Arachnophobia – Isa-Schwärzenbach-Kolumne

Habt Ihr Angst vor Spinnen? Nein? Dann könnt Ihr Euch glücklich schätzen, denn ICH habe absolut Panik vor diesen ekeligen Tieren.

Aus aktuellem Anlass möchte ich Euch nun mal von ein paar Erlebnissen mit Tieren dieser Art berichten.

Wenn ich irgendwo in meiner Wohnung eine Spinne sehe, dann erstarre ich erstmal zur Salzsäure. Und dann kommen mir folgende Gedanken in den Kopf: Ich schätze die Größe des Tieres ab …. im optimalen Fall ist die Spinne nicht sooo riesig und könnte in den Staubsauger passen. Dann wird der Staubsauger rausgeholt, die Spinne weggesaugt, die ganze Bude gesaugt, der Beutel rausgenommen und direkt in die (natürlich draußen stehende) Mülltonne befördert.

Selbst wenn der Beutel eigentlich noch gar nicht voll ist. Denn es könnte sich ja um eine schwangere Spinne handeln und man mag sich gar nicht vorstellen, was in dem Beutel abgeht, wenn sie entbindet! Milliarden kleiner Spinnen würden sich dann in meinem Staubsauger befinden, sich tummeln, dort spielen und ab und zu käme eine rausgekrochen um mich zu erschrecken! Neeee! Das geht mal GAR NICHT! Also… muss der Beutel weg

DAS wäre der Optimal-Fall! ABER! Was ist, wenn die Spinne zu groß ist? Passiert ist mir das neulich morgens um 06:15 Uhr nach einem Disco-Besuch. Ich war hundemüde und gerade dabei, mir mein T-Shirt über dem Kopf auszuziehen, als ich an der Schlafzimmerwand direkt über dem Bett ne Spinne entdeckte, die definitiv nicht in den Staubsauger gepasst hätte! Sie war bestimmt 46 cm groß. So vom Umfang her. Ok… vielleicht auch ein wenig kleiner. Aber auf jeden Fall riesig!

Isabell Schwärzenbach erstarrt zur Salzsäure. Denk nach Isa, denk nach. Ich starre die Spinne an. Bloß nicht wegschauen, denn sie könnte auf einmal unters Bett krabbeln und nichts ist schlimmer, als eine Spinne, die man entdeckt und die sich dann versteckt. Ich hätte sicher nicht mehr in dieser Wohnung übernachtet. Ich wäre direkt ausgezogen und hätte mein ganzes Hab und Gut einfach da gelassen. Der Nachmieter hätte die Wohnung komplett übernehmen können. MIT Spinne versteht sich!

Ein Blick auf die Uhr. 06:15 Uhr. Gibt es einen Menschen in meinem Umfeld, den ich um diese Uhrzeit anrufen könnte „Kannst Du bitte mal ne Spinne bei mir wegmachen?“ ohne, dass dieser Mensch denken würde, ich hätte n Knall? Nein… gibt es nicht.

Also weiter denken…. ich muss dieses Vieh wegmachen. Egal wie. Ich ziehe mein T-Shirt wieder an. Und krame aus dem Schrank einen dicken Winterpulli raus. Mal angenommen, ich würde die Spinne mit der Hand (die natürlich nicht nackt sein würde!!) zu fassen bekommen und sie würde mir dann doch wieder entfleuchen und es sich in dem Arm des T-Shirts gemütlich machen, um von da aus auf meinen Rücken zu wandern…. aaaah… ich darf gar nicht dran denken!

Also…. Winterpulli an…. Handschuhe rauskramen….. anziehen. Ich stehe wieder vor der Spinne. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass eine Gänsehaut noch aus der Steinzeit stammt. Da haben die Menschen sie gehabt, um sich vor Feinden größer zu machen. Deshalb stellen sich dann auch die kleinen Härchen auf. Für die Spinne muss ich in diesem Moment nicht nur ein riesiger Mensch sein, sondern Goliath. Von oben bis unten komplett behaart.

Denk nach Isa…. Schnell ab in die Küche. Die Küchenpapier-Rolle muss her. Und schnell wieder zurück ins Schlafzimmer. Puh… die Spinne hat sich nicht bewegt. Ich stehe vor ihr…. die halbe Rolle Papier inzwischen um meine Hand gewickelt. Sei ganz tapfer Isa. Es ist nur eine Spinne. Sie wird Dich nicht auffressen. Spinnen sind harmlos. Nur die ganz großen, die Vogelspinnen, die können gefährlich werden… aber diese hier doch nicht.

Obwohl – es könnte eine Mini-Vogelspinne sein. Ein Töchterchen, welches aus dem heimischen Nest ausgebüchst ist und das von seiner Mama sehnsüchtig gesucht wird. Und sie findet den Weg nicht zurück, muss also in Isas Wohnung bleiben und sich dort von Mücken ernähren um zu wachsen und zu wachsen und zu wachsen…. und eines Tages wird sie riesig sein. Riesiger als Isa mit Gänsehaut und abstehenden Haaren!

