Best love songs ever!

Gestern nach langer langer Zeit mal wieder im Radio gehört… einer meiner Lieblings-Love-Songs der letzten Jahre….

Klick mich, ich bin ein Kossi-Love-Song

Nicht immer braucht man Worte, um zu sagen, was man fühlt und denkt….

By the way: Ich liebe ALLE Songs von Ronan…. aber den ganz besonders 😉 Und den hier auch:

If tommorrow never comes ….

…. „would YOU know, how much I loved you?“….

MEET & READ

Ich habe eine neue Rubrik in diesem Tagebuch eröffnet, die sich „MEET & READ“ nennt.

Ich möchte es spannend machen und werde deshalb hier jetzt nur Andeutungen schreiben! Aber es werden kleine, gemütliche und doch riiiiesige Spektakel auf Euch zukommen, das verspreche ich Euch!! 🙂

In den nächsten Tagen oder Wochen, werde ich hier bekanntgeben, um was es sich bei diesen Events genau handelt. Vorab kann ich aber schon mal sagen, dass IHR (oder besser gesagt EIN Leser meiner Homepage bzw. meiner Tagebuch-Welt… sozusagen ein „Gewinner“) die Möglichkeit hat, bei einer dieser Aktionen LIVE DABEI zu sein! Und so ganz nebenbei würde derjenige MICH sogar persönlich kennenlernen!! Oder besser gesagt, MÜSSTE derjenige mich persönlich kennenlernen. Wenn dies allerdings so gaaaaar nicht gewünscht ist, könnte derjenige sich auch gern wieder freikaufen 🙂

Wie der Titel schon sagt: Es wird um ein TREFFEN und ums LESEN gehen. Aber worum genau, das bleibt vorerst mein kleines, großes Geheimnis!! Eines sei aber schon mal vorab gesagt: Ich werde Euch keine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen 😉

Klingt spannend? Klingt interessant? Ist es auch! I promise you!!

Ich melde mich wieder, wenn ich Details über das geplante MEET & READ ausplaudern kann!

Im Hintergrund läuft übrigens gerade (mal wieder) „Helden gesucht“ von Thomas Godoj. Und ich singe kräftig mit:

„Heut´ is einer der Tage, an denen uns alles gelingt.
Wir sind schon große, keine Frage.
Und können uns trotzdem noch so freuen, wie n kleines Kind.

Das Gefühl, wir haben uns selbst übertroffen,
wird am Ende dieses Tages unter
WAHNSINN
verbucht“….

Wahnsinn? Wahnsinn!!

😀

Lovely Words August 2008

Du lebst Deinen Charakter!

Bei manchen Menschen ist es so, dass sie Dir was erzählen und man merkt, dass sie nicht so sind wie sie sind. Sie sagen etwas, und man fühlt einfach, dass sie ganz anders darüber denken. Sie verstellen sich. Sie sind irgendwie nicht echt.

Bei Dir ist es anders. Man merkt, wenn Du von etwas begeistert bist, man ist gefesselt von Deiner Art, zu reden und kann stundenlang zuhören. Man merkt auch, wenn Du traurig bist, oder wütend. Du bist authentisch, weil Du sprichst, wie Du bist.

Du lebst Deinen Charakter!“

So oder ähnlich wurde es mir heute gesagt. Am liebsten hätte ich das Gespräch aufgezeichnet und mir immer wieder angehört. Es gibt Worte, die sollte man nie vergessen. Deshalb schreib ich sie gerne auf.

Danke Nadine! Ich konnt`s gebrauchen. Heute ganz besonders! Und deshalb sind diese Worte es wert, meine persönlichen „Lovely Words“ zu sein 🙂

“Helden gesucht?” Helden gefunden!!

Jaaaaaahaaaaaaaaaa!!!! Letzte Woche habe ich es erfahren!!

Die neue Single-Auskopplung aus dem Album Plan A! von Thomas Godoj ist:

Helden gesucht

Jaaaaaaa!!!! Ich hab es Euch ja prophezeit: Der Song ist der KNALLER!! Und wahrscheinlich haben sich die Producer gedacht: „Wir schmeißen den Titel jetzt mal lieber als Single auf den Markt, bevor Kossi ihn weiter ständig anderen Leuten vorsingt, die ihn vielleicht gar nicht hören wollen“ 😀

Ich freu mich total, dass ich das Liedchen jetzt sicher gaaaaaaaaanz oft im Radio hören kann, wenn ich das Album mal gerade nicht zur Hand habe. Hach… schön! Das Video finde ich auch total mißtreißend. Da kann man gar nicht still sitzen bleiben. Der Fallschirmsprung an meiner Lieblingsstelle des Songs passt wie Popo auf Eimerchen!! So fühl ich mich irgendwie auch, wenn er singt „Wir nehmen es uns raus, etwas mehr von dieser Welt zu seeeeeehn“… haaaach haaaaaaach haaaaaaaaaach 😉

Und wer das Album noch nicht hat: Kaufen! Kaufen! Kaufen!
Ich bin an sich ja auch kein Ich-kauf-Alben-von-DSDS-Stars-Typ, aber diesen Kauf habe ich echt nicht bereut!

P.S.: Ich bin nur ein wenig enttäuscht, dass Thomas Godoj mich nicht gefragt hat, ob wir nicht wenigstens sonne kleine „Kossi-steigt-aus-dem-Auto-und-legt-ne-Deluxe-Performance-auf-der-Straßenkreuzung-hin“-Show-Einlage mit ins Video einbringen können… na ja.. man kann ja nicht alles haben 😉 ) < —– Wer den Hintergrund dazu gerade nicht ganz nachvollziehen kann, muss sich mal eben DIESEN EINTRAG anschauen hihi

Ansonsten wünsche ich Euch allen ein schönes Wochenende! Ob mit oder ohne Thomas Godoj im Player, im Radio oder sonst wo. Wenn das Wetterchen so schön sonnig bleibt, werd ich sicher wieder mit offenem Schiebedach und heruntergelassenen Fenstern durch die Gegend cruisen und lauthals mitsingen. Natürlich nur, wenn gerade niemand neben mir fährt. Dann bin ich ja vieeeeel zu feige und singe lieber nur nach innen. Außerdem sollen diese engen, weißen Jacken, die an den Ärmeln hinter dem Rücken zugemacht werden, sehr unbequem sein und würden mich nur daran hindern, an meinem Player die Repeat-Taste zu drücken 🙂

Zukünftige Autoren-Interviews in Kossis Welt

Für die nächsten Monate sind Interviews in meiner Interview-Welt mit folgenden Autoren vorgesehen:

August 2008:

Wir sind Helden

Buch:

Wir sind Helden – Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen. Ein Wir sind Helden-Tagebuch

David Safier

Bücher:

Mieses Karma
Jesus liebt mich (erscheint im November 2008)

Zu diesen Interviewpartnern sind die Fragen bereits fertig zusammengestellt worden. Aus organisatorischen Gründen werden sie erst in den nächsten Wochen online gestellt.

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September 2008

Charlotte Thomas

Bücher:

Die Madonna von Murano
Die Lagune des Löwen

welche mit richtigem Namen Eva Völler heißt und unter anderem diese Frauen-Romane geschrieben hat:

Bücher:

Der Montagsmann
Hände weg – oder wir heiraten
Wenn Frauen Männer buchen
Kurz und herzlos
Schluss mit der Jungsdiät
Wenn der Postmann nicht mehr klingelt
Hauptsache untreu . . .
Scharfe Schüsse

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Oktober 2008

Steffi von Wolff

Bücher:

Rostfrei
ReeperWahn
Die Knebel von Mavelon
Fremd küssen
Glitzerbarbie
Aufgetakelt

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November

Matthias Sachau

Buch:

Schief gewickelt: Ein Paparoman

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Wie immer dürft Ihr mir Fragen an die Autoren zusenden, aus denen ich die interessantesten auswähle und so das Interview zusammenstellen werde. Mails bitte an kossi@kossis-welt.de mit der Angabe des dazugehörigen Autors im Betreff.

Ich bin wie immer sehr gespannt auf Eure Fragen und freue mich noch mehr auf die Antworten!!

Platz satt für neuen Lesestoff!!

Soooo, es ist vollbracht! Mein neues Bücherregal, welches hier nun hinter mir in meinem Büro steht, steht! 😉 Es besteht aus insgesamt 8 kleinen Regalen, die ich am Wochenende zusammengeschraubt hab.

Witzig war die Anleitung. Anleitungen sind ja irgendwie immer witzig, aber diese ganz besonders! Als Zeit für den Aufbau war nämlich 1 Stunde angegeben. Also für EIN Regal! Irgendwie ging es mir aber sehr leicht von der Hand (dem Akku-Schrauber und den guten Handwerks-Genen meines Vaters, die ich anscheinend geerbt habe, sei Dank!) und bei einem Regal schaute ich dann mal spaßeshalber auf die Uhr: Sage und schreibe ACHT Minuten habe ich gebraucht, um ein Regal zusammen zu schrauben! (Wer mich zum Regale-Zusammen-Schrauben mieten möchte, kann dies gerne tun… sofern er meinen Stundenlohn bezahlen kann) 😉

Aber im Nachhinein wußte ich dann auch, warum die eine ganze Stunde dafür vorgeschlagen hatten. Weil auf den Holzböden nämlich so klitzekleine Papieraufkleber mit Nummern draufgeklebt waren. Ich frage mich, wie blöd man sein kann, so ein popeliges Regal falsch zusammen zu bauen und deshalb die Teile nummeriert haben muss. Aber anscheinend gibt es solche Zusammenbauer, denn die Producer werden sich schon irgendwas dabei gedacht haben. Oder sie hatten einfach nur Langeweile und haben die Dinger als Scherz draufgeklebt. Wahrscheinlich sitzen sie jetzt jeden Tag vorm Rechner im Internet und suchen über Google, ob nicht mal jemand sonne heiße Story in irgendeinen Blog schreibt und sich über die Aufkleber aufregt und freuen sich dann ganz doll hihi. Also Jungs, wenn Ihr das hier lest: Ihr habt es geschafft und mich fast in den Wahnsinn getrieben! Ich hoffe, Ihr könnt heut nacht gut schlafen und werdet in Euren Albträumen von riiiieeeesigen Zahlenaufklebern verfolgt, welche Euch umarmen wollen. Und zwar so, dass sie schön eng an Euren Körpern liegen wie die Zwangsjacke, in der ich sicher eines Tages gesteckt hätte, wenn ich alle Aufkleber alleine entfernt hätte! 😀

Denn… zu allem Überfluss mußten sie die Aufkleber dann auch noch VORNE AUF DIE FRONTEN MACHEN wo sie jeder sehen kann!!!! Warum nicht einfach hinten???? Also.. bleibt was? Genau! Abknibbeln!! Und nachdem mir dabei beinahe zwei Fingernägel abgebrochen sind habe ich tatsächlich fast ne Stunde dafür gebraucht, um die Dinger von EINEM Regal zu entfernen. Würde laut Taschenrechner bei 8 Regalen fast einen ganzen Arbeitstag bedeuten!!

Also… wir fassen zusammen: 8 Minuten für den Aufbau, 52 Minuten zum Abknibbeln der Nummern. PRO REGAL natürlich! Waaaahnsinn!!

Gestern waren dann meine Ellis hier. Mein Dad hat die Regale ineinander verschraubt, damit sie halt nicht so locker in der Gegend rumstehen. Er war übrigens ganz erfreut darüber, dass ich hier neulich geschrieben hatte, wie handwerklich begabt er ist (die Sache mit dem Haustürschloss und der Toilette hihi!). Aber von irgendwem muss ich dieses Waaaahnsinns-Talent ja geerbt haben 🙂 Und meine Mom hat anscheinend bessere Fingernägel als ich (und die längere Knibbelausdauer) und deshalb hat sie die restlichen Aufkleber abgeknibbelt.

Und jetzt ist das Regal fertig und ich habe sooooooooooviel Platz für neue Bücher. Am liebsten möcht ich das Teil ja schon direkt vollstopfen mit Lesestoff, denn so leer wirken Regale einfach nicht. Sie müssen VOLL sein. Mit Büchern! Aber ich kann mir spaßeshalber ja mal diesen Tag merken und genau in einem Jahr wieder ein Foto online stellen. Ich wette, dass zumindest die Hälfte mit Büchern gefüllt sein wird! 😀

Auf jeden Fall schaut es schön aus und ich habe jetzt vieeeel mehr Platz in meinem Büro. Vorher stand dort nämlich ein riesiger Tisch, an dem ich immer meine Acrylbilder gestaltet habe, aber das mach ich demnächst am Esstisch im Wohnzimmer.

Also dann… her mit Euren Buchtipps! Ich hab jetzt wieder sturmfreie Bude für Bücher jeder Art!! 😀

Und für alle, die jetzt erst zugeschaltet haben, kommt hier nochmal das Foto meines „Erst-Regals“ im Wohnzimmer. Das ist nämlich voll und so mußte ein neues Regal her. Kann ja nicht angehen, dass es so ausschaut, als hätte ich (ICH!!!!) nur 10 Bücher zuhause 😀

(Natürlich auch eigenhändig zusammengeschustert!!) 😀

Putz-Musik

Möchte Euch mal meine aktuelle „Putz-Musik“ vorstellen. Was das ist? Na, die Musik, die ich voll gerne höre, wenn ich mit dem Feudel durch meine Wohnung fege 🙂 Das geht bei mir echt nur mit richtig guter Musik. Da macht das Putzen erst richtig Spaß!!

Habe mir neulich mal ein paar alte Scheiben angehört… Erinnerungen wurden wach…. und auch heute noch machen mich manche Songs traurig…. aber dennoch leg ich die Scheiben jetzt immer auf, als Untermalung für Staubi und Fegi, die das Tanzbein schwingen. Und als Background-Chor für mich natürlich, denn ich träller kräftig mit 😀

Erwähnte ich hier schon mal, dass ich mit NENA quasi aufgewachsen bin? Sie hat mich irgendwie mein Leben lang begleitet… angefangen bei ihrem ersten Auftritt im Fernsehen (weiß jetzt nicht mehr wie die Sendung hieß…. auf jeden Fall wurde sie moderiert von Manfred Sexauer und gesungen hat sie „Nur geträumt“ in ihrem roten Minirock), über ihre Kinderlieder bis heute zu ihren neuen Songs. Sie schlief sogar früher in meinem Kinderzimmer! Okeeee… es war „nur“ der BRAVO-Starschnitt, aber ich habe jeden Abend alle Münder der Band geküsst! (welches Mädel hat das damals NICHT getan?) 😀

Ich habe alle Alben von ihr und sie hat weitaus mehr gemacht als ihre 99 Luftballons fliegen zu lassen. Verliebt war ich übrigens (wie wahrscheinlich 99 % der Mädels damals) in den Schlagzeuger Rolf. Ach ja und ich habe sogar den Film mit Markus (Gib Gas ich will Spaß) auf DVD. Und ich schäme mich nicht mal dafür! Auch wenn man irgendwie immer belächelt wird, wenn man sagt, dass man Nena geil findet. Ich stehe dazu. Und nicht umsonst hat sie es so weit gebracht, dass sie jeder genauso kennt wie Heino 🙂

Habe mal ein paar der nicht sooo bekannten Stücke von ihr rausgesucht für Euch… youtube sei Dank! Am besten holt Ihr Euch gleich mal direkt ein Staubtuch, dreht den PC auf volle Pulle und fangt an zu putzen!!

Der Anfang vom Ende

Mondsong

Jetzt bist Du weg

Kino

Laß mich Dein Pirat sein

Engel der Nacht

Du bist überall

Ich kann sie natürlich ALLE auswendig!! 😀

Nena hat mich irgendwie geprägt… und ich finde, das hat sie nicht schlecht gemacht! So… jetzt schau ich mal, ob ich noch irgendwo die alten Schweiß- und Stirnbänder finde.. beim Putzen kommt man immerhin ganz schön ins Schwitzen hihi….

PS: *flüster flüster*: Erst wollte ich hier ja noch „beichten“, dass ich auch CDs von Howard Carpendale, Nicole und Juliane Werding hier rumfliegen habe, die ich gerne beim Putzen höre. Aber dann dachte ich „Nee Kossi, lass das mal lieber… sonst lachen die Leute Dich noch aus!“ Deshalb halt ich jetzt lieber meine Klappe 😛

“Nur mit Dir”

Ooooh mein Gott, war das traurig und schön zugleich!!

Ich hatte ja zu meinem Geburtstag zwei DVDs mit Verfilmungen der Romane von Nicholas Sparks bekommen, weil ich bisher noch keinen seiner Filme gesehen hatte. Eigentlich kaum zu glauben oder? Also, dass ich die Filme gar nicht kenne! Mir kam sicher auch zugute, dass ich das passende Buch dazu schon vor gefühlten 87 Jahren gelesen habe, denn an den Inhalt konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Da merkt man dann auch gar nicht, ob der Film nah am Buch dran ist oder nicht.

Die Rede ist von dem Film Nur mit Dir.

Was zu Beginn wie eine Teenager-Kommödie ausschaut, entwickelt sich später zur absoluten Taschentuch-Zerreiß-Probe. Was hab ich geheult!! Ich hatte bisher ja auch bei jedem Sparks-BUCH geweint, aber dass es bei dem Film noch heftiger sein könnte, hab ich nicht geglaubt.

Allerdings ist meine Tränengrenze bei Filmen eh sehr niedrig angesiedelt. Ich weine ja schon bei Bambi 😉

Dieser Film basiert übrigens auf dem Buch Zeit im Wind und ich kann ihn wirklich jedem empfehlen! Ich weiß, dass ich jetzt noch ganz lange an Jamie und Landon, die beiden Hauptdarsteller, denken werde und vor allem an die Zerbrechlichkeit der Liebe…. hach… schön… und gleichzeitig eben doch soooo traurig….

Deswegen: Liebt solange Ihr könnt! Das Leben kann manchmal viel zu schnell vorbei sein….

Anmerkung der Redaktion:

Bei den scheinbar benutzten Papier-Taschentüchern

handelt es sich um ungebrauchte, die mit einer

Ersatzflüssigkeit getränkt wurden.

(Genauso wie bei der O.B.-Werbung im TV)

🙂

Aus Blog mach Buch: “Anleitung zum Entlieben” von Conni Lubek und “Curd Rock”

Durch meinen Streifzug im Internet habe ich was Neues für Euch entdeckt!!

Das Buch Anleitung zum Entlieben von Conni Lubek!!

Ich habe es in den letzten Tagen VERSCHLUNGEN und bin suuuuper begeistert! Entstanden ist das Buch aufgrund dieses Internet-Blogs. Dieser existiert schon seit Juni 2005 und in ihm beschreibt die Userin „Lapared“ ihre „Beziehung“ zu ihrem Lover „119“. Soweit ich informiert bin, kam eines Tages der Verlag auf sie zu mit der Idee, aus dem Blog ein Buch zu machen. Und es war eine GRANDIOSE Idee!!

In dem Buch schreibt Conni Lubek also nun über diese komische „Partnerschaft plus“, aber bevor ich lange drumrum rede, kopier ich mal eben meine offizielle Rezension zu dem Buch hier hinein, damit Ihr wißt, wovon ich überhaupt rede:

Curd rockt und Lchen bloggt

Eine Internet-Partnerschafts-Vermittlungsagentur zeigt der Ich-Erzählerin „Lchen“ den Mann ihres Lebens an: Ein Kerl, dessen Profil und Suchangaben mit ihren eigenen übereinstimmen. Schlicht und ergreifend gibt sie ihm den Namen „119“, entsprungen aus seiner Profilnummer bei dieser Agentur.

Alles könnte so schön sein. Laut Computerprogramm sind sie also nun das vollkommenste Liebespaar aller Zeiten. Wäre da nicht die fatale Situation, dass Lchen sich zwar direkt in 119 verliebt, dieser aber keinerlei Gefühle in diese Richtung für sie hegt. Was ihn letztendlich aber nicht davon abhält, dennoch eine Freundschaft mit Lchen einzugehen, die über die platonische Ebene bis hin zur körperlichen Anziehungskraft hinausgeht. Sehr schön beschreibt Lchen diese Freundschaft mit dem Begriff „Freundschaft Plus“.

Natürlich leidet die Protagonistin unter dieser Beziehung, die nun mittlerweile schon ein paar Jahre ihr (Nicht-)Liebesleben beherrscht. Sie kämpft um seine Zuneigung, verliert sich selber, macht Dinge, die sie im „Normalzustand“ sicher nicht tun würde und immer wieder versucht sie, sich von ihm zu trennen, wenn sie merkt, dass er ihr einfach nicht gut tut.

Ich glaube, dass sich viele Frauen in dieser Geschichte wiedererkennen werden. Wer hat sie nicht schon einmal erlebt, diese unerfüllte Liebe, bei der man denkt „Ach… irgendwann wird er schon merken, wie toll ich bin und dann verliebt er sich in mich!“? Und wie oft haben wir im Nachhinein (wenn die Gefühle eines Tages vielleicht wieder erkaltet sind) gedacht „Wie konnte ich nur so blöd sein?“

In einer urkomischen Art und Weise, die geradezu danach schreit, das Buch NIE aus der Hand zu legen, um es dann in einem Rutsch wegzulesen, schildert die Autorin nun also die vielen Versuche von Lchen, sich von 119 loszueisen. Selbst neue Beziehungen zu anderen Männern sollen ihr dabei helfen. Und dann passieren eigentlich nur Kleinigkeiten, die aber ihren Vorsatz, 119 zu vergessen, ganz schnell ins Wanken geraten lassen.

Ob es die Protagonistin am Ende schafft, sich tatsächlich zu entlieben, werde ich hier natürlich nicht verraten! Dazu müßt Ihr das Buch schon selber lesen!

Dem Rückentext dieses Buches entnahm ich, dass das Werk einem Blog aus dem Internet entsprungen ist. Von daher habe ich es natürlich mit noch ganz anderen Augen gelesen. Nämlich mit denen, die mir sagen, dass diese Story tatsächlich genauso passiert ist und schwuppdiwupp konnte ich mich noch besser in diese Thematik hineinfühlen.

Sehr oft mußte ich lachen über die Ausdrucksweise von Lchen, aber dennoch klang immer auch ein wenig „Wehmut“ aus ihren Gedanken. Denn unerfüllte Liebe ist nie schön und möchte eigentlich entweder erfüllt werden oder aber verschwinden. Diese Hin- und Hergerissenheit hat die Autorin super geschildert! Und auch fühlte man sich als Leser ab und zu angesprochen, wenn Lchen mal wieder dem Charme von 119 erlegen ist und man dachte „Och nöööö….“ blinkte einem der Satz „Sagen Sie nichts!“ entgegen. Der Humor ist klasse und ständig hatte ich das Gefühl, ich wäre Seite an Seite mit ihr durch diese Zeit gegangen.

Sehr klasse fand ich auch „Curd Rock“, der auch auf dem Cover des Buches abgebildet ist. Es handelt sich hier um ein Stofftier, welches Lchen von 119 geschenkt bekommen hat und letztendlich die große Verbindung zwischen den beiden ist. Immer wieder tauchen Fotos von Curd Rock in dem Buch auf, die gerade zu der beschriebenen Situation passen. Er schaut auf ihnen so knuddelig aus, dass ich jetzt unbedingt auch so einen haben möchte!! Jetzt mal ohne Scherz: Ich hätte nicht gedacht, dass man ein Stofftier, welches man lediglich von einem Foto kennt, mal so sehr ins Herz schließen könnte!

Alles in allem hat mir das Debüt von Conni Lubek supergut gefallen und da ich gerne wissen möchte, wie die Story weitergeht, hoffe ich erstens auf ein zweites Buch von ihr und zweitens werde ich mich nun durch ihren kompletten Blog lesen und ihr weiterhin „händchenhaltend“ zur Seite stehen.

Ein absolutes Muss-Buch für Frauen, die lieben oder es zumindet schon mal in ihrem Leben getan haben! Denn „Entlieben“ kann man irgendwie ja (leider) doch immer gebrauchen!!

Ganz frei nach einem meiner eigenen Texte: „Die wahre Kunst der Liebe ist nicht das VER- sondern das ENTlieben“…. denn VERlieben kann sich ja jeder 🙂

Ich bin wirklich total begeistert und möchte es nun meinen eigenen Blog-Lesern auch ans Herz legen! Ist übrigens nicht nur ein Buch für Frauen!! Denn es gibt mit Sicherheit auch Männer in einer ähnlichen Situation! (In dem Buch übrigens auch, aber ich möchte nicht zuviel verraten).

Auf jeden Fall hat mir dieses Buch ein paar lustige Lesestunden beschert und ich hoffe, dass Curd und Conni schon sehr bald ein weiteres Buch auf den Markt werfen. Ich werde dort stehen und es auffangen, damit ihm nichts passiert 😉

Lest es, lacht, denkt nach, verliebt Euch, entliebt Euch… what ever!!

By the way: Auch ich wurde bereits ein paar mal auf die Idee gebracht, aus meinem Blog ein Buch zu machen. Aber das interessiert doch kein (Meer-)schwein(-chen). Was WIRKLICH interessant ist, würde ich doch nur anonym schreiben hihi 😀

Aber die Idee ist klasse und meiner Meinung nach sollte es viel mehr solcher „interaktiver Bücher“ geben.

Ach ja und noch was: Habe inzwischen mal ein wenig nach Zwillillingen von „Curd Rock“ gesucht. Das ist eines von vielen „Ugly toys“ aber genau IHN habe ich leider nicht gefunden. Dabei hätt ich doch soooo gerne so einen! Denn manchmal muss selbst ICH mich entlieben… hach…. 🙂

Buch des Monats Juli 2008

Zum Lesen bin ich im letzten Monat leider nicht soooo sehr gekommen, wie ich es gerne gehabt hätte. Aber man muss nun mal Prioritäten setzen und so kam es, dass viele viele andere Dinge in meinem Leben passierten und in meinem Kopf herumschwirrten 😀 Dennoch gibt es natürlich auch in diesem Monat wieder das „Buch des Monats“.

Gelesen habe ich folgende Bücher:

34 Tage, 33 Nächte: Von Paris nach Berlin zu Fuß und ohne Geld von Andreas Altmann

Porno für Frauen: Wovon wir wirklich träumen von Susan Anderson

Bis zum letzten Tag von Nicholas Sparks

Die Lagune des Löwen von Charlotte Thomas

Ich hab Dich im Gefühl von Cecelia Ahern

Schief gewickelt: Ein Paparoman von Matthias Sachau

Die Patin von Kerstin Gier

Bei meiner Aufzählung fällt mir auf, dass im letzten Monat gar kein Thriller dabei war. Ich glaube, ich war dafür nicht blutrünstig genug 😉

Was zudem wunderschön war, ist die Tatsache, dass kein Flopp dabei war und mir ALLE Bücher supergut gefallen haben. Manchmal werde ich gefragt, wie es kommt, dass ich die gelesenen Bücher überwiegend so toll finde. Ganz einfach: Ich recherchiere im Internet. Und zwar BEVOR ich das Buch lese. Bei meinen Lieblingsautoren wie Sparks verzichte ich allerdings auf vorherige Recherche, da ich mir eh ALLE seine Bücher kaufen würde! Neulich sagte ich zu einem Bekannten, dass ich sogar ne Bedienungsanleitung eines DVD-Players komplett lesen würde, wenn Sparks sie geschrieben hätte 🙂 Aber bei vielen anderen Büchern verlasse ich mich sehr auf die Rezensionen von anderen Leseratten. Da dann ganz besonders auf die Top-Rezensenten von amazon.

Und so geht eben in den meisten Fällen alles gut und das Buch gefällt mir dann auch. Oder aber ich höre auf die Empfehlung von Bekannten, von denen ich weiß, dass sie mehr als 1 Buch im Jahr (am Strand von Mallorca hihi) lesen.

Und so kam ich auch an mein persönliches Buch des Monats Juli 2008. Ich habe es von einer Mailbekannten (und heimlichen Leserin meines Tagebuches) ans Herz gelegt bekommen und von hier aus schicke ich ihr nochmal ein liebes Dankeschön für die tollen Stunden, die ich so in Venedig verbringen durfte! Vielleicht ahnt Ihr es schon, weil ich es ja vor einiger Zeit hier schon mal so „beschwärmt“ habe! Ich habe mich für Die Lagune des Löwen von Charlotte Thomas entschieden!

Ich gestehe – Charlotte Thomas war mir zuvor kein Begriff. Natürlich ging ich auch hier ein wenig recherchieren und so bekam ich die Info, dass es sich bei diesem Namen um das Pseudonym von Eva Völler handelt, die unter ihrem richtigen Namen eher in der „lustige-Frauen-Bücher“-Riege angesiedelt ist. Schaut einfach mal auf ihre HPs: Charlotte Thomas / Eva Völler . Dort findet Ihr übrigens auch einen super interessanten Blog, in dem die Autorin über sich, ihr Leben und vor allem das Schreiben ihrer Bücher erzählt!

Nun aber zu dem Buch. Ich liebe historische Romane ja sehr und je dicker sie sind, desto mehr mag ich sie. Vorausgesetzt, sie fesseln mich von der ersten Seite an und das tat dieses Buch in jedem Fall!!

Ich habe hier mal meine offizielle Rezension zu dem Buch:

Wenn Romanhelden zu Freunden werden

Die Geschichte dieses wunderschönen historischen Romans beginnt 1502, als das junge Mädchen Laura mit ansehen muss, wie ein Sklavenmord geschieht. Sie beobachtet einen kleinen schwarzen Jungen, der vor einem Überfall fliehen kann. Dass dieser Junge eines Tages zu ihren Freunden zählen wird, genauso wie Antonio, den sie einige Zeit später kennenlernt, weiß Laura zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Das Leben von Laura erfährt einen tragischen Wandel, als ein großer Unbekannter Unglück über ihre Familie bringt. Doch sie läßt sich nicht unterkriegen, bekommt ihr Leben in den Griff und immer wieder trifft sie auf Carlos und Antonio. Gemeinsam müssen sie stehlen um zu überleben, erleben schöne Dinge, aber auch sehr grausame. Das Leben beschert ihnen Trennungen, führt sie aber auch immer wieder zusammen. Viele Schicksalsschläge müssen sie in Kauf nehmen. Mir ist nicht selten fast das Herz stehengeblieben, wenn ein schreckliches Unglück über die Familie und deren Freunde hereinbrach oder ein liebgewonnener Mensch starb.

Wir finden in diesem Roman vieles, was es an historischen Dingen zu erzählen gibt. So kommen unter anderem Themen wie Hurerei, Mord, Betrug, Krieg, die Pest aber eben natürlich auch Liebe, Trauer, Freundschaft darin vor.

Charlotte Thomas hat es geschafft, mich von der ersten Seite an mit diesem Buch in ihren Bann zu ziehen. Sie versteht es, immer wieder kleine Geheimnisse aufzuwerfen, die die Spannung in diesem Buch erhöhen. Manchmal sind es scheinbar belanglos eingeworfene Sätze, die im Laufe der Handlung aber immer mehr an Wichtigkeit zunehmen. Und manchmal sind es ganz direkt geschriebene Andeutungen, bei denen ich am liebsten schnell weitergeblättert hätte, um zu sehen, was es damit auf sich hat.

Die ganze Zeit stellt man sich die Frage, warum das Schicksal von Laura so ist, wie es ist. Wer hat die Fäden in der Hand und wer weiß etwas darüber? Dass die Geheimnisse am Ende des Buches aufgeklärt werden, versteht sich von selbst. Es wäre kein gutes Buch, wenn der Leser am Ende noch Fragen offen hätte. Aber dass die Antworten dann so sind, wie sie letztendlich sind, habe ich nicht geahnt. Man überlegt sich ja als Leser schon die ganze Zeit, was es mit all diesen kleinen Geheimnissen auf sich hat, aber ich wurde doch desöfteren in die Irre geleitet.

Ich habe beim Lesen einige Male geschmunzelt, oft geschluckt und mit offenem Mund weitergelesen. An einer gewissen Stelle, die ich hier natürlich nicht beschreiben werde, hatte ich das Gefühl, ich hätte Herzklopfen, so nah war ich am Geschehen. Und natürlich habe ich auch geweint. Die Krönung ist das Nachwort der Autorin am Ende des Buches. Ich möchte gerne einen Satz daraus zitieren, der mich letztendlich dazu gebracht hat, dass mir die Tränen nur so die Wangen hinunterliefen. Frau Thomas schreibt über die Personen in ihrem Buch:

„Ich habe sie geliebt und mit ihnen gelitten und kann mich nur schwer von ihnen verabschieden; erleichtert wird mir Letzteres nur durch die Vorstellung, dass ich sie nicht ins Leere entlasse, sondern in eine Welt, wo auch andere sie lieb gewinnen mögen – meine Leser.“

Frau Thomas, seien sie sich sicher: In meinem Herzen haben Laura und Antonio einen Platz eingenommen, den ihnen niemand mehr streitig machen kann. Wenn Menschen und deren Leben so bildhaft geschildert werden, mit einem Schreibstil, der einen so dermaßen fesselt, dass man dieses dicke Buch überall mit hinnehmen möchte, dann kann man es letztendlich nur dann zuklappen, wenn man weiß, man hat die Freunde, zu denen die Protagonisten wurden, ins Herz geschlossen.

Wer „Angst“ vor solch dicken Büchern hat und sich deshalb vielleicht noch nie an einen historischen Roman getraut hat, sollte diese Hemmung schleunigst ablegen. Die 960 Seiten hätte ich gerne noch in doppelter Ausführung weitergelesen. Schöne Geschichten dürften nie enden.

Auch für „Lese-Anfänger“ von historischen Romanen ist dieses Buch sehr gut geeignet. Man benötigt nicht unbedingt geschichtliche Vorkenntnisse, wird aber dennoch sehr gut über die damaligen Vorkommnisse rund um Venedig unterrichtet.

Alles in allem: Ein sehr gelungener historischer Roman. Das andere Buch der Autorin (Die Madonna von Murano) steht ganz oben auf meinem Wunschzettel und ich werde es mir demnächst zulegen. Aus ihrem Blog auf ihrer Internetseite weiß ich, dass sie derzeit dabei ist, ihren dritten historischen Roman zu schreiben und ich wünsche mir, dass sie nie aufhört, sich in diesem Genre zu bewegen.

Ich denke, dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Es handelt sich bei diesem Buch übrigens um den zweiten historischen Roman von Charlotte Thomas. Der erste (Die Madonna von Murano) liegt mittlerweile natürlich auf meinem SuB und wartet darauf, gelesen zu werden. Ich habe mir dafür ein paar Tage in diesem Monat vorgenommen, die ich mir „freischaufeln“ werde, denn ich liebe es, so einen dicken Schinken in 2 bis 3 Tagen komplett durchzulesen. Erst dann kann ich so richtig darin „leben“.

Für September ist ein Interview in Kossis Welt mit der (übrigens sehr netten!) Autorin geplant und durch meine Tätigkeit als Redakteurin beim Literaturreport habe ich „die Löwen“ dort kurzerhand zum Buch des Monats August machen lassen! 🙂

Vor kurzem hat Charlotte Thomas ihren dritten historischen Roman beendet, welcher Anfang 2009 auf den Markt kommen wird. Dreimal dürft Ihr raten, wer ihn sich mit Sicherheit direkt „unter den Nagel“ reißen wird 😀

Also…. ich rufe noch einmal alle Leser auf, die sich normalerweise nicht an so dicke Bücher rantrauen: Versucht es einfach mal! Ich habe mir am Ende gewünscht, noch mindestens weitere 1000 Seiten lang in Venedig bleiben zu können.

Meinen Freunden, die eher Frauenbücher oder Thriller lesen und sich nicht an diese Schinken rantrauen sag ich immer: „In guten historischen Romanen findest Du alles, was Du für schöne, spannende, mitfiebernde Lesestunden brauchst: Männer, Frauen, Sex, Liebe, Trauer, Schmerz, Mord, Intrigen, Vergewaltigung, Geburten, Tode und soviel mehr! Nur, dass es eben nicht in der Jetzt-Zeit spielt sondern ein paar schlappe 100 Jahre vor unserer Zeit. So what?“ 😉

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