich so sein, wie ich bin. Ich weiß, dass Sie dies tun werden. Weil Sie so sind wie Sie sind.

Und keine Angst…. wir sind hier ganz alleine. Nur Sie und ich! Niemand sonst darf hier einen Kommentar schreiben. Und falls doch jemand etwas zu uns sagen möchte, habe ich vorgesorgt und in meinem vorherigen Posting dazu die Möglichkeit gegeben.

Aber es wird meine Leser sicher sowieso nicht interessieren, worüber wie hier reden. Es ist nur für uns! Ehrlich! Versprochen!! Glauben Sie einem blauäugigen jungen Mädchen wie mir 🙂

Ich wünsche Ihnen einen noch noch noch noch schöneren Tag!
Ihre
Andrea

PS: Man merkt, dass Sie der Bruder von Leo sind!! Und es stört mich nicht im Geringsten! 🙂

Kommentare zu Benno….

…. falls jemand etwas zum Austauch zwischen mir und Benno schreiben möchte… so hat er hier die Gelegenheit dazu… oder er möge für immer schweigen 😉

Anmerkung von Andrea Koßmann:
Nicht alles, was von Benno und mir hier geschrieben wird, ist immer real und ich bitte dies zu berücksichtigen. Vielmehr geht es um das Formen von Worten in romantischer, manchmal verklärter und sicher auch offener Form. Es geht um das Lieben, das Lachen, das Weinen, das Hoffen, das Philosophieren…. das LEBEN!

Benno und ich wissen beide selber noch nicht, wo uns dieser Weg hinführen wird, aber wir glauben daran, dass es uns gut tun wird. Und wie auch im echten Leben, gibt es für das hier kein Drehbuch. Wir LEBEN es einfach.

Kennen gelernt haben wir uns, weil er sich im Januar 2009 als „Bruder von Leo Leike“ an mich wandte, nachdem er meine Videorezension zu „Alle sieben Wellen“ gesehen hatte. Ich habe damals sehr viel Zuschriften von vermeintlichen Leo-Brüdern bekommen (und auch heute noch trudeln ab und zu welche bei mir ein), aber Benno kam…. und blieb. Bis heute.

Ich mag unsere Art zu schreiben. Ich liebe die Worte, die er für mich niederschreibt und ich liebe die Art, mit der ich antworte. Ich tippe nicht einfach nur Worte in die Tastatur…. ich forme sie…

Benno schrieb mir auch ab und zu bereits Kommentare in mein Tagebuch. Und meine Leser schrieben mich an und fragten „Wer ist eigentlich dieser Benno? Er schreibt so toll!“ Und so entstand dann eines Tages die Idee zu dieser eigenen Rubrik.

Ich liebe, was wir tun! Und nein, wir kennen uns nicht persönlich. Aber wer weiß…. vielleicht werden wir uns eines Tages sehen… vielleicht ist irgendwann die Neugier auf den Menschen, der am anderen Ende der Internetleitung sitzt so groß, dass wir es wagen. Aber vielleicht wird es auch nie passieren und wir bewahren uns das, was wir haben.

Wie auch immer: Das Leben schreibt doch am Ende die schönsten Geschichten. Oder? 🙂

Leserrezension 2009 bei lovelybooks

Lovelybooks hat eine supertolle Aktion ins Leben gerufen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

LESERREZENSION 2009

Es gibt tolle Sachen zu gewinnen!!

Ich selber werde keine meiner Rezensionen einreichen, da ich mich ehrlich gesagt überhaupt nicht entscheiden könnte, für WELCHE meiner vielen vielen Rezensionen ich mich entscheiden würde 😉

Aber vielleicht habt Ihr ja Lust, Eure Rezis zu melden!

Natürlich dürft Ihr auch gerne Rezensionen von mir anbieten, die Euch vielleicht bei der Kaufentscheidung geholfen haben. Es kann ja sein, dass die ein oder andere Rezension dabei war, die Euch so gut gefallen hat, dass Ihr Euch das Buch direkt gekauft habt und ohne die Ihr vielleicht nie auf das Buch gekommen wärd.

Was immer Ihr macht: Es lohnt sich!

VIEL GLÜCK!!