Denk nach Isa, denk nach!! Wohin mit dem Vieh, wenn ich es vielleicht in meiner Papier-Handschuh-Hand zerquetscht habe? Ins Klo? Klo!! Nix wie hin und schon mal den Klodeckel aufmachen. Gut vorbereitet sein ist schon die halbe Miete.

Meine Katze Cleo guckt mich derweil fragend an. Ich kann in ihrem Blick erkennen, dass sie gerne mit der Spinne spielen würde. Aber wie bekomme ich die Katze an die Wand? Neeee, Cleo, heute nicht. Vielleicht ein anderes mal!

Und wieder stehe ich vor der Spinne. Gut, dass mich niemand sehen kann. Mitten im Sommer stehe ich dort, als wäre ich kurz davor nach draußen zu gehen, um einen Schneemann zu bauen. Ich starre die Spinne an. Ich hypnotisiere sie förmlich. Meine Nackenhaare stellen sich auf bis sie fast an meine Zimmerdecke reichen. Meine Gänsehaut gedeiht prächtig.

Ich halte die Luft an und gehe ein Stückchen näher. Den Arm halte ich ganz weit ausgestreckt von mir weg. Ich wünsche mir gerade, ich hätte 3-m-lange Arme. Ich blicke mich nochmal um zum Klo. Ok, der Weg ist frei. Alles ist bereit. Fehlt nur noch die Spinne in meiner Hand.

Ich schlucke, obwohl ich gar keine Spucke mehr im Mund habe. Ich hole tief Luft. JETZT! Komm Isa, sei kein Feigling! Schnapp sie Dir und ab damit in die Kanalisation. MACH. SIE. WEG.

Ich bin kurz davor es zu tun. Haben Spinnen Augen? Keine Ahnung…. aber ich habe das Gefühl, sie guckt mich traurig an. Sie weiß, dass ihr letztes Stündchen geschlagen hat. Vielleicht will sie noch was sagen? Dass sie ihre Mama vermisst vielleicht? Einen kurzen Moment bekomme ich Mitleid. Aber das verwerfe ich schnell wieder, denn hat denn bittschön mal jemand Mitleid mit MIR? Ich will ins Bett, ich will schlafen, und ich will mich nicht mehr vor Spinnen ekeln!

3, 2, 1….. die Spinne ist meins! Ich quetsche das Küchen-Papier an die Wand. Drücke so fest ich kann. Ich spüre nichts, aber ich habe das Gefühl, ich kann die Beine der Spinne knacken hören. Iiiiiiiiih….. ich schaue weg…. halte den Arm weiterhin weit von mir gestreckt und renne wie verrückt zum Klo.

Ab damit in die Toilette…. und spülen… und nochmal spülen…. und nochmal und nochmal und nochmal. Ich warte ab. Schaue in die Kloschüssel. Nichts. Kein Papier, keine Spinne, nichts. Zur Vorsicht ziehe ich die Klospülung nochmal. Und weils so schön ist mach ich das weitere fünf mal. Die Leute im Haus müssen denken, ich hätte ne Dauersitzung und die Wassergesellschaft wird sich freuen. Aber das ist mir egal.

Denn! Ich bin der Isa-Nator! Ich bin die Heldin meines eigenen Lebens! Ich bin einfach toll!

Ich ziehe mich aus, lege mich ins Bett und denke an die Tierschützer in der Welt da draußen. Vielleicht sollten die ne Notfallnummer veröffentlichen. Dann hätte ich die Spinne nicht getötet, sondern die Nummer angerufen und dann wären sie schön um 06:15 Uhr zu mir gekommen und hätten Esmeralda, wie ich Spinnen manchmal taufe, die jahrelang draußen an meinem Küchenfenster leben, mitgenommen und zurück zu ihrer Mama gebracht!

A propos Mama! Meiner eigenen Mom habe ich gestern schon einen Strauß Blumen geschenkt! Meine Gartenmöbel müssen nämlich in den Keller und da sie von unten sicher voll mit ekeligen, kleinen Spinnen sind, muss Mama sie heute vorher entviechern. Das macht sie jedes Mal so, weil SIE nämlich keine Angst vor Spinnen hat. Und ich bin ihr superdankbar dafür!

Eure Isa…. wie Pisa, nur ohne P

© Andrea Koßmann, 18.08.2007

Elvis lebt!? + Die CD feiert ihren 25jährigen Geburtstag

Ouuuups, da isse ja schon wieder!

Ich bin vorhin mit meinem Auto unterwegs gewesen und habe Radio gehört, als auf einmal der Elvis-Song „In the Ghetto“ angesagt wurde. Seine Tochter Lisa Marie hat den Song neu aufgenommen und singt ihn quasi mit dem King zusammen.

Leute, ich hab eine Gänsehaut bekommen, die man sicher von Marl aus bis nach Chicago hätte sehen können, wenn der Himmel wolkenlos gewesen wäre! Lisa Marie hat dieses unheimlich rauchige, leicht verruchte in ihrer Stimme, was ich auch an der Sängerin Pink so liebe. Der Remix ist unendlich toll und deshalb möchte ich ihn Euch nicht vorenthalten!!

HIER könnt Ihr Euch das Musik-Video anschauen, welches ich übrigens genauso ergreifend gänsehautmachend finde wie den Song selber!

Ich finde, dass Lisa Marie genau die richtige „Duett-Partnerin“ für diesen Song ist!!

Und hier noch ein kleines Schmankerl. Der Songtext….. zum Mitsingen:

In the Ghetto – Elvis and Lisa Marie Presley

As the snow flies
On a cold and gray Chicago mornin‘
A poor little baby child is born
In the ghetto
And his mama cries
‚cause if there’s one thing that she don’t need
it’s another hungry mouth to feed
In the ghetto

People, don’t you understand
the child needs a helping hand
or he’ll grow to be an angry young man some day
Take a look at you and me,
are we too blind to see,
do we simply turn our heads
and look the other way

Well the world turns
and a hungry little boy with a runny nose
plays in the street as the cold wind blows
In the ghetto

And his hunger burns
so he starts to roam the streets at night
and he learns how to steal
and he learns how to fight
In the ghetto

Then one night in desperation
a young man breaks away
He buys a gun, steals a car,
tries to run, but he don’t get far
And his mama cries

As a crowd gathers ‚round an angry young man
face down on the street with a gun in his hand
In the ghetto

As her young man dies,
on a cold and gray Chicago mornin‘,
another little baby child is born
In the ghetto
********************************************************************

Wußtet Ihr außerdem, dass genau heute vor 25 Jahren die erste CD gepresst wurde? Als ich das heute hörte, fiel mir direkt ein Kossi-Anekdötchen ein! Damals hatte ich noch so ne Kompaktanlage, in der sich zwei Tape-Decks, ein Radio und ein Plattenspieler versteckten. Die Leute aus meiner Generation (Summer of ’69) und älter, werden wissen was ich meine. Und da war ich zu seinerzeit so richtig stolz drauf!

Immerhin hatte ich jahrelang vorher die Mal-Sandocks-Hitparade (kennt die noch jemand?) folgendermaßen auf Kassette (die schrieb man damals noch mit „K“) aufgenommen: Ich hatte einen Radiowecker (in den 80ern damals schon richtig hipp!) und einen stinknormalen Kassettenrekorder. So einen flachen, auf dem ganz vorne rieeeeesige Bedienknöpfe waren. Auf jeden Fall hab ich dann immer den Lautsprecher des Radioweckers auf das Mikro des Kassetten-Rekorders gelegt und wenn ein Song kam, den ich mochte, habe ich die Tasten „Start“ und „Aufnahme“ gedrückt und aufgenommen. Und weeeeehe, es kam jemand zur Tür rein!!!! Dann hieß es „Pssssssssssst, ich nehm grad auf!“

Und normalerweise hatte man das Gequassele von Mal Sandock (den ich über alles liebte und von dem ich sogar ne Autogrammkarte hatte! Ich war supertraurig, als die Sendung damals abgesetzt wurde!) mit auf der Kassette, aber das war egal. Ich war stolz drauf, überhaupt Songs aufnehmen zu können!

Nun denn, die CD´s zogen immer mehr in die Läden ein und die Schallplatten wurden immer seltener. Dennoch habe ich mir meine Lieblingsmusik immer wieder als Schallplatte gekauft. Ich wollte einfach nicht zu diesen neumodernen CD-Dingern greifen! Außerdem hatte ich ja eh keinen CD-Spieler.

Und dann kam eines Tages die Wende. Ich meine damit jetzt nicht die, als die Mauer fiel, sondern die, dass Kossi sich entschied, nun doch auf CD umzusteigen. Und das kam so:

Ich war damals in der Karstadt-Plattenabteilung und suchte mir eine CD aus, von der ich jetzt natürlich nicht mehr weiß, welches es war. Ich stiefelte damit zur Kasse und fragte die Verkäuferin, blauäugig und unschuldig wie ich nun mal manchmal bin: „Entschuldigung, haben Sie die auch auf Schallplatte?“

Die Verkäuferin riß die Augen auf, schnappte nach Luft und ich dachte, sie würde jeden Moment nach einem Sauerstoffzelt rufen, als sie entrüstet und laut (!) fragte: „AUF SCHALLPLATTE???????????????“ Die um mich rumstehenden Kunden schauten mich an, als hätte ich 36 fette Warzen im Gesicht, übelriechende Körperausdünstungen oder neonpinkfarbene Augen mit Laserblick!!

„Öhm….“ Ich nahm die CD wieder in die Hand… schaute die Verkäuferin leicht lächelnd, völlig eingeschüchtert und verlegen an und flüsterte „Okaaaaaaaay, ich leg die dann mal wieder zurück“…. und ging dann direkt nach nebenan in die Elektro-Abteilung um nach einem CD-Spieler Ausschau zu halten 😀

Und wenn ich ehrlich bin, trauere ich den guten alten Schallplatten-Zeiten heute immer noch nach! Deshalb habe ich wohl auch meine Plattensammlung nie weggeworfen. Sie steht unten im Keller und wartet drauf, dass ich irgendwann nochmal an einen Plattenspieler komme um die Scheiben aufzulegen. Ich liebe dieses leichte Gekratze der Schallplatten, die ich in meiner Jugend rauf und runter gespielt habe. Ich mag es, wenn die Platte springt und ich die Nadel ein Stückchen weiter rücken muss. Hey Leute, das sind die good old times, die ein jeder von uns erlebt hat. Das ist Romantik!!

Diese Zeiten gehören zu unserer Vergangenheit genauso dazu wie die Zukunft, die auf uns wartet. Ich werde mich wohl nie im Leben von meinen Schallplatten trennen. Auch wenn sie in den letzten Jahren doch eher ungehört waren…. irgendwann kommt die Zeit, in der sich sie rauskrame…. irgendwann…. und das ist auch gut so!

In Gedenken an die gute alte Schallplatte….
Kossi
🙂

Herzklopfen?

Naaaa? Bei wem hat das Herzchen heute morgen noch ein wenig schneller geklopft beim Aufrufen meines Tagebuches? 😉 Also bei MIR war es definitiv so, denn die Seite war auf einmal verschwunden! Oh gott….. mein Tagebuch ist weg… mein Leben hat sich aufgelöst… vielleicht existiere ich jetzt nur noch in einer Parallelwelt….Ich mußte in den Spiegel schauen, um zu sehen ob ich überhaupt noch da bin…..ok, real war ich da! Sogar Fridolin, der riesen Pickel auf der linken Seite meines Kinns…. aber warum bin ich virtuell verschwunden????? WAS IST DA LOS?????

Aber keine Panik meine Lieben…. es war nur ein Upgrade meines Providers nötig und schon gibt es meine Tagebuch-Welt wieder. Allerdings ist jetzt hier im Background (den IHR natürlich nicht sehen könnt) alles in englisch. Ok…. hab ich in der Schule mal gelernt…. aber die ganzen spezifischen Begriffe kenne ich nun auch nicht gerade… da muss ich wohl meinen „Producer“ ab und zu um Hilfe bitten 😉

Wäre aber wirklich mal schön, zu wissen, wer heute morgen auf Entzug war! Vielleicht hätte ich mit dem Upgrade auch mal ne Woche warten sollen hihi… so ein kleines bißchen masochistisch veranlagt bin ich vielleicht doch 😉

Wie dem auch sei…. heute ist bereits mein letzter Urlaubstag. Ist das nicht der Hammer????? Die Zeit ist soooo schnell vergangen und ich habe viele viele Dinge gemacht, die mir Spaß gemacht haben. Langeweile? Hatte ich zu keiner Sekunde. Sogar mit dem Wetter hatte ich einigermaßen Glück. Waren ja doch ein paar herrliche Sonnentage dabei.

Und bezüglich meiner Schreiberei hat sich auch einiges getan in den letzten beiden Wochen. Aber ich werde nicht alles auf einmal hier posten. Ihr sollt ja wiederkommen. Und das jeden Tag! hihi… nur soviel sei schon mal verraten: Ich habe eine Anfrage eines Internernet-Radios bekommen… sie möchten gerne eine „Kossi-Sendung“ machen. Ich werde dann dort viel über mich, meine Schreiberei und meine Texte erzählen. Und Ihr könnt alle dabei sein! Ich freu mich schon drauf…. quasseln kann ich ja 😉 Wird nur komisch sein, wenn auf einmal 47 Millionen Menschen zuhören… ok… vielleicht sind es auch nur 100…. aber komisch wird es dennoch sein.

Also, seid gespannt, wenn es wieder heißt:

Kossis Life goes on 😀

See ya!

Und nochmal “Kossi goes Media”

Heute in der Marler Zeitung .

Den kompletten Artikel findet Ihr wie gewohnt in den Pressestimmen.

Extrem laut und unglaublich nah

Ich habe in den letzten Tagen ein einfach unglaubliches Buch gelesen und gerade die Rezension dafür in meine Lesewelt gesetzt und sie bei amazon und dem Buch-Club gepostet. Da mich ein Buch noch nie auf diese Art und Weise „umgehauen“ hat, möchte ich Euch meine Empfehlung auch hier im Tagebuch zeigen.

Extrem laut und unglaublich nah

Event-Buch der Extraklasse

Wahrscheinlich habe ich in meinem Leben mehr Bücher gelesen, als manche Menschen sich die Schuhe zugemacht haben. Vielleicht habe ich sogar mehr Bücher gelesen, als es Regentropfen bei einem stürmischen Gewitter gibt. Aber dennoch muss ich nun, fast sprachlos, zugeben, dass ich noch nie ein Buch wie dieses gelesen habe.

Schon nach den ersten 50 Seiten habe ich mich gefragt ‚Was bitteschön ist das für ein Buch????‘ Auf dem Cover steht ‚Roman‘. Aber…. ist es das? Es ist kein Liebesroman, obwohl Liebe in ihm steckt. Es ist kein Thriller, obwohl es spannend ist und neugierig macht. Es ist keine Tragödie, obwohl es traurig macht. Es ist kein Rätsel-Buch, obwohl Fragen gestellt und Antworten gegeben werden. Es ist kein Comedy-Buch, obwohl es zum lachen bringt. Und es ist kein Buch aus dem Gefrierschrank, obwohl man eine Gänsehaut bekommt.

Irgendwann bin ich dann zu dem Entschluss gekommen, dass dieses Buch für mich ein ‚EVENT-BUCH DER EXTRAKLASSE‘ ist. Es ist nicht nur einfach ein Buch, in welchem sich vollgeschriebene Seiten befinden. Dieses Buch wurde schon nach den ersten Seiten mit echtem Leben gefüllt. Der Autor hat nicht nur geschrieben, sondern mich tatsächlich in die Welt des kleinen Oskar hineingerissen. Was er mit Worten geschrieben hat, hat er mit Fotos, Bildern und Zeichen unterstrichen. Jede Seite, die ich umblätterte, gebar in mir den Gedanken ‚Was wird mich erwarten?‘ und teilweise fühlte ich mich wie das Kind, welches kurz vor Weihnachten heimlich in die Schränke der Eltern geschaut hat, um dort die Neugier aufgrund der Weihnachtsgeschenke zu befriedigen.

Das erste Buch des Autors (Alles ist erleuchtet) kenne ich bisher nicht, werde es mir aber in den nächsten Tagen kaufen. Ich kann den Schreibstil kaum in Worte fassen. Der kleine Oskar hat seinen Vater bei dem unglaublichsten Terror-Anschlag, den die Welt kennt, im World Trade Center verloren. Als er einen Schlüssel findet, den sein Vater anscheinend versteckt hatte, macht er sich auf die Suche nach dem passenden Schloss und erlebt dabei die irrsinnigsten Geschichten.

Wortgewandt läßt Jonathan Safran Foer uns teilhaben an Oskars Suche, aber auch an dem Leben seiner Eltern und seiner Großeltern. Zu keiner Zeit wurde das Buch langweilig. Es hat mich nachdenklich gemacht, berührt, gefesselt und ich hatte wirklich das Gefühl, ich würde Seite an Seite mit Oskar durch New York laufen.

Obwohl diese Rezension recht lang geworden ist, muss ich unterstreichen, dass mich das Buch auf seine Art sprachlos gemacht hat. Es ist toll! Es ist ‚extrem laut und unglaublich nah‘, aber genauso auch ‚extrem leise und unglaublich weit entfernt‘. Etwas nie da gewesenes hat mich mehr gefesselt, als ich je geglaubt hätte.

Zeitungsartikel

Heute in der WAZ

Den kompletten Artikel findet Ihr unter den „Pressestimmen“ in Kossis Welt.

Short-Story by Kossi proudly presents: Isa(bell) Schwärzenbach

Eine Mischung aus erlebtem, gefühltem und natürlich vieeeel fiktivem 😉

Wenn Frank anruft!

Samstag, irgendwann im August

6:00 Uhr: Ich wache auf. Die Sonne ist schon aufgegangen und hinterläßt ein paar Strahlen, die sich an der Wand in kleinen Rillen zu erkennen geben, denn die Jalousien sind nicht ganz runtergelassen. Ich wollte nicht unnötig lange schlafen, denn heute will FRANK anrufen!! Und wenn die Sonne in mein Schlafzimmer scheint, werde ich sehr früh wach. Und das ohne Wecker! So also auch heute.

Ich springe aus dem Bett und hüpfe galant unter die Dusche. Ich möchte alles erledigt haben, wenn der lang ersehnte Anruf kommt. Ich weiß ja nicht, ob Frank ein Frühaufsteher ist oder ein Langschläfer. Aber ich möchte gewappnet sein.

06:10 Uhr: Ich setze mich ins Auto und fahre zu unserem Mini-Markt, bei dem es schon ab 6 Uhr frische Brötchen gibt. Dann schnell wieder nach hause.

06:30 Uhr: Habe inzwischen gefrühstückt und sitze nun auf der Couch. Ich habe das Radio angeschaltet (RTL-Radio) und schaue mir meine Gardinen an. Der Telefonhörer liegt neben mir.

07:00 Uhr: Die Gardinen könnte ich eigentlich mal wieder waschen! Wenn ich sie aber jetzt abnehme, dann muss ich in den Keller! Und was ist, wenn Frank genau DANN anruft? Ok…. ich könnte den Hörer mit nach unten nehmen. Aber wenn es dann klingelt, wenn ich im Keller bin und ich dann sozusagen „mit ihm“ wieder nach oben gehe, könnte ich außer Atem kommen und ich mag es nicht, wenn jemand ins Telefon stöhnt und hechelt. Also verwerfe ich den Gedanken ans Gardinen waschen wieder.

08:00 Uhr: Inzwischen habe ich den Fernseher angeschaltet und zappe mich durchs Programm. Vom Nichtstun wird mir kalt und so decke ich mich mit meiner Kuscheldecke zu. Das bekommt Cleo, meine Katze mit, und es dauert nicht lange, da springt sie auf meinen Bauch und macht es sich dort gemütlich.

09:30 Uhr: Nachdem ich ca. 3945442743924 mal mit der Fernbedienung gezappt habe, ist die Batterie leer. Ich suche und suche und suche nach einer neuen. Aber…. ich finde keine…. ich könnte mich schnell ins Auto setzen und eine kaufen… und was ist, wenn Frank dann anruft???? Dann bin ich nicht da! Nein! Das kann ich nicht bringen.

10:00 Uhr: Ich bin mit dem Telefonhörer nach nebenan zu meinem Nachbarn gegangen und habe dort eine Batterie geschnorrt. Gleichzeitig gab er mir das Paket Zucker wieder, welches ich ihm vor einem Jahr geliehen habe. Es ist schön, so tolle Nachbarn zu haben.

11:30 Uhr: Frank hat immer noch nicht angerufen. Ob mein Telefon kaputt ist? Ich überlege. Es war schon mal kaputt. Damals. Als ein Freund von mir neue Fußleisten ans Laminat gemacht hat und so die komplette Telefonleitung 12 mal durchbohrt hat. Er konnte schließlich nicht wissen, dass das Telefonkabel direkt darunter verlief. Mein Dad wußte es aber! Nachdem ich ihn (über Handy) angerufen hatte um zu fragen, warum mein Telefon wohl nicht mehr ging, nachdem mein Bekannter gebohrt hatte, sagte er unschuldig „Da verläuft doch das Telefonkabel!!! Ähm… hatte ich das nicht gesagt?“ „NEIN PAPA, das hattest Du NICHT gesagt!!!“

Ok, das Kabel ist inzwischen aber repariert worden…. ich nehme mein Handy und wähle meine eigene Festnetznummer. Vielleicht hat die Telefongesellschaft ja ne Störung. Diddddeldiddelding…. diddddeldidddelding… es klingelt. Also funktionieren tut es schon mal.

12:30 Uhr: So langsam bekomme ich Hunger und schäle mir einen Apfel. Ich steh in der Küche, als ein großer LKW am Haus entlang fährt. Das Fenster ist auf und ich höre den ohrenbetäubenden Lärm. Oh je!!! Hör ich das Telefon überhaupt noch???? Wenn Frank jetzt anruft! Ich stürze in Nullkommanix ins Wohnzimmer, grabsche nach dem Hörer und nehme ihn mit in die Küche.

14:00 Uhr: Ich sitze wieder auf der Couch. Draußen scheint die Sonne. Mit Sicherheit hat die Temperatur bereits 30 Grad erreicht. Ich möchte aber nicht auf den Balkon gehen. Denn es könnte sein, dass wieder ein großes, lautes Auto draußen vorbeifährt und ich dann das Telefonklingeln nicht höre. Ich rufe noch einmal meine eigene Nummer vom Handy aus an. Es klingelt.

15:00 Uhr: Ich höre, wie Kinder draußen vorm Haus spielen…. und ich mache alle Fenster zu. Das Gekreische könnte das Telefonklingeln übertönen. Und die Fahrten mit den Bobbycars sind auch nicht gerade die leisesten.

16:00 Uhr: Frank hat immer noch nicht angerufen. Ok, vielleicht ist er beschäftigt. Sicher putzt er sein Auto. Würde ich sonst bei diesem tollen Wetter ja auch machen.

17:55 Uhr: Ich vernehme einen Klingelton! WAS IST DAS???? Jaaaa, mein Telefon klingelt!!!!! Wie gut, dass ich es direkt in meiner rechten Hand halte! Ich brauche nur auf den kleinen blauen Knopf drücken und nehme das Gespräch an. Ich räuspere mich kurz, setze mich gerade hin…

„Schwärzenbach?“
„Huhuuuu Isa, Sylvie hier! Ich wollte fragen, ob ich nachher mal vorbeikommen soll!“
„Ähm… heute ist schlecht… ich hab noch was vor!“
„Ach ja. Was denn?“
„Ich… ähm… muss Gardinen waschen!“
„Jetzt noch???? Es ist doch schon fast abends!“
„Na und? Die Gardinen sind halt auch abends mal schmutzig“
„Mh… schade….“

Mir fällt ein, dass Frank genau in dem Moment anrufen könnte, in dem ich mit Sylvie telefoniere!!!! Und dann wäre BESETZT!!!! Oh Gott!!

„Du Sylvie, ich muss ganz schnell auflegen! Ich hab Durchfall!“

Klack – aufgelegt.

Ich werde ihr später ne SMS schicken und schreiben, dass ich noch ne Stunde auf dem Klo saß. Und dann doch nicht mehr zum Gardinenwaschen gekommen bin. Dann war wenigstens nur die Hälfte gelogen.

20:00 Uhr: Ich öffne vorsichtig die Balkontür. Die Straße ist ruhig. Aber was rieche ich da? Einen Grill? Gebratenes Fleisch? Ich höre Leute lachen und schaue vorsichtig über die Balkonbrüstung.

Genau in dem Moment schaut mein Nachbar Tom hoch.

„Hey Isa, hast Du Lust runterzukommen? Wir grillen!“
„Ähm… Du… is ganz schlecht heute“
„Ach komm, hab Dich nicht so! Wir haben nette Leute zu Besuch. Könnte ein sehr lustiger Abend werden!“
„Nee Du… ich hab….“ ich überlege… was sag ich? Was sag ich?
Ich flüstere „Du, ich hab Durchfall! Is echt schlecht heute!“
„DURCHFALL????? Oh je Du arme!“

Erst jetzt entdecke ich die anderen Menschenköpfe, die sich unten im Garten tummeln. Alle starren mich an. Ich stehe auf dem Balkon, grinse, bin knallrot im Gesicht und sage höflich „Ähm… guten Abend! Ich werd dann mal….“

Ich schließe die Balkontür, mache die Jalousien runter und setze mich wieder auf die Couch. Den Telefonhörer halte ich immer noch in der Hand, aber ich wechsel die Position, indem ich ihn aus der rechten Hand in die linke gebe.

Gelangweilt schaue in mich in meiner Wohnung um. Auf Fernsehen habe ich keine Lust. Auf Musikhören auch nicht. Also werde ich wohl lesen. Das lenkt ab und läßt die Zeit vergehen. Was Frank wohl gerade macht? Ob er an mich denkt? Was wird wohl dazwischengekommen sein? Hoffentlich ist ihm nichts passiert.

22:00 Uhr: Irgendwie müde und schlaftrunken wandere ich vom Wohnzimmer ins Schlafzimmer…. ich zähle Schafe… 1, 2, 3…. und dann falle ich in tiefen Schlaf.

Sonntag, immer noch irgendwann im August

09:00 Uhr: Ich schrecke aus dem Schlaf hoch. Weil ich ein Piepen höre. Es kommt aus meiner linken Hand. AUS MEINER LINKEN HAND??? Wie geht das denn? Ich schaue nach und sehe direkt den Telefonhörer. Das Akku-Symbol blinkt. Der Akku ist leer. Na toll. Und wie lange schon? Was, wenn er schon die ganze Nacht leer war, ich das Piepen aber nicht gehört hatte, weil ich so tief und fest geschlafen hatte? Vielleicht hat Frank in der Zwischenzeit angerufen. Vielleicht mitten in der Nacht. Weil er eine solche Sehnsucht nach mir hatte. Oh. Mein. Gott. Ich habs vermasselt!!

10:00 Uhr: Es klingelt an meiner Wohnungstür. Ich drücke auf und vor mir steht Sylvie. Ihr Mann Fred und die beiden Kiddies hinter ihr. Alle braun gebrannt.

„Isa, gehts Dir immer noch schlecht? Du schaust so blass aus! Wir waren den ganzen Tag im Garten gestern und sind alle schön braun geworden! Ist alles ok bei Dir?“

„Joa, ich denke schon Sylvie. Mein Problem ist nur: Ich bin Single. Da is man schon mal blass……“

Was ich nicht sage ist, was ich denke: „Wenn man auf einen wichtigen Anruf wartet, sollte man alles dafür tun, diesen nicht zu verpassen. Man wird sonst nie erfahren, was passiert wäre, wenn der Anruf rechtzeitig gekommen wäre!

Montag, und immer noch August

10:00 Uhr: Ich sitze an meinem PC und checke meine Mails. Aaaaah, da ist ja eine von Frank!!!!

„Liebe Isa, ich habe am Samstag festgestellt, dass ich Deine Nummer nicht im Telefon gespeichert hatte. Könntest Du sie mir bitte nochmal geben?

Ich hoffe, Du hast jetzt nicht meinetwegen den ganzen Samstag neben dem Telefon gehockt……….“

„Lieber Frank, nein nein um Gottes Willen! Ich war eh beschäftigt! Habe alle Gardinen gewaschen. Dann war ich draußen! Den ganzen Tag! Ich habe die Sonne genossen, mit den Kindern auf der Straße gespielt und abends war ich noch zum Grillen und habe mit supernetten Leuten die halbe Nacht draußen gesessen! Da hätte ich das Telefonklingeln sicher eh nicht gehört!“

Bis bald,

Eure Isa…. wie Pisa, nur ohne P

© Andrea Koßmann, irgendwann im August

*******************************************************************

Isabell (genannt Isa) Schwärzenbach wird Euch demnächst noch öfter mit ihren Stories „beglücken“. Sie ist Mitte 30 und nicht Ende 30. Da legt sie Wert drauf!! Außerdem ist sie Single, ein wenig durchgeknallt, manchmal naiv aber dennoch nicht gerade auf den Kopf gefallen, und sie würde alles dafür tun, DEN Mann für´s Leben endlich kennenzulernen. Ansonsten ist sie aber ganz ok, erlebt viele Dinge, die einfach erwähnenswert sind und ich finde sie zudem äußerst interessant!

Deshalb habe ich sie als Kolumnen-Schreiberin engagiert! Ab und zu wird sie Euch Geschichten aus ihrem Leben berichten. Ähnlichkeiten mit noch lebenden oder bereits verstorbenen Personen sind natürlich beabsichtigt und werden Eure Phantasie ankurbeln. Es ist nicht alles Gold, was glänzt und noch lange ist nicht alles real, was so scheint 😉

Das ist mein SuB!

Heute möchte ich Euch gerne mal meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) vorstellen! Hab mir mal die Mühe gemacht und Euch eine Liste aufgestellt mit den wichtigsten Büchern, die hier noch darauf warten, gelesen zu werden!!

Kalte Asche von Simon Beckett

Bei lebendigem Leib von Souad

Jung, blond, tot von Andreas Franz

Kalte Herzen von Tess Gerritsen

Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safranfoer

Glennkill. Ein Schafskrimi von Leonie Swann

Gefährliche Begegnung von Linda Howard

Das zweite Königreich von Rebecca Gablé

Bis ich dich finde von John Irving

Drei Frauen und ein Bräutigam von Sarah Harvey

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod Folge 2 von Bastian Sick

Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier

Die Truhen des Arcimboldo. Nach den Tagebüchern des Heinrich Wilhelm Lehmann von Hanjo Lehmann

Der Mann aus Sankt Petersburg / Die Löwen von Ken Follett

Die Vergebung von Tim Griggs

Mein “Herzgestöber” kommt in die Anthologie “Liebe in all ihren Facetten”

Gerade eben habe ich einen seeeeehr schönen Brief vom Lichtstrahlverlag bekommen! Ich hatte vor einigen Monaten mit meinem Liebesgedicht „Herzgestöber“ an dem Gedichtwettbewerb 2007 zum Thema „Liebe in all ihren Facetten“ teilgenommen. Und heute bekam ich die Nachricht, dass unter 1.400 Einsendungen, mein Text in einer hochwertigen Anthologie veröffentlicht wird!!

Wenn das kein Grund zur Freude ist!! 🙂

Damit Ihr wißt, wovon ich spreche, habe ich hier mal den Link zur Website:
Gedichtwettbewerb 2007

Herzgestöber

Wie ein lauer Sommerwind
hat Dein Sein irgendwann
mein Herz berührt.

Hast mich im Sturm erobert,
und eine Gänsehaut auf meine
Seele gezaubert.

Versprich mir, dass der Wind
in unseren Gefühlen nie still stehen wird.
Lass uns die Tornados der Liebe
gemeinsam durchleben.

Ich wünsche mir
Sonne, Regen,
Schnee und Wind,
Frühling, Sommer,
Herbst und Winter
in unseren Herzen.

Denn für dieses

Herzgestöber

liebe ich Dich.

© Andrea Koßmann

Angstmachende Bücher

Gestern war ich im Club Bertelsmann. Mein „Quartalsbuch“ war fällig. Ich habe echt lange gestöbert…. denn die meisten Bücher (gerade die aus der Bestseller-Liste) kannte ich bereits oder aber sie bedienten nicht meine bevorzugten Genres.

Gegriffen habe ich dann letztendlich zu Kalte Asche von Simon Beckett.

Zuhause habe ich mir die Rezensionen bei amazon angeschaut und entdeckt, dass das Buch eigentlich der Nachfolger von dem Thriller Die Chemie des Todes ist.

Also hat Kossi WAS gemacht? Genau! Den ersten Teil auch direkt bestellt 😉 Auch wenn ich gelesen habe, dass die Bücher in sich abgeschlossen sind, habe ich es lieber, Bücher der Reihenfolge nach zu lesen.

Habt Ihr Euch die Cover von den Büchern schon mal angeschaut? Wenn nicht, dann macht es mal! Da bekommt man echt schon Angst, wenn man das Buch nur sieht! Ich hoffe, dass der Inhalt genauso thrillig ist!!!! Denn von schlechtgemachten Thrillern, die hochlobend angeboten wurden, habe ich in letzter Zeit einfach genug gelesen. Also… ich bin gespannt, wieviel Blut fließen wird und wie oft ich beim Lesen wegschauen muss und mir sage „Mach diese Bilder aus meinem Kopf weg!!!!“

Das hatte ich übrigens zuletzt bei dem Thriller Der siebte Tod von Paul Cleave. Wer das Buch noch nicht kennt: KAUFEN!!

Gerade in der Mitte des Buches war es sowas von ekelig, dass ich wirklich wegschauen und ne kleine Pause machen mußte. Aber guuuuut wars! Ok, wäre ich ein Mann hätte ich wohl gar nicht mehr weitergelesen, denn schon als Frau habe ich irgendwie mitgelitten 😉

****

Gestern nachmittag war ich dann bei meiner „Buch-Freundin“ Renate (liebe Grüße mal von hier aus! Ich weiß, dass auch sie täglich in mein Tagebuch schaut!! ;-)) Der Nachmittag war toll und ich finde, wir sollten das öfter machen! Beim nächsten Mal kannst Du ja ein wenig Sonne bestellen, damit wir auf Deiner schönen Terasse sitzen können 🙂

Sie ist die einzige Person, der ich meine Bücher leihe! Das hat zwei ganz einfache Gründe: Ich bekomme die Bücher innerhalb von 1 – 2 Tagen wieder und man sieht nicht, dass sie sie gelesen hat! Ich frage mich, wieso ein Mensch SO dermaßen schnell lesen kann!! Ich will das auch können! Habe mal einen Bericht übers „Schnell lesen“ gesehen… vielleicht sollte ich einfach mal so einen Kurs belegen. Vielleicht schaffe ich dann noch mehr als 85 Bücher pro Jahr 😀

Wetter: Strömender Sonnenschein, kalt, herbstlich
Amazon-Rezensenten-Stand: Platz 803 (die 500 naht mit schnellen Schritten) 😉
Persönliches Befinden: Guuuuut, weil Urlaub
Lust auf: White Cappuccino von Krüger…. und den mach ich mir jetzt auch!

See you!

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge