Leipziger Buchmesse

Von heute bis Sonntag findet die alljährliche Buchmesse in Leipzig statt.

Auch diesmal werden wieder einige Anthologien, in denen ich vertreten bin, dort ausgestellt.

Also, wer in der Nähe wohnt oder einfach nur so Zeit und Lust hat: Einfach mal hinfahren. Ein Besuch lohnt sich mit Sicherheit!

Jerry: “Jemand denkt an mich…. und küsst ne andere…”

Eine Katze mit Schuckauf!! :-O

Sowas gibt es?? Tja, hätte ich es heute morgen nicht mit eigenen Augen gesehen, hätte ich nicht gedacht, dass Katzen tatsächlich Schluckauf haben können! Aber meine kleine Jerrymaus (männlicher Name -> weibliche Katze! In Kossis Welt ticken die Uhren nun mal manchmal etwas anders als anderswo hihi) hatte diesen heute!

Sie saß neben mir, schaute mich an und auf einmal „Hicks“…. mh…. ok, sie hatte gerade getrunken und dann entfleucht ihr schon mal son kleines internes Rülpserchen 🙂

„Hicks“…. aber gleich zweimal? Mh….

„Jerry, was ist denn mit Dir?“

Große Augen schauen mich an, als wenn sie mir etwas sagen möchten….

„Hicks“….

„Sag mal, hast Du echt Schluckauf?“….

„Hicks“….

Ich konnte mich schon kaum halten vor Lachen… hach…. herrlich…. das sah so göttlich aus!!

„Hicks“…..

„Jerry, da denkt jemand an Dich und küsst ne andere….!“….

…. ähm… Katze? 😉

In diesem Sinne: HICKS…. 😀

Jerry….. denkt IMMER an mich und würde dabei NIE ne andere küssen

🙂

Werbung ganz nach Kossis Geschmack ;-)

Eigentlich mag ich Fernseh-Werbung überhaupt nicht. Manchmal warte ich allerdings doch ganz sehnsüchtig drauf. Nämlich wenn meine 2 – 3 L Mineralwasser, die ich mindestens am Tag zu mir nehme, meinen, sie müßten gerade während eines Spielfilms in die Kanalisation wandern. Dann kommen mir die Pausen zwischen den Werbeblöcken manchmal verdammt lang vor hihi 😀

Aber um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: Werbung im Fernsehen finde ich überwiegend langweilig und überflüssig. Es sei denn, sie ist witzig!! Und gerade ganz aktuell finde ich diese hier echt zum Schießen:

An der Käsetheke

Und wer immer noch mein absoluter Lieblingswerbetyp ist, können sich einige sicher denken, denn ich habe ihn vor Monaten schon mal hier vorgestellt! Genau! Der Peter! Von Frosta! Sooooo ein Schmackofatz-Typ. Ich glaube, der sollte mal mit Julian McMahon zusammen ein paar Folgen Nip/Tuck drehen…. dann bräuchte Kossi weder Werbung im Fernsehen noch Bücher … mjam mjam…. aber schaut selbst:

Peter von Frosta

„Petaaaaaa, willste nich rüberkommen?“ Ich glaub, den richtigen Augenaufschlag dafür hätte ich schon 😀 …. „Der Fisch ist so frisch, wie ich geil bin!“ WOW! What a man!!

Und ich schwöre, das sind genau die Darsteller, die auch die „normale“ Frosta-Werbung machen. Und ich schwöre auch, dass ich ihn letzten Freitag zum ersten Mal im TV gesehen haben! Und zwar um 23:30 Uhr auf SAT 1. Ich dachte, ich seh nicht richtig, denn irgendwie dachte ich immer, es sei nur ein Gerücht, dass die Werbung tatsächlich nicht nur bei youtube sondern auch im Fernsehen gesendet wird.

Und jetzt weiß ich auch, warum bei Peter dauernd besetzt ist, wenn ich ihn mal anrufen möchte:

Geteilte Töpfe
Einfach nur geil oder?! 😀

Anthologie “Tschernobyls Tränen der Hoffnung”

Gerade frisch erschienen ist die Anthologie Tschernobyls Tränen der Hoffnung, in der ich mit drei eigenen Texten vertreten bin.

Am 26. April 2008 jährt sich der Tag der Reaktor-Katastrophe zum 22. Mal. Aus diesem Grunde rief Katja Heimberg, die Herausgeberin, diese Anthologie ins Leben. Mit dem Kauf dieses Buches wird das Hilfsprojekt der Aktion Tschernobyl-Hilfe e. V. in Hildesheim unterstützt.

Ich mache sehr gerne bei diesem Hilfsprojekt mit und freue mich, dass man mit dem Kauf dieses Buches dazu beitragen kann, den Menschen in Tschernobyl zu helfen, die auch heute noch mit den Folgen leben müssen.

6 Jahre Nichtraucher!

Genau heute vor 6 Jahren habe ich meine letzte Zigarette geraucht! An alle, die mich nur als Nichtraucherin kennen: Jaaaaa, die Kossi hat es echt mal getan! Auch wenn man sich das heute gar nicht mehr vorstellen kann.

Schon mit 15 Jahren habe ich damals das erste Mal „gepafft“. Irgendwie wollte man dazu gehören und nicht dumm rumstehen, wenn die anderen Mädels in der Clique geraucht haben. Ich kann mich echt noch an den alleresten Lungenzug erinnern:

Meine Mädels und ich standen im Jugendheim auf dem Damenklo und reichten eine Reyno-Menthol-Zigarette (iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih) im Kreis rum. Während im Hintergrund Thomas Anders sein „You´re my heart, you´re my soul“ trällerte, zog ich gaaaanz vorsichtig an dem Glimmstengel und atmete dann so tief wie möglich ein. Es kratzte ein wenig, aber ich mußte nicht husten. Ich hatte es zuvor ja schon einge Male geübt! Und dann mußte man sich vor den Spiegel stellen und laaaangsam ausatmen! „Jaaaaa, es kam was!!!! Habt Ihr gesehen???? Da kam Rauch raus!“

Und dann war Kossi auf einmal cool! Ok, cool war ich mit meiner Popper-Frisur und dem Bravo-Starschnitt von Shakin´ Stevens sicher vorher auch schon, aber auf einmal war ich so RICHTIG cool! Aus heutiger Sicht total verrückt, aber damals war es halt so.

Na ja… und dann rauchte man halt. Heimlich natürlich. Irgendwie dachte man nicht mal dran, dass die Eltern den Rauch in den Zigaretten riechen würden. Aber natürlich taten sie es! Sie erwischten mich sogar einmal beim Rauchen. Ok…. ich war ein wenig leichtsinnig und stand mit einer brennenden Kippe draußen an der Tür meiner damaligen Lieblings-Jugend-Kneipe (Das war BESONDERS cool!! „Hey, ich bin so mutig und rauche DRAUSSEN in der Öffentlichkeit!“), als auf einmal das Auto meiner Eltern ganz langsam daran vorbeifuhr und mich vier Augen entrüstet anstarrten. Ich ließ die Kippe ganz nebenbei fallen, so als wenn nichts wäre, und ging zum Auto…. völligst unschuldig…. „Oh,…. hallo… was macht Ihr denn hier?“

„Komm nach hause! SOFORT!“ Schluck.

Ich glaube, so schnell bin ich noch nie mit dem Rad gefahren wie damals. Es ging um die Tour de France, es ging um mein Leben. Ab nach hause. In Turbogeschwindigkeit. Es war fast wie beamen. Und dann kam die Standpauke. Verbieten konnten sie mir das Rauchen nicht, denn sie waren ja nicht ständig in meiner Nähe. Aber sie klärten mich über die Risiken auf. Risiken? Ach was… hallo? Ich war mittlerweile schon 16 und alle anderen kriegen Lungenkrebs, aber ICH doch nicht!

Die Risiken sieht ein Raucher doch eh nie. Denn würde er sie sehen, würde er ja nicht rauchen.

So gingen also die Jahre ins Land und irgendwann wurde aus der Coolness-Raucherei dann eine Sucht. Ob nun nur vom Kopf her oder auch körperlich kann ich gar nicht mal sagen. Auf jeden Fall war sie da. Und das extrem! Auch da gibt es eine Mini-Schote zu berichten.

Eines Morgens stand ich auf und wollte mir eine rauchen. Ich war mir sooooo sicher, dass ich noch eine ganz volle Schachtel in meiner Tasche hatte. Aber sie war weg. Später stellte sich heraus, dass ich sie im Büro hatte liegen lassen.

Was nun? Schon allein für den täglichen Verdauungsgang zum Klo brauchte ich doch mein Nikotin! Also tat ich was? Sorry, wenn ich Euer Kossi-Bild nun ein wenig zerstören muss, aber ich nahm meinen vollen Aschenbecher und zündete nach und nach die restlichen Kippen-Stummel an, um bei jeder so ein oder zwei Züge zu ergattern, bis ich das nötige Nikotin intus hatte, um in den Tag zu starten! Dabei schmorte ich mir sogar ein paar Haare meines Ponys ab!! Wie blöd ist das eigentlich??

Drogen habe ich aber zumindest nie genommen. Ich schwöre es! Ich hatte auch nie das Verlangen danach. Natürlich habe ich auch mal Alkohol getrunken und hey Leute, ich war sogar mal betrunken!! Einige meiner Freunde können sich bestimmt auch noch an meine feuchtfröhlichen Parties von damals erinnern 😀 Aber seit Jahren schon habe ich keinen Alkohol mehr angerührt. Das letzte Glas Sekt trank ich an meinem 30. Geburtstag. Selbst Silvester trinke ich keinen Alkohol mehr.

Warum? Ganz einfach: Weils mir erstens nicht schmeckt und ich zweitens keinen Alkohol brauche, um lustig zu sein. Das geht auch alles ohne! Blödsinn reden kann ich auch ohne Alkohol 😉

Nun aber zurück zum Rauchen. Zwischendurch hatte ich dann schon mal für 3 Jahre aufgehört. Das war so Anfang der 90er Jahre. Ich weiß gar nicht mehr, wie es dazu kam. Vielleicht war es damals cool, mit dem Rauchen aufzuhören.

Ich weiß nur noch, dass ich alle Zigaretten, die ich noch hatte, wegwarf und dann 3 Jahre lang unausstehlich war. Auf meinen Parties saß ich jede halbe Stunde alleine im Wohnzimmer, weil alle Leute draußen waren. Zum Rauchen.

Auch in meinem Auto durfte niemand rauchen. Und auch ansonsten war ich der absolut schreckliche Nichtrauchertyp. Ich danke all meinen Freunden, die damals schon mit mir befreundet waren und es sogar heute immer noch sind!! Eigentlich hätte ich in den 3 Jahren als der einsamste Mensch der Welt durchs Leben gehen müssen. Ich konnte mich ja oft selber nicht mal leiden! 🙂

Nach 3 Jahren war ich dann bei einer Freundin zum Tratschnachmittag eingeladen und sie rauchte. Irgendwie bekam ich auch wieder Lust drauf und schnorrte zwei, drei Zigaretten. Als ich nach hause fuhr, hielt ich am Kiosk, kaufte mir eine Schachtel und schwuppdiwupp war ich wieder süchtig.

Am 09.03.2002 sollte sich dies aber dann ändern. Ich hatte damals eine sehr starke Bronchitis, bei der ich froh war, dass ich ÜBERHAUPT atmen konnte. Ich hatte sogar ein Inhaliergerät vom Doc zuhause und mußte mehrmals täglich Medikamente auf diesem Wege einatmen.

Und was tat ich nach dem Inhalieren? Genau! Hab mir erstmal eine geraucht und mich selber dafür gehasst! Ich bekam ja eh schon kaum Luft und dann noch der Zigarettenqualm! An dem Abend setzte ich mich dann dennoch in Ruhe hin, steckte mir eine Kippe an, zog 2 mal, bis es mir echt fast zum Hals rauskam, machte die Zigarette aus und rauchte seitdem nie wieder.

Ok…. die ersten Wochen waren hart. Nachdem meine Bronchitis weg war und ich mich wieder richtig gesund fühlte, kam natürlich auch die Lust auf eine Zigarette wieder. Ich ermordete ca. 46442637456 Fliegen an der Wand, war unausstehlich und schlecht gelaunt…. aber…. RAUCHFREI….

Ich erzählte auch jedem, der mich traf, dass ich gerade mit dem Rauchen aufhöre. Ob derjenige es nun hören wollte oder nicht, war mir egal. Ich erzählte es ihnen nicht nur, um eine Entschuldigung zu haben, falls man sich wegen meiner Aggressionen mal an die Köppe kriegen sollte 🙂 sondern auch, um nicht blöd dazustehen, wenn ich auf einmal nach ein paar Tagen doch wieder rauchen sollte. Ich wollte es mir und auch allen anderen beweisen: ICH SCHAFFE ES!

Und ich habe es bis zum heutigen Tag geschafft! Die letzte Schachtel von damals habe ich bis heute aufbewahrt. Es befinden sich noch 8 Zigaretten in der Schachtel, die sicher inzwischen furztrocken sind 😉 Ich trug diese Schachtel anfangs sicher noch ein ganzes Jahr ständig bei mir. So für den Notfall. Falls die Sucht doch größer sein sollte.

Heute liegt sie in meinem Schrank. Als Mahnmal.

Ich weiß nicht, ob ich nieeee wieder rauchen würde. Ich sage mir nur, dass ich es JETZT nicht brauche und es mir eigentlich auch nicht mehr vorstellen kann. Aber ich weiß natürlich nicht, was in 10, 20 oder 30 Jahren ist.

Und heute bin ich ein sehr umgänglicher Nichtraucher-Typ. Es stört mich nicht, wenn jemand in meiner Nähe raucht. Im Gegenteil: Ich denke „Wie gut, dass ich das nicht mehr brauche!“ Selbst Besuch darf in meiner Wohnung rauchen. Dafür hat man schließlich eine Terassentür und einen Balkon. OK…. im Auto ist es immer noch ein No-Go, aber damit können die anderen gut leben.

In den letzten 6 Jahren habe ich mehr als 9.000 Euro gespart, wenn man mal von einer normalen Schachtel pro Tag ausgeht. Wobei ich damals sogar überwiegend die Big-Box geraucht habe. Ich glaube, da waren immer 25 Stück drin. Am Wochenende wurdens natürlich noch mehr.

Wo das ganze Geld geblieben ist, kann ich dennoch nicht sagen. Ich glaube, ich habe es gut investiert. In Bücher 😉

In diesem Sinne: Sollten Raucher unter meinen Lesern sein: Denkt mal nach, was Ihr Eurer Gesundheit damit antut und ob Euch all das die Sache wert ist. Ich fühle mich auf jeden Fall besser, seitdem ich nicht mehr rauche. Ich habe keinen Husten mehr (den ich früher STÄNDIG hatte! Ich wurde manchmal nachts von meinem eigenen Husten wach, stand auf, nahm Hustentropfen, rauchte mir eine und legte mich dann wieder hin! HALLO???? GEHTS NOCH?????).

Ich fühle mich aber nicht nur gesünder. Sondern auch freier! Der ständige Gedanke „Hab ich noch genug Zigaretten? Hab ich noch Kleingeld? Ich muss nochmal schnell zum Automaten“, sind weg.

Ich habe ein Laster aufgegeben, es keinen Tag bereut und fühle mich einfach wohl so.

Buch des Monats Februar 2008

So, es ist Zeit für das Buch des Monats Februar 2008!!

Gelesen habe ich im Februar für meine Verhältnisse relativ wenig. Manchmal hat man den Kopf einfach nicht frei für Bücher und so kann es selbst mir mal passieren, dass ich einen Gang runterschalte, was die Leserei betrifft:

Der gestohlene Engel von Sabine Kornbichler

Die Kathedrale des Meeres von Ildefonso Falcones

und

Der Seelenvogel von Michal Snunit

Ich habe mich dafür entschieden, „Die Kathedrale des Meeres“ als Buch des Monats Februar 2008 zu küren. Zu allererst muss ich sagen, dass ich dieses Buch von einem mir sehr nahestehenden Menschen aus einem ganz bestimmten Grund geschenkt bekommen habe, welcher für uns beide eine sehr große Bedeutung hat. Allein deshalb sehe ich dieses Buch mit ganz anderen Augen. Aber das war es natürlich nicht allein, was mich zu meiner Entscheidung geführt hat.

Ich liebe historische Romane. Aber nur, wenn sie gut sind! Und das ist dieses Buch in jedem Fall. Im Internet las ich vorab schon einige Informationen zu diesem Buch. Immer wieder wurde es mit dem Bestseller Die Säulen der Erde von Ken Follett verglichen. Letztendlich kann man diese beiden Bücher aber gar nicht miteinander vergleichen.

Denn wenn es damals bei dem Follett-Buch fast ausschließlich um den Bau einer Kathedrale ging, so ist es in diesem Buch von Falcones so, dass die Erbauung der „Kathedrale des Meeres“ lediglich der Mittelpunkt, bzw. der Anfang dieser Geschichte ist, der aber wiederum mit dem gesamten Leben des Protagonisten Arnau umrahmt wird.

Wir sind seit der Geburt von Arnau dabei. Wir lesen, wie er schon als Kind anfängt, beim Bau der Kathedrale mitzuwirken, wie er Niederlagen einstecken muss und Opfer von Intrigen wird. Über Jahrzehnte hinweg verfolgen wir das Leben von Arnau im 14. Jahrhundert. Und das Leben damals war, gerade für Frauen, kein Zuckerschlecken. Immer wieder bin ich erschrocken darüber, wie die Frauen damals behandelt wurden und immer wieder bin ich froh darüber, heute zu leben und nicht damals.

Viele meiner Freunde/Freundinnen lesen keine historischen Romane. Bis vor einigen Jahren war es bei mir auch so. Ich dachte, man müßte über sehr viele Grundkenntnisse von geschichtlichen Begebenheiten verfügen und da ich Geschichte schon in der Schule eher totlangweilig fand, nahm ich Abstand von dieser Art Bücher.

Aber dass diese historischen Bücher alles andere als langweilig sein können, entdeckte ich dann eines Tages eben doch. An sich sind die Handlungen oft mit den Inhalten von modernen Büchern zu vergleichen. Mit dem Unterschied, dass die Technik, das wissenschaftliche Wissen und natürlich die damaligen Gesetze völlig anders waren als heute.

Aber auch damals haben die Menschen schon gearbeitet, geliebt, geheiratet, Kinder bekommen. Und so fällt es leicht, in das 14. Jahrhundert abzutauchen, auch wenn man zuvor nie etwas darüber gelesen hat. Wenn der Schreibstil einfach und flüssig ist, wie es bei Falcones Werk der Fall ist, dann fällt es dem Leser sehr leicht, die doch meist sehr dicken Bücher zu verschlingen.

Ich kann wirklich jedem Leser raten, einmal in seinem Leben einen historischen Roman zu lesen. Wenn man dann merkt, es ist doch nicht so die Welle, dann muss man ja keinen zweiten lesen, aber ich bin mir sicher, dass viele viele Leser nach dem ersten historischen Roman auch weitere lesen möchten. Sollte das der Fall sein, so wendet Euch an mich, ich kann Euch noch viele andere wunderbare Bücher in diesem Stil empfehlen!

„Die Kathedrale des Meeres“ hat es auf jeden Fall geschafft, mich von Falcones zu überzeugen und ich bin schon sehr gespannt auf ein weiteres Buch von ihm. Zudem muss ich dazu sagen, dass das Buch sehr schön aufgemacht ist und wunderbar in meinem Bücherregal ausschaut. Ein absoluter Hingucker! Was ja die meisten gebundenen Bücher nun mal sind.

Also, „Die Kathedrale des Meeres“: TOP! KAUFEN! LESEN! Abtauchen ins 14. Jahrhundert!

Lesen! mit Elke Heidenreich

Und wieder einmal ist es soweit!

Heute um 22:30 Uhr im ZDF: LESEN! Mit Elke Heidenreich. Als Gast begrüßt die Moderatorin heute den Schauspieler Hanns Zischler. Und unter anderem wird sie diese Bücher vorstellen:

William Trevor
Geborgtes Glück. Die schönsten Erzählungen (2 CDs)
Die schönsten Erzählungen
Gelesen von Hanns Zischler
139 Minuten Laufzeit
Hoffmann und Campe, 2008
ISBN :978-3-455-30560-9
19,95 Euro

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William Trevor
Tod des Professors
Deutsch von Hans-Christian Oeser
Hoffmann und Campe, 2007
Gebundene Ausgabe, 272 Seiten
ISBN: 978-3-455-07777-3
19,95 Euro

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Karin Kersten
Hohe Tannen
Roman für Freunde
Klöpfer und Meyer, 2007
Gebundene Ausgabe, 364 Seiten
ISBN 978-3-937667-90-4
22,50 Euro

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Asli Erdogan
Die Stadt mit der roten Pelerine
Aus dem Türkischen von Angelika Gillitz-Acar und Angelika Hoch
Nachwort von Karin Schweißgut
Unionsverlag, 2008
Gebundene Ausgabe, 218 Seiten
ISBN 3-293-10010-4
19,90 Euro

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Rainer Griese
Lesen. Ohne Worte
Gerstenberg Verlag, 2008
Gebundene Ausgabe, 224 Seiten
ISBN:978-3-8369-2971-4
15,90 Euro

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Constance de Salm
24 Stunden im Leben einer empfindsamen Frau
Deutsch von Claudia Steinitz
Hoffmann und Campe, 2008
Gebundene Ausgabe, 128 Seiten
ISBN 978-3-455-40093-9
14,95 Euro

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Michael Kumpfmüller
Nachricht an alle
Kiepenheuer und Witsch, 2008
Gebundene Ausgabe, 383 Seiten
ISBN 978-3-462-03967-2
19,95 Euro

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Helmut Krausser
Die kleinen Gärten des Maestro Puccini
DuMont Buchverlag, 2008
Gebundene Ausgabe, 382 Seiten
ISBN 978-3-8321-79892
19,90 Euro,

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Martin Walser
Ein liebender Mann
Rowohlt Verlag, 2008
Gebundene Ausgabe, 288 Seiten
ISBN 978-3-498-07363-3
19,90 Euro

Die nächste Lesen!-Sendung gibts am Donnerstag, den 01. Mai 2008.

Autoren-Interviews mit Kerstin Gier und Sebastian Fitzek!!

Demnächst wird es zwei neue Interviews in Kossis Welt geben, auf die ich mich sehr freue!

Zum einen werde ich ein zweites Mal Sebastian Fitzek interviewen. In diesem Interview soll es in erster Linie um die Erlebnisse von Sebastian während seiner letzten zwei Bestseller-Listen-Jahre gehen und um sein neustes Werk Das Kind. Auch Fragen zu seinem im Herbst erscheinenden Buch Der Seelenbrecher können gestellt werden.

Als weitere Interview-Partnerin hat sich Kerstin Gier zur Verfügung gestellt. Vielen Frauen wird sie mit ihren Bestseller-Frauenbüchern schon in den Bann gezogen haben. Allerdings habe ich erst letzte Woche von einem Bekannten erfahren, dass auch Männer ihre Bücher durchaus lieben!! 😉

Wer Humor mag, auch wenn er schwarz ist, der sollte auf jeden Fall zu den Büchern von Kerstin Gier greifen! Ich würde allerdings empfehlen, vor dem Lesen nicht zuviel zu trinken…. sonst könnte man es vielleicht nicht mehr rechtzeitig aufs Klo schaffen, wenn man einen Lachkrampf hat und der Schließmuskel versagt 😀

Kerstin Gier führt schon seit Jahren die Verkaufslisten in den oberen Rängen an. Ich mag ihren Humor und ihre Art zu schreiben und ich werde sicher noch einige Bücher von ihr lesen! Bisher kenne ich nur ihre älteren Werke. Wenn Ihr Fragen zu ihren Büchern, ihrem Leben, ihre Schreiberei or whatever habt, dann schickt mir Eure Fragen!

Auch diesmal gehen alle Fragen bitte an: kossi@kossis-welt.de

Damit ich den Überblick nicht verliere, möchte ich Euch bitten, den Namen des betreffenden Autors in die Betreffzeile zu schreiben. Ich bin schließlich nicht mehr die Jüngste und da kann so eine Doppel-Aktion schon mal in Chaos ausarten 😀

Einen Einsendeschluss gibt es derzeit noch nicht. Ich werde Euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Ich freu mich auf Eure Fragen und natürlich auch auf die Antworten der beiden Autoren!!

Autoren-Special-Aktion “Kossi” bei Lovelybooks!

Ab heute gibt es bei Lovelybooks eine Aktion mit mir als Autorin!! 

Ihr dürft/könnt/müßt dort mit mir diskutieren :-), ein eigenes Gedicht schreiben und zur Krönung werde ich die schönsten drei Gedichte auswählen und unter den Teilnehmern werden dann Hörbücher verlost!! Sicher gibt es unter den „Kossis-Welt“-Lesern auch einige Leute, die gerne mitmachen möchten oder? Also,…. wenn Ihr noch kein Mitglied bei Lovelybooks seid, dann meldet Euch schnell an, macht mit und mit viel Glück gewinnt Ihr einen schönen Preis! 

Ich freu mich auf jeden Fall schon auf eine rege Teilnahme!! 

Und so ganz nebenbei ist Lovelybooks natürlich auch ne tolle „Bücher-Seite“. Dort könnt Ihr Euch mein virtuelles Bücherregal anschauen, in welchem sich derzeit 311 Bücher befinden. Sogar mein SuB (Stapel ungelesener Bücher) ist dort detailliert aufgeführt. Natürlich findet Ihr dort auch alle von mir geschriebenen Rezensionen.

Buch des Monats Januar 2008

Oh Schreck, voller Entsetzen habe ich gerade festgestellt, dass ich Euch mein Buch des Monats Januar 2008 noch gar nicht näher erläutert habe!! Das muss ich jetzt erstmal unbedingt nachholen. In ein paar Tagen stelle ich Euch dann auch mein Buch des Monats Februar 2008 vor! Versprochen!

Aber kommen wir erstmal zurück zum Januar. Gelesen habe ich in diesem Monat folgende Bücher:

Voodoo von Nick Stone

Der Alchimist von Paulo Coelho

Das Goldene Buch der Liebe von Hans Kruppa

Das Kind von Sebastian Fitzek

Gefährliche Täuschung von Sabine Kornbichler

und

Letale Dosis von Andreas Franz

Bis auf „Voodoo“, dem ich bei amazon lediglich 3 Sterne gegeben habe, war ich von allen Büchern sehr begeistert. Nun bewegen sie sich alle in verschiedenen Genre und eigentlich müßte ich aus jedem Genre mein Lieblingsbuch anpreisen, aber ich habe mich ja entschlossen, lediglich EIN Buch des Monats zu küren.

Im Januar ist/war dies definitiv DAS KIND von Sebastian Fitzek.

Der aufmerksame Kossis-Tagebuch-Leser weiß, dass ich ein absoluter Fan von Sebastians Büchern bin und so wartete ich auch diesmal gespannt auf den Postmenschen, der mir das Buch am Erscheinungstag in die Hand drückte. Ich zögerte nicht lange, entfernte die Verpackung und tauchte direkt ein in die spannenden Gedanken von Sebastian und seinem Kind.

Nicht mal 5 Stunden habe ich gebraucht, um das Buch zu beenden. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen und auch wenn mir danach etwas schwummerig im Kopf war, so war ich wieder einmal begeistert von Sebastians Schreibe. Er versteht es, den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen.

In dem Buch geht es um den kleinen Jungen Simon, welcher behauptet, in einem früheren Leben ein Serienkiller gewesen zu sein. Und da er ein großer Gerechtigkeitsfanatiker ist, möchte er sich seinen Morden stellen und erzählt zunächst seiner Krankenschwester davon, die ihn wiederum mit Robert Stern, einem Anwalt, zusammenbringt.

Nach und nach finden die drei Personen Leichen. Immer wieder sagt Simon, er habe vor 15 Jahren diesen oder jenen Menschen getötet. Ich muss dazu sagen, dass Simon selber allerdings erst 10 Jahre jung ist.

Das Buch besticht durch Mystic und immer wieder ertappte ich mich dabei, wie ich nicht nur das Buch las, sondern auch direkt den dazu passenden Film sah. Ich bekam Gänsehaut und wenn zwischendurch mal mein Telefon klingelte, erschreckte ich mich fürchterlich. Gibt es tatsächlich Wiedergeburten? Hat Simon wirklich schon mal gelebt und Menschen ermordet?

Ich möchte nicht allzuviel über das Buch verraten, aber eines sei gesagt: Die Auflösung am Ende ist mehr als der Hammer. Ich habe echt laut zu mir selber gesagt „Sebastian, Du hast Dich mal wieder selber übertroffen!“ Denn natürlich hat man als Leser die ein oder andere Vorahnung, wie ein Buch enden könnte, aber auf diese Lösung bin ich nun wirklich nicht gekommen!!

Also, wer spannende, mitreißende Page-Turner-Thriller liebt und die Bücher von Sebastian nicht kennt, sollte es schleunigst nachholen, sie zu lesen!

Nun warte ich schon ganz gespannt auf seinen nächsten Thriller Der Seelenbrecher welcher im Herbst erscheinen wird.

Wetten, dass ich wieder eine der ersten sein werde, die es liest? Bestellt ist es auf jeden Fall schon!! 😉

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