Die Vergesslichkeit

In einem meiner letzten Postings schrieb ich über die Gewohnheit. Dinge, die man sich im Laufe des Lebens angeeignet hat und die dazu gehören wie der Teebeutel im heißen Wasser.

Das Pendant zur Gewohnheit ist sicherlich die Vergesslichkeit. Oder?

Kennt Ihr dieses Phänomen auch:

Ihr macht eine ganz bestimmte Sache vielleicht jeden Tag. Monatelang. Jahrelang. Und Ihr denkt gar nicht mehr darüber nach. Und auf einmal fällt Euch etwas ganz bestimmtes nicht mehr ein. Es ist einfach weg. Futschikato. Verschwunden. Nicht mehr auffindbar.

So geschehen in letzter Zeit in meinem Leben. Ab und zu. Öfters mal.

Ich mache mein Handy beispielsweise nie aus. Wenn ich schlafe, stelle ich den Ton ab, aber es bleibt immer an. Ich lasse mich sogar vom integrierten Wecker wecken, obwohl ich links und rechts neben dem Bett jeweils einen Radiowecker stehen habe. Ich brauche zwei Wecker, um aus jeder „Liegenslage“ sehen zu können, wie spät es gerade ist. Aber ich habe mir in den acht Jahren des Besitzes dieser beiden Wecker nicht ein einziges Mal die Mühe gemacht, in die Bedienungsanleitung zu schauen, um zu schnallen, wie man so einen Wecker programmiert 🙂

Also lasse ich mich vom Handy wecken und bin auch so ziemlich immer darüber erreichbar. Vorausgesetzt der Anrufer hat meine Nummer und der Akku ist voll. Als ich aber neulich auf der Arbeit war, gab genau dieser seinen Geist auf und das Ladekabel wartete natürlich zu Hause.

Als ich das Handy dann nach der Arbeit dort anschloss und meine PIN eingeben wollte…. war sie weg…. ich habe diese PIN jetzt mindestens zehn Jahre und verwende sie bei jedem neuen Handy direkt wieder. Weil ich mich so an sie gewöhnt habe. Und auf einmal fiel sie mir nicht mehr ein. Ich grübelte und grübelte und nach zwei Fehlversuchen ließ ich es erstmal sein.

Da ich mir die PIN auch nirgendwo notiert hatte (das sollte ich wohl mal besser nachholen), bekam ich natürlich schon leichte Anflüge der Panik, denn in meinem Handy sind ja viele Nummern gespeichert, die sonst niiiiirgendwo anders mehr stehen (das sollte ich vielleicht auch mal ändern).

Nach ein paar Stunden nahm ich dann, wie selbstverständlich, das Handy nochmal zur Hand, gab die liebgewonnene PIN ein und siehe da: Es funktionierte. Weil ich nicht mehr drüber nachdachte, sondern sie einfach automatisch eingab. Der Gewohnheit zuliebe.

Ähnliches ist mir ein paar Tage später mit meiner Kontonummer passiert, die ich eigentlich mitten in der Nacht aufsagen könnte, wenn man mich aus dem Tiefschlaf reißt. Auf einmal war sie weg und ich mußte doch tatsächlich auf der EC-Karte nachschauen und fragte mich, wie um Himmels Willen ich diese Nummer nur vergessen konnte.

Und ganz aktuell überlege ich, wie viele Löffel White-Cappu-Pulver ich eigentlich in den letzten 10 Jahren immer so in meine Tasse getan habe. Waren es 3? Oder 4? Oder 5? Ich schwöre… ich weiß es nicht mehr und teste gerade, wie mir der Cappu am besten schmeckt. Ich mein, das ist doch nicht normal oder??

Ist das nicht komisch? Sobald man anfängt, über eine Sache nachzudenken, wird sie schwierig und macht man sie automatisch, gelingt sie.

Ist das ein generelles Phänomen oder nur das, welches einen ab 40 erreicht? Werde ich alt? Senil? Dement? Oder ist mein Kopf einfach nur zu voll von Eindrücken, die ich versuche, aufzunehmen, um sie eines Tages vielleicht niederzuschreiben? Habe ich Angst davor, mit zunehmendem Alter zuviel zu vergessen? Lebe ich bewußter und nehme ich bewußt und unbewußt mehr Eindrücke wahr und kann sie nun nicht richtig verarbeiten? Muss ich zum Arzt? 😉

Ich weiß es nicht. Aber ich finde all das zumindest so erwähnenswert, dass ich nicht vergessen wollte, einen Tagebucheintrag darüber zu schreiben. Und bevor ich es vergessen HÄTTE, hab ich mich halt ganz schnell hingesetzt und über das Vergessen geschrieben. So kann ich auch jederzeit nochmal nachschauen, wenn ich mal wieder irgendwas vergessen habe, wie das nochmal mit dem Vergessen so war.

Irgendwie clever oder? 🙂

Und was immer Ihr jetzt auch tut: Vergeßt mich nicht!! 🙂

Huch!

Ganz aktuell lese ich dieses Buch:

Neunzehn Minuten von Jodi Picoult
buch252.jpg

****

Und bei Recherchen zu Jay Asher fand ich das hier:

uk-cover.jpg

Das ist die englische Ausgabe von Tote Mädchen lügen nicht.

Und plötzlich dachte ich: „Huch!“ 🙂

Filmtrailer “Verblendung” – Stieg Larsson

Ich warte sehnsüchtig drauf:

Die Gewohnheit

Eigentlich ein ganz fürchterliches Wort…. aber ich bin es: Ein absolutes Gewohnheitstier!

Und es fällt mir in letzter Zeit immer mehr auf.

Zum Beispiel vorgestern, als ich mit meinem PC im PC-Laden war. Nachdem die Grafikkarte irgendwann installiert und vom Treiber getrieben war, sahen meine Icons auf dem Desktop ganz komisch aus.

Ich: „Das war vorher aber anders!!“

Er: „Huch!“

Ich: „Ja, die Icons sind jetzt viel größer und alle durcheinander!“

Er: „Weil es jetzt eine andere Auflösung ist!“

Ich: „Das müssen Sie ändern, sonst gerät mein Weltbild aus den Fugen!“ 🙂

Er: „Wie hätten Sie es denn gern?“

Ich: „Schauen Sie mal in den Ordner mit den Bildern. Da finden Sie Screenshots!“

Er: „????“

Ich: „Na, bevor ich hier herkam, habe ich die Einstellungen gescreenshotted (what a word!!), weil ich mir schon dachte, dass es nachher nicht mehr genauso aussieht.

Er…. lacht…. lacht noch mehr. Und ich ahne schon, dass meine Aussage jetzt in das goldene Büchlein des Ladens kommt, in dem sich die Sprüche der dümmsten User befinden. Aber hey… man muss sich einfach nur zu helfen wissen oder? 🙂

Er: „Nee oder?“

Ich: „Doch! Ja, meinen Sie, ich schreib mir das alles ab oder ich merk mir das alles?“

Er kriegt sich kaum noch ein, sucht die Screenshot und macht meine Icons alle wieder so, wie sie vorher waren. Und Kossi? Lächelt! Und war glücklich und das Weltbild war gerettet!

Ein anderes Beispiel ist das Schminken. Seit einiger Zeit bin ich total vernarrt in so Schmink-Videos bei Youtube. Da gibt es zwei Mädels (sucht da mal nach „Ebruza“ und „xKarenina“. Die beiden Mädels kann ich mir echt stuuuuuundenlang anschauen und ihnen beim Schminken zusehen.

Ich finde die Farben alle toll, die sie benutzen und natürlich sehen die beiden nach dem Schminken auch immer total hübsch aus (vorher aber eigentlich auch schon) und ich bin immer sehr fasziniert von der Farbauswahl, die die beiden treffen.

Nun gibt es da ja noch NaSalie. Ihr wißt schon. Meine Arbeitskollegin mit der Knubbelnase, die eigentlich NaTalie heißt und eigentlich gar keine Knubbelnase hat, aber sie sagt das immer von sich selber und ich nenne sie wegen der Nase (die ich persönlich auch überhaupt nicht knubbelig finde… nicht mal son bißchen) immer NaSalie. Und sie schaut auch immer diese Schminktipps. Also eigentlich habe ich den Tipp mit Ebru von ihr 🙂

Na ja auf jeden Fall sprachen wir neulich über diese Dinge und sie sagte:

„Kaufst du dir auch die und die Farbpalette? Dann kannst du dich doch auch mal so schminken!“

Ich muss dazu sagen, dass sie fast jeden Tag ein anderes Augenmake-Up trägt und es sieht IMMER klasse aus!

Ich: „Neee, da gibt es doch Millionen von verschiedenen Farben!“

Sie: „Ja eben! Das ist doch das tolle!“

Ich: „Neee, ich benutze doch immer braun!“

Sie: „????“

Ich: „Na ja, irgendwann hatte mir mal eine Kosmetikerin gesagt, dass zu meinen blauen Augen am besten brauner Lidschatten passt. Und seitdem nehme ich den!“

Sie: „WANN hat dir das jemand gesagt?“

Ich: „So vor 15 Jahren.“

Und ja, ich gestehe. Ich benutze seit 15 Jahren braunen Lidschatten. Ich habe zwischendurch auch mal was anderes probiert, aber dann fühle ich mich mir selber gegenüber so fremd irgendwie und deshalb nehme ich halt immer den gleichen.

Auch den Lippenstift benutze ich schon seit JAAAAAHREN! Immer den gleichen. Und wenn es den nicht mehr gibt, suche ich solange, bis ich eine fast gleiche Farbe finde. Alles andere finde ich doof.

Ich bin es halt so gewohnt.

In dem Wort GEWOHNHEIT steckt doch auch das Wort WOHNEN. Ich sehe es so, dass ich mich mit oder in irgendwas WOHL fühle und deshalb WOHNE ich darin. In der Gewohnheit. Die mir ja auch ein kleines Stück Sicherheit und vielleicht auch sowas wie Geborgenheit gibt. Für mich gehören diese Sicherheitsgewohnheitsstücke einfach dazu.

Und auch wenn ich immer denke, dass man mit einem Partner doch gar nicht nur aus reiner Gewohnheit zusammen sein kann, so denke ich sehr oft, dass viele viele Menschen genau DAS tun. Eben weil sie es so gewohnt sind. Weil sie einander gewohnt sind. Und sich vielleicht auch miteinander recht wohl fühlen. Auch wenn vielleicht keine Liebe mehr da ist. Zumindest nicht so, dass sie sich anfühlt wie Verliebtsein. Aber man ist es gewohnt, zusammen zu wohnen.

Und dann frage ich mich, ob ich sowas auch wollen würde. Eine Beziehung aus lauter Gewohnheit. Und dann denke ich „NEIN!“. Sowas würde ich nicht wollen. Spätestens DANN würde ich meine Gewohnheit wohl ändern wollen.

Aber bis es soweit ist, müßte sich erstmal ein Mann an MICH gewöhnen. Und glaubt mir, das ist nicht einfach! Und dann wieder doch. Er müßte nur mein „wahres Ich“ erkennen… und… sich an mich gewöhnen…. dann wäre die Gewohnheit ganz einfach und vielleicht sogar schön und dann würde sie diesen schalen Beigeschmack verlieren…. und dann wäre es eine schöne Gewohnheit, in der man sich wohlfühlt und in der man aufgehen kann…. und die man zum Leben braucht.

Eben genauso wie Kossi ihre Icons und ihren braunen Lidschatten braucht.

Und ihren White Cappuccino! Denn genau den werde ich mir jetzt kochen. Aus lauter Gewohnheit. Und…. weil ich ihn liebe. Wie soviele andere Gewohnheitsdinge in meinem Leben auch!

Ach ja und dann fällt mir noch ein, dass ich vor 2 Wochen beim Friseur war. Es sollte stufiger werden und deshalb mußte in der Länge einiges ab. Mein Friseur schnitt zunächst die neue Gesamtlänge und hielt mir einen Spiegel hin. Ich dachte „Och… da sieht man ja kaum was!“ Also war ich mutig und sagte „Kannst ruhig noch ein Stück mehr abschneiden!“

Tja…. und seitdem fehlen mir locker 20 cm Haarlänge und ich kann mich derzeit nur ganz ganz schwer daran gewöhnen. Und natürlich lasse ich meine Haare wieder wachsen, denn mir fehlt die Gewohnheit einfach.

Als ich am nächsten Tag ins Büro kam, fragte Naddel-Jolie mich entsetzt:

„Warst du beim Frisööööööööööööör?“

Ich: „Ja, und ich bin total unglücklich damit!“

Sie: „Ja, das kann ich verstehen!“

Ähm… ja… das dazu. Aber okay, andere fanden es wiederum ganz gut und flott und so. Aber solange ich mich noch nicht dran gewöhnt habe, fühle ich mich halt noch nicht wohl und gewohnt damit. Und deshalb gibt es auch kein Foto für Euch 😉

Ich habe aber in der letzten Woche (aus lauter Gewohnheit) eine neue Videorezension gedreht, die in ein bis zwei Wochen online gehen wird und dann könnt Ihr mich (aus lauter Gewohnheit) anschauen. Und bis dahin sind meine Haare auch sicher schon 2 cm gewachsen. Das machen die nämlich auch gerne so aus lauter Gewohnheit hihi

Ich wünsche Euch einen schönen Samstag! Und merke gerade, dass ich heute Morgen mit sehr viel Gewohnheitsgedanken aufgewacht bin und dass es mir mal wieder gut tat, meine Gedanken hier zu ordnen. In der Hoffnung, dass Ihr sie versteht. Und das Ihr wiederkommt. Aus Gewohnheit. Weil Ihr Euch hier vielleicht (hoffentlich) wohl fühlt und vielleicht auch ein klitzekleines bißchen in meiner Welt wohnt!

Oh, bevor ich gehe, fällt mir noch was ein! DAS war nämlich der eigentliche Sinn dieses Eintrages, doch durch meine Plauderei habe ich wohl das Ziel aus den Augen verloren!! 🙂

Ich hatte nämlich gestern mal in den Einstellungen meines Blogs nachgeschaut. Da kann man ja die Layouts ändern und es gibt total schöne Dinge dort. Natürlich auch passende Bilder so mit Büchern und so.

Ich habe dann mal ein wenig getestet und habe mich dann entschlossen, dass alles so bleibt wie es ist. Denn auch, wenn ein anderes Design vielleicht schöner aussehen würde, so würde ich mich in meinem eigenen Tagebuch nicht mehr wohlfühlen.

Die Sonnenblume ganz oben habe ich damals ausgesucht, weil sie eine meiner Lieblingsblumen ist und weil sie das spiegelt, was ich in mir trage. Sonne. Auch wenn es manchmal draußen regnet. Den Optimismus lasse ich mir nicht nehmen. Und das Lachen auch nicht. Und dafür steht die Sonnenblume. Und deswegen bleibt sie da wo sie ist und alles bleibt wie ich es gewohnt bin. Und Ihr auch!

Ich mag es nämlich auch so gar nicht, wenn ich auf eine gewohnte Website komme und auf einmal das Layout anders ist. Das zerstört… Ihr ahnt es schon… mein Weltbild 🙂

In diesem Sinne! Schön, dass wir uns aneinander gewöhnt haben. Meine Gewohnheiten und ich. Und Ihr und ich. Und ich und Ihr. Und wir alle. Und überhaupt.

Ich komme wieder, denn ich bins gewohnt! 🙂

Ich bin wieder hier!

So, nachdem ich gestern Vormittag samt PC zum PC-Doc unserer Stadt gefahren bin (und es mir vorkam, als würde ich mein halbes Leben auf dem Beifahrersitz durch die Gegend kutschieren), kann ich endlich wieder ins Internet. Wahnsinn, wie doof es ist, wenn man will und nicht kann!! Das mußte ich in den letzten Tagen wirklich feststellen.

Die Grafikkarte mußte erneuert werden, aber demnächst werde ich mir wohl einen komplett neuen Rechner zulegen müssen, weil er sehr sehr langsam ist und ich es nicht haben kann, wenn er schneller handelt, als ich denke 🙂

Was Witziges ist natürlich im Laden auch passiert. Ich habe ja die ganze Zeit (ca. 2 Stunden) zugeschaut, was der PC-Freak da so an meinem Baby machte und man kam so ins Gespräch.

Er: „Ihr Rechner ist wirklich sehr sehr langsam.“

Ich: „Ja, das habe ich auch schon festgestellt!“ (Ich muss dazu sagen, dass ich von der Hardware eines PCs ungefähr soviel Ahnung habe wie die meisten Frauen vom Fußball und die meisten Männer von Slip-Einlagen! hihi)

Er: „Wenn Sie ihn schneller haben möchten, müßte bla bla bla… MB… bla… GB… ROM… bla… RAM… bla…. Arbeitsspeicher…. bla.. Windows….“

Ich: „????“

Er: „Na jaaaa… der Rechner ist halt… entschuldigen Sie, wenn ich mich wiederhole… sehr sehr langsam.“

Ich lächele.

Er: „Oder aber bla …. Tower… bla…. Brenner… bla…. Hertz…. bla…. optimal…. bla… Notebook…. bla….“

Ich: „????“

Er: „Natürlich würde es besser sein, wenn Sie sich einen neuen Rechner kaufen, der bla bla… schneller… bla bla…. opitmaler nutzen… bla bla… Vista…. bla bla…. upgrade…. bla bla… Windows 7… bla bla bla….“

Ich: „????“

Öhm ja… so in etwa verlief unser Gespräch. Der Typ lebt natürlich für Computer aber ich doch nicht! Irgendwann fragte er mich dann, wozu ich ein bestimmtes Programm brauche (das liegt als Icon auf meinem Desktop).

Ich: „Damit schaufel ich Videos auf einen Server, damit ein Bekannter mir diese dann aufhübscht.“

Er: „Mh mh mh.“

Stille.

Er: „Darf ich fragen, was das für Videos sind?“

Im Kopf hatte ich natürlich die Antwort „Po**** natürlich!!“ parat, aber ich bin ja sittsam und scheu und rein und sagte deshalb:

„Ich mache so Videorezensionen.“

Er: „????“

Ich: „Über Bücher.“

Er: „????“ Und in seinen Gedanken las ich „Was sind Bücher?“ 🙂

Ich: „Na, ich rede halt so über Bücher und drehe dabei ein Video und dann kommt das zu youtube!“

Bei YOUTUBE hellte sich sein Blick ein wenig auf und er nickte verstehend!

Er: „Ach soooo… also nur so kurze Videos! Okay, längere würde Ihr Rechner nämlich wohl auch gar nicht gebacken bekommen, weil….“

Ich: „Ja, ich weiß, weil er sehr sehr langsam ist!“ 🙂

Auf jeden Fall bin ich ihm sehr dankbar dafür, dass mein Rechner nun wieder funktioniert. Wenn auch… Ihr ahnt es… sehr sehr langsam hihi

*******************************************************************

Endlich konnte ich dann auch meine Mails lesen und ich habe sie teilweise schon beantwortet. Das Witzige ist, dass viele viele Mädels mich fragten, wo man so einen Märchenprinzen herbekommt. Ich habe mal ein wenig gegooglet und siehe da:

MÄRCHENPRINZ

Meiner hat mich gestern Abend allerdings ein wenig enttäuscht. Während ich brav arbeiten war, war er mit seinen Kumpels in einer Kneipe. Und er kam erst mitten in der Nacht nach Hause. SCHWANKEND!!!! Sturzbesoffen!! Deshalb habe ich jetzt auch kein Mitleid mit ihm…. er hängt nämlich wie son Schluck Märchenprinz in seinem Becher:

mini-img_4016.JPG

Aber da muss er jetzt durch!! Und er muss auch durch den Negativpunkt, den ich gerade auf seine Liste gesetzt habe. SOWAS geht mal GAR NICHT!! Ich werde ihn mit ein paar Tagen Nichtbeachtung strafen! Männer muss man von Anfang an richtig erziehen. Wenn man das am Anfang schon schludern lässt, tanzen sie einem doch sofort auf der Nase rum! Neeeee, mit mir nicht lieber Märchenprinz! Unterschätz mich mal nicht!! 🙂

*******************************************************************

So, und jetzt freue ich mich, dass ich gleich bei einer Außentemperatur von gefühlten 76 Grad ins Büro fahren darf. Aber ich freue mich wirklich. Auf die Fahrt natürlich nicht, denn Pauls Klimaanlage kommt gegen die Hitze gar nicht so schnell an und bis ich im Büro bin, fängt es gerade mal an, im Auto kühl zu werden, aber dann steige ich ja auch schon wieder aus.

Allerdings haben wir eine gutfunktionierende Klima-Anlage im Büro und bei schnuckeligen 23 Grad kann man es dort besser aushalten, als mit einem Buch auf der Terasse!! (positives Denken!!) 😉

Schönen Freitag noch Euch allen!

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